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"James Webb"-Teleskop: Forscher untersuchen ferne Eiswolke


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Forscher untersuchen Lebensbausteine im All

Von t-online, sha

Aktualisiert am 25.01.2023Lesedauer: 2 Min.
"Chamäleon 1": Die Eiswolke befindet sich rund 600 Lichtjahre von der Erde entfernt.
"Chamäleon 1": Die Eiswolke befindet sich rund 600 Lichtjahre von der Erde entfernt. (Quelle: Nasa)
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Das "James Webb"-Teleskop liefert regelmäßig wertvolle Daten zur Entstehung des Alls. Jetzt wurde eine Eiswolke erkundet, die Bausteine des Lebens enthält.

Dank des Weltraumteleskops "James Webb" sind wir der Antwort auf die Frage nach der Entstehung von bewohnbaren Planeten wieder ein Stück näher gekommen. Forscher haben mit Hilfe des Teleskops eine etwa 600 Lichtjahre von der Erde entfernte Molekülwolke namens "Chamäleon 1" erkundet, die äußerst aufschlussreich ist. Ein Lichtjahr entspricht der Strecke, die Licht in einem Jahr zurücklegt.

Neben einfachen Eismolekülen wie Wasser gebe es in der Wolke gefrorene Formen von Molekülen wie Kohlendioxid, Ammoniak und Methan bis hin zum komplexen organischen Molekül Methanol, teilt das Max-Plank-Institut für extraterrestrische Physik (MPE) in Garching mit.

Solche gefrorenen Moleküle sind dem Institut zufolge für die Entstehung eines bewohnbaren Planeten von entscheidender Bedeutung: Sie enthalten mehrere Elemente, die zentrale Bestandteile von Planetenatmosphären und von Substanzen wie Zucker, Alkoholen und einfachen Aminosäuren sind.

Durch Einschläge von eisigen Kometen oder Asteroiden seien solche Elemente vermutlich einst auch auf die Erde gelangt. "Außerdem glauben die Astronomen und Astronominnen, dass solche Eiskristalle höchstwahrscheinlich bereits in der dunklen Wolke aus kaltem Staub und Gas vorhanden waren, aus der schließlich unser Sonnensystem entstand", so das MPE.

Eismassen blockieren das Licht von Sternen

Die Forscher nutzten das helle Licht eines Sterns im Hintergrund der Wolke, um die Eiskristalle darin besser beobachten zu können, schreibt die Nasa. "Ohne das Webb-Teleskop hätten wir die Eiskristalle nicht beobachten können", sagt Klaus Pontoppidan, Webb-Projektwissenschaftler am Space Telescope Science Institute in Baltimore, Maryland.

"In kalten und dichten Regionen wird ein Großteil des Lichts der Hintergrundsterne blockiert. Durch die hohe Empfindlichkeit des Webb-Teleskops konnten wir dadurch die Eismassen in der Molekülwolke genau identifizieren."

Webb-Teleskop ist seit 2021 im All

Das "James Webb"-Teleskop wurde gemeinsam von den Weltraumbehörden in Europa (Esa), den USA (Nasa) und Kanada (CSA) gebaut und startete Ende 2021 vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana ins All.

Im Sommer 2022 waren die ersten Aufnahmen des Teleskops veröffentlicht worden und hatten die bislang tiefsten und detailreichsten Einblicke in den Weltraum geliefert.

Unter anderem war der Rand des vergleichsweise nahegelegenen Carinanebels in nie gekannter Detailtreue aufgenommen worden. Dank des Infrarotspektrums konnte das Teleskop durch den Nebel hindurchschauen und darin junge, sich gerade formende Sterne sichtbar machen.

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Verwendete Quellen
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
  • nasa.gov: "Webb Unveils Dark Side of Pre-stellar Ice Chemistry"
  • mpe.mpg.de: "In Chamäleon I verstecken sich viele gefrorene Moleküle"
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