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Microsoft will nicht, dass Sie diesen Browser nutzen

Von t-online, str

28.10.2020Lesedauer: 2 Min.
Internet Explorer: Die Version 11 des Microsoft-Browsers bleibt die letzte.
Internet Explorer: Die Version 11 des Microsoft-Browsers bleibt die letzte. (Quelle: Rüdiger Wölk/imago-images-bilder)
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Fast 25 Jahre lang war der Internet Explorer ein fester Bestandteil von Windows. Jetzt soll der Software-Dino seinem Nachfolger Edge weichen. Dafür muss Microsoft jedoch tief in seine Trickkiste greifen.

Das Ende des Internet Explorers ist eigentlich schon seit 2015 besiegelt. Damals kündigte Microsoft an, dass der unbeliebte und krisengeschüttelte Browser nicht mehr weiterentwickelt werden soll. An seine Stelle rückt spätestens seit Anfang 2020 Microsoft Edge.


Chrome: Mit diesen Browser-Tricks surfen Sie schnell, sicher und privat

Eine andere Suchmaschine einstellen ist einfach: Zuerst gehen Sie in die Einstellungen von Chrome, indem Sie oben rechts auf die drei Punkte und dann auf "Einstellungen" klicken. Alternativ können Sie auch in der Adressleiste chrome://settings eingeben. Im Navigationsmenü auf der linken Seite klicken Sie dann auf "Suchmaschine". Dort steht ganz oben normalerweise Google als "In der Adressleiste verwendete Suchmaschine".
Gehen Sie auf "Suchmaschinen verwalten". Dort finden Sie ein paar der beliebtesten Suchmaschinen aufgelistet. Um eine davon als neuen Standard festzulegen, klicken Sie rechts neben dem Link auf die drei Punkte
+13

Der antiquierte Browser geistert immer noch durchs Netz

Doch obwohl der antiquierte Internet Explorer eigentlich nicht mehr zum Surfen taugt, verläuft die Wachablösung an der Browser-Front nicht ganz reibungslos. Trotz der zum Teil aggressiven Werbung für den neuen Edge-Browser, verzeichnet die letzte Version des Internet Explorers (IE 11) laut Statista immer noch einen Marktanteil von gut zwei Prozent.

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Für Microsoft stellt das natürlich eine unnötige Konkurrenz zum neuen Haus-Browser dar. Deshalb soll dem Internet Explorer jetzt schrittweise der Garaus gemacht werden.

Hinweis: Kennen Sie schon den t-online Browser? Hier können Sie ihn kostenlos herunterladen.

Laut t3n sieht der Plan unter anderem eine Zwangsumleitung vor. Wenn Nutzer dann bestimmte Webseiten mit dem Internet Explorer aufrufen, die für den antiquierten Browser nicht geeignet sind, öffnet sich automatisch der Edge-Browser. Bisher erhalten IE-Nutzer lediglich eine Fehlermeldung, dass die Seite nicht aufgerufen werden konnte.

Support noch bis 2021

Der Browser-Wechsel wird von einem erklärenden Popup-Fenster begleitet. Nutzer sollen damit außerdem ermuntert werden, gleich mit all ihren Daten zu Edge umzuziehen und den neuen Browser als Standard festzulegen.

Die Redirect-Funktion soll mit Version 87 von Chromium Edge eingeführt werden, voraussichtlich im November. Systemadministratoren können sie bei Bedarf ausschalten. Sinnvoller ist allerdings, gleich den Browser zu wechseln. Denn auf IE-Nutzer kommen weitere Einschränkungen zu. So sollen auch bestimmte Microsoft-Tools mit dem Browser bald nicht mehr nutzbar sein. Am 17. August 2021 läuft der Support endgültig aus. Sicherheitsupdates werden aber noch bis 2029 geliefert.

Es gibt Alternativen zu Microsoft

Der neue Edge-Browser wurde bereits im Frühjahr auf allen Windows 10-Rechnern zwangsinstalliert. Dennoch ist niemand auf die Microsoft-Software festgelegt. Wie Sie in Windows 10 den Standard-Browser wechseln, erfahren Sie hier.

Weltweit ist derzeit der Google-Browser Chrome führend, gefolgt von Apple Safari und Firefox. Microsoft Edge belegt Platz vier im Browser-Ranking, dabei wirbt der Windows-Hersteller heftig für seine Software.

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