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Vorsicht bei Smartphones nach Wasserschaden

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Lange Kurzschlussgefahr  

Vorsicht bei Smartphones nach Wasserschaden

07.08.2017, 14:38 Uhr | rk, dpa-tmn

Vorsicht bei Smartphones nach Wasserschaden. Smartphone wird nass (Quelle: dpa/Franziska Gabbert)

Klares Wasser ist nicht immer gleich der Tod für Smartphones, verlässlich sind sie danach jedoch nicht mehr. (Quelle: Franziska Gabbert/dpa)

Von außen okay, aber innen nagt der Rost? Wenn ein Smartphone baden geht, gibt es einige Dinge, die man tun - und viele, die man lassen sollte. Vor allem darf man sich auf das beschädigte Gerät nicht mehr verlassen. Es könnte jeden Moment den Dienst einstellen.

Smartphones mit Wasserschaden ist nicht zu trauen. Denn selbst wenn das Gerät ein Tauchbad augenscheinlich unbeschadet bestanden hat, droht noch Gefahr, berichtet die Zeitschrift "Connect" (Ausgabe 9/2017). Ist nämlich Flüssigkeit ins Innere gelangt, kann sie sich dort einlagern und unbemerkt Kontakte und Lötstellen korrodieren lassen. Noch viele Wochen später kann das zu plötzlichen Kurzschlüssen und Geräte-Versagen führen.

Wie handle ich im Notfall? Schlimmeres verhindern!

Umso wichtiger - neben regelmäßiger Datensicherung - ist die richtige und vor allem schnelle Reaktion, falls ein Glas Wasser mal umkippt oder das Telefon einen plötzlichen Tauchgang antritt. Während bei Salzwasser oft jede Hilfe zu spät kommt, kann man bei Schäden durch Süßwasser mit besseren Überlebens-Chancen rechnen.

Das raten Experten: Das Gerät sofort ausschalten, dann die SIM- und Speicherkarten entfernen. Ist der Akku nicht fest verbaut, auch ihn entnehmen. Jetzt das Telefon mit Papiertüchern trocknen und anschließend in ein Papiertuch wickeln. Dann zusammen mit ungekochtem Reis in einen Plastikbeutel geben und an einen warmen Ort legen. Anstelle des Reises kann auch Silica-Gel eingesetzt werden, um Feuchtigkeit aus dem Gerät zu ziehen.

Springt es nach einigen Tagen Trockenzeit nicht wieder an, hilft nur der Gang zum Experten. In der Smartphone-Werkstatt lassen sich möglicherweise noch Daten retten. Dort kann das Gerät auch geöffnet und von innen gereinigt und getrocknet werden. In größeren Städten gibt es Reparaturwerkstätten, die Geräte auch spontan behandeln können. Je kürzer der Kontakt des Innenlebens zum Wasser, umso höher die Überlebenschancen.

Nicht mit Föhn trocknen und auf keinen Fall Metall in die Mikrowelle

Was Nutzer auf jeden Fall vermeiden sollten, sind Radikalkuren gegen Nässe im Gerät. Tabu ist zum Beispiel das Trocknen mit dem Föhn. Dadurch richten Besitzer laut "Connect" nur noch mehr Schaden an. Durch den heißen Luftstrahl könnte etwa Wasser noch tiefer ins Gerät gedrückt werden. Außerdem leiden Kunststoffteile und Klebeverbindungen. Sie können sich verformen oder lösen. Ebenfalls keine gute Idee: Das Trocknen im Backofen oder in der Mikrowelle. Neben garantierten Schäden an elektronischen Teilen droht hier akute Brandgefahr.

Rechnen Sie mit einem Verlust

Auch nach einem scheinbar glimpflich überstandenem Wasserbad sollten Sie mit einer Datensicherung ("Backup") vorsorgen. Das Gerät könnte immer noch jederzeit den Geist aufgeben, wichtige Daten könnten dabei verloren gehen.

"n-tv.de" schreibt, dass auch ein als "wasserdicht" beworbene Smartphones nicht absichtlich mit in den Pool genommen werden sollten. Eine Zertifizierung schütze nicht zu hundert Prozent vor einem Schaden und das Risiko sei sehr hoch.

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