Menü Icont-online - Nachrichten für Deutschland
HomeDigitalZukunft

SpinLaunch: Riesenschleuder der Nasa soll Satelliten ins All werfen


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextFleetwood Mac: Christine McVie ist totSymbolbild für einen TextFDP-Politiker liebt Ex-PornostarSymbolbild für einen TextARD ändert kurzfristig das ProgrammSymbolbild für einen TextWM: England-Star reist vorzeitig abSymbolbild für einen TextNRW: Polizist schießt auf AngreiferSymbolbild für einen TextNächster Abgang im RBB-SkandalSymbolbild für einen TextSo sehen Sie Deutschland – Costa RicaSymbolbild für einen Text"Babylon Berlin"-Star ist totSymbolbild für einen TextOligarch beklagt Millionen-VerlusteSymbolbild für ein VideoSUV baut Unfall: Explosionen folgenSymbolbild für einen TextKöln: "Ferrari"-Wohnung wird verkauftSymbolbild für einen Watson TeaserHarte Messi-Kritik: "Dem Teufel verkauft"Symbolbild für einen TextAnzeige: t-online erklärt: Clever vorsorgen
Anzeige
Loading...
Loading...
Loading...

Dieses Science-Fiction-Gerät soll Satelliten ins All schießen

Von t-online, sha

Aktualisiert am 06.10.2022Lesedauer: 2 Min.
imago images 155532127
SpinLaunch-Anlage: Die Riesenzentrifuge schießt Nutzlast in den Himmel. (Quelle: Imago / SpinLaunch)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Ein US-Unternehmen entwickelt eine Riesenschleuder, die Satelliten ins All befördern soll. Bei einem Test schoss die Anlage jetzt Nasa-Geräte in den Himmel.

Schneller als der Schall: Das US-Start-up SpinLaunch hat Instrumente unter anderem der Nasa und Airbus mit seiner Riesenschleuder etwa 7.600 Meter weit in die Luft katapultiert. Das teilt SpinLaunch in einem Artikel auf dem News-Portal "Businesswire" mit. Der Test der Anlage auf dem Spaceport America in New Mexico habe gezeigt, dass das Gerät mit den Komponenten der Partnerunternehmen kompatibel sei, heißt es.

Es war zwar bereits der zehnte Test des sogenannten Suborbital-Beschleunigers des Start-ups. Aber es war das erste Mal seit Inbetriebnahme der Anlage 2021, dass Geräte der Nasa und anderer Unternehmen in die Luft befördert wurden. Der Test sollte dazu dienen, herauszufinden, ob die Instrumente der hohen Geschwindigkeit des Beschleunigers standhalten können.

Empfohlener externer Inhalt
Youtube

Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen Youtube-Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren Youtube-Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

In der Anlage befindet sich ein etwa 33 Meter langer Metallarm, der seine zu befördernde Nutzlast durch Rotation wie eine riesige Zentrifuge auf mehr als 10.000 G beschleunigt. Ein untrainierter Mensch hält eine Beschleunigung von etwa 4 G aus.

Endgültige Anlage soll viel größer sein

Die jetzt getestete Anlage ist allerdings nur etwa ein Drittel so groß wie die Schleuder, die das Start-up eigentlich bauen will. Die endgültige Version soll Objekte auf rund 8.000 Kilometer pro Stunde beschleunigen können, um sie ins All zu schießen. Die Schallgeschwindigkeit beträgt etwa 1.200 Kilometer pro Stunde.

Die Nutzlasten sollen dann irgendwann bis zu 60.000 Meter weit in den Himmel befördert werden. Zum Vergleich: Geostationäre Satelliten wie Wettersonden umkreisen die Erde in einer Höhe von etwa 36.000 Kilometern.

Satelliten mit einem Gewicht von 200 Kilogramm

In der Stratosphäre soll dann eine Antriebsstufe gezündet werden, um das Projektil in eine niedrige Erdumlaufbahn zu bringen. SpinLaunch hofft, bis 2026 die ersten Satelliten mit einem Gewicht von 200 Kilogramm ins All bringen zu können.

SpinLaunch wurde 2014 in Kalifornien gegründet und hat sich zum Ziel gesetzt, kleine Nutzlasten in eine erdnahe Umlaufbahn zu bringen. Während einer Finanzierungsrunde sammelte das Start-up kürzlich 71 Millionen US-Dollar ein.

Für Unternehmen wie die Nasa ist der Transport von Nutzlasten ins All per Riesenschleuder attraktiv. Unter anderem, weil es eine kostengünstigere Alternative zum Transport mit Raketen darstellt, die viel Treibstoff verbrauchen.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Verwendete Quellen
  • businesswire.com: "SpinLaunch Completes Milestone Flight Test 10"
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
SpaceX will erste private Mondlandefähre ins All bringen
NASA

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website