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Google bessert Schutz gegen Android-Schadsoftware nach

Millionen Schadprogramme  

Android bessert bei App-Downloads nach

21.07.2017, 10:36 Uhr | Dirk Averesch, hd, dpa

Google bessert Schutz gegen Android-Schadsoftware nach. Es gibt sehr viel Schadsoftware, die auf Android-Handys zielt Jetzt bessert Google beim Schutz nach. (Quelle: imago images/Symbolbild)

Es gibt sehr viel Schadsoftware, die auf Android-Handys zielt Jetzt bessert Google beim Schutz nach. (Quelle: Symbolbild/imago images)

Google startet einen neuen Dienst, der Android-Smartphones besser vor Schadsoftware schützen soll. "Play Protect" prüft Apps, während sie aufs Tablet oder Smartphone geladen werden. Die Zahl schädlicher Apps bleibt derweil hoch. Viele verbreitete Android-Versionen sind veraltet und anfällig.

Alle elf Sekunden entdecken Experten von "G Data" eine neue Android Schad-App. Das sind über 333 pro Stunde, rund 8000 pro Tag. Im ersten Halbjahr 2017 fanden sie 1,45 Millionen Android-Schaddateien. Für 2017 rechnen die Experten mit rund 3,5 Millionen neuer Android Schad-Apps. "Die Bedrohungslage bleibt damit hoch. Cyber-Kriminelle haben ihre Schadsoftware-Kampagnen gestartet und setzen neben Datendiebstahl auch auf andere Methoden", warnen die Experten.

Nur 11,5 Prozent nutzen neue Android-Version

Die Verbreitung der neueren Versionen von Android, die gegen Angriffe besser geschützt sind, steigt nur langsam: Nur 11,5 Prozent der Mobilgeräte mit Android haben die aktuelle Version 7. Anfang April 2017 waren es lediglich 4,9. Doch immer noch haben fast 90 Prozent aller Android-Nutzer eine veraltete Version. Das Problem: Ältere Android-Geräte bekommen oft keine Sicherheitsupdates mehr und werden immer anfälliger gegen Angriffe.

Google geht gegen die Flut schädlicher Apps vor

Google startet nun einen neuen Dienst, der Android-Mobilgeräte besser vor Schadsoftware schützen soll. "Play Protect" prüft Apps, während sie aufs Tablet oder Smartphone geladen werden. Und er überprüft regelmäßig das Gerät.

Wird dabei eine verdächtige App gefunden, wird diese laut Google "gestoppt". Danach erhält der Nutzer eine Warnung, damit er die Anwendung deinstallieren kann.

Google entfernt Apps – auch ohne Nachfrage

Google behält sich aber auch das Recht vor, eine schädliche App direkt und ohne Nachfrage zu entfernen, und den Nutzer erst danach über die Aktion zu informieren.

Wer mit dem Dienst oder dem Prozedere nicht einverstanden ist, kann Play Protect ausschalten - je nach Mobilgerät und Android-Version entweder über den neuen "Play Protect"-Reiter im Einstellungsmenü der Play-Store-App, unter "Sicherheit/Google-Dienste" im Einstellungsmenü des Gerätes. Oder über den Punkt "Sicherheit" in der System-App "Google Einstellungen".

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