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Fonds: Definition und Fondsarten

Geldanlage  

Was ist eigentlich ein Fonds – und was bringt er mir und meinem Geld?

18.09.2020, 20:17 Uhr
Fonds: Definition und Fondsarten. Geldscheine (Symbolbild): Ein Fonds ist ein Korb, in den Geld eingezahlt wird. (Quelle: imago images/CHROMORANGE)

Geldscheine (Symbolbild): Ein Fonds ist ein Korb, in den Geld eingezahlt wird. (Quelle: CHROMORANGE/imago images)

Wenn in den Nachrichten von einem Fonds die Rede ist, geht es um viel Geld und noch häufiger um finanziellen Hilfe vom Staat. Doch auch für Sie als Privatanleger können Fonds interessant sein.

In der Corona-Krise forderten viele Branchen finanzielle Unterstützung. Nicht selten war in diesem Zuge von staatlichen Fonds die Rede. Unter einem Fonds können Sie sich als Geldkorb vorstellen. Der Bund zahlt in diesem Fall in den Staatsfonds ein. Die Branche, die in Schieflage gerät, erhält aus dem Hilfstopf dann Geld.

Doch es gibt auch andere Fondsarten, zum Beispiel Investmentfonds. An der Stelle wird es für Sie als Anleger interessant. Denn in Investmentfonds können Sie, wie der Name es vermuten lässt, Ihr Geld anlegen. t-online beantwortet die wichtigsten Fragen zu Fonds.

Was ist ein Fonds genau?

Ein Fonds können Sie sich als einen Korb voller Geld vorstellen. In diesen zahlen Anleger, Staaten oder Unternehmen festgelegte Beträge ein. 

  • Staaten können einen Fonds auflegen, um Unternehmen zu helfen, die Geld brauchen. Ein Beispiel wäre ein Mittelstandsfonds. Der zahlt das Geld dann an mittelständische Betriebe aus.
  • Unternehmen zahlen in einen Fonds ein, um so Geld anzulegen. Versicherer nutzen etwa Fonds, um das Geld der Versicherten zu investieren und so zu vermehren.
  • Auch Privatanleger können in Fonds Geld einzahlen. Das ist eine beliebte Anlagemöglichkeit (siehe unten).

Was bringt mir ein Fonds?

Ganz einfach: Sie können auch in einen Fonds investieren und so Ihr Vermögen vergrößern. Genannt werden solche Fonds Investmentfonds. Dabei gibt es eine ganze Reihe verschiedener Fonds. Meist unterscheidet man sie nach der Anlageklasse, in die sie das eingesammelte Geld primär anlegen, zum Beispiel Aktien, Anleihen oder Rohstoffe (siehe unten).

Die Anlagen, in die der Fonds Ihr Geld anlegt, verändern ihren Wert. Das geschieht, weil die Nachfrage nach ihnen steigt oder fällt. Parallel wächst oder sinkt dabei der Wert des Fonds. Wenn Sie Ihren Anteil an dem Fonds später verkaufen, haben Sie also bestenfalls einen Gewinn erzielt. Lief es schlecht, sank der Wert über die Zeit, haben Sie Verlust gemacht.

Wie funktioniert ein Investmentfonds?

Im Falle eines Investmentfonds legt eine Fondsgesellschaft den Fonds auf. Gesteuert wird der Fonds von einem Spezialisten, einem sogenannten Fondsmanager. Dieser entscheidet, welche Wertpapiere er von dem Geld aus dem Korb, also dem Fonds, kauft – oder verkauft.

Deshalb bezeichnet man diese Fonds auch aktiv gesteuerte Fonds. Es gibt jedoch auch sogenannte passive Fonds oder "Exchange Traded Fund", kurz ETF (siehe unten). 

Welche Fondsarten gibt es?

Anbei finden Sie eine Übersicht über die Arten von Investmentfonds. 

Verwendete Quellen:
  • Eigene Recherche

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