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Was ist eigentlich ein Fonds – und was bringt er mir und meinem Geld?

  • Mauritius Kloft
Von Mauritius Kloft

Aktualisiert am 11.03.2021Lesedauer: 4 Min.
Geldanlage ohne großes Risiko: t-online erklĂ€rt in dieser Animation, wie Sie Ihr Geld ganz einfach in Fonds und ETFs investieren können. (Quelle: t-online)
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Wenn in den Nachrichten von einem Fonds die Rede ist, geht es um viel Geld und noch hĂ€ufiger um finanziellen Hilfe vom Staat. Doch auch fĂŒr Sie als Privatanleger können Fonds interessant sein.

Das Wichtigste im Überblick


  • Was ist ein Fonds genau?
  • Was bringt mir ein Fonds?
  • Welche Fondsarten gibt es?

In der Corona-Krise forderten viele Branchen finanzielle UnterstĂŒtzung. Nicht selten war in diesem Zuge von staatlichen Fonds die Rede. Unter einem Fonds können Sie sich als Geldkorb vorstellen. Der Bund zahlt in diesem Fall in den Staatsfonds ein. Die Branche, die in Schieflage gerĂ€t, erhĂ€lt aus dem Hilfstopf dann Geld.


Depot eröffnen in drei Schritten

Sie sind bereit, Ihr Geld zu investieren, statt es auf Girokonto oder Sparbuch zu parken? Das nötige Wissen haben Sie sich auch draufgeschafft? Dann fehlt jetzt nur noch eins: ein Depot fĂŒr Wertpapiere. Am besten eignen sich dafĂŒr Direktbanken im Internet wie die DKB, ING oder Comdirect. Beispielhaft zeigen wir Ihnen im Folgenden anhand der Consorsbank, wie Sie in wenigen Schritten ein Depot eröffnen.
Schritt 1: Depot beantragen. Sie können den Antrag fĂŒr ein Depot direkt auf der Website Ihres Anbieters ausfĂŒllen. DafĂŒr mĂŒssen Sie zunĂ€chst ein paar generelle Fragen beantworten – etwa ob Sie bereits Kunde bei der Bank sind.
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  • Börse & MĂ€rkte: Vergleichen Sie hier alle Aktien

Doch es gibt auch andere Fondsarten, zum Beispiel Investmentfonds. An der Stelle wird es fĂŒr Sie als Anleger interessant. Denn in Investmentfonds können Sie, wie der Name es vermuten lĂ€sst, Ihr Geld anlegen. t-online beantwortet die wichtigsten Fragen zu Fonds.

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Was ist ein Fonds genau?

Ein Fonds können Sie sich als einen Korb voller Geld vorstellen. In diesen zahlen Anleger, Staaten oder Unternehmen festgelegte BetrÀge ein.

  • Staaten können einen Fonds auflegen, um Unternehmen zu helfen, die Geld brauchen. Ein Beispiel wĂ€re ein Mittelstandsfonds. Der zahlt das Geld dann an mittelstĂ€ndische Betriebe aus.
  • Unternehmen zahlen in einen Fonds ein, um so Geld anzulegen. Versicherer nutzen etwa Fonds, um das Geld der Versicherten zu investieren und so zu vermehren.
  • Auch Privatanleger können in Fonds Geld einzahlen. Das ist eine beliebte Anlagemöglichkeit (siehe unten).

Was bringt mir ein Fonds?

Ganz einfach: Sie können auch in einen Fonds investieren und so Ihr Vermögen vergrĂ¶ĂŸern. Genannt werden solche Fonds Investmentfonds. Dabei gibt es eine ganze Reihe verschiedener Fonds. Meist unterscheidet man sie nach der Anlageklasse, in die sie das eingesammelte Geld primĂ€r anlegen, zum Beispiel Aktien, Anleihen oder Rohstoffe (siehe unten).

Die Anlagen, in die der Fonds Ihr Geld anlegt, verÀndern ihren Wert. Das geschieht, weil die Nachfrage nach ihnen steigt oder fÀllt. Parallel wÀchst oder sinkt dabei der Wert des Fonds.

Wenn Sie Ihren Anteil an dem Fonds spĂ€ter verkaufen, haben Sie also bestenfalls einen Gewinn erzielt. Lief es schlecht, sank der Wert ĂŒber die Zeit, haben Sie einen Verlust gemacht.

Wie funktioniert ein Investmentfonds?

Im Falle eines Investmentfonds legt eine Fondsgesellschaft den Fonds auf. Gesteuert wird der Fonds von einem Spezialisten, einem sogenannten Fondsmanager. Dieser entscheidet, welche Wertpapiere er von dem Geld aus dem Korb, also dem Fonds, kauft – oder verkauft.

Deshalb bezeichnet man diese Fonds auch aktiv gesteuerte Fonds. Es gibt jedoch auch sogenannte passive Fonds oder "Exchange Traded Fund", kurz ETF (siehe unten).

Beim Fonds zwischen Rendite und Risiko abwÀgen

Ihre ErtrÀge, die Sie mit einem Fonds erzielen, nennt man auch Rendite. Die Rendite bei einem Investmentfonds ist in der Regel (deutlich) höher als die, die Sie etwa mit einer Bankeinlage erzielen.

Wenn Sie in einen Fonds investieren, sollten Sie deswegen immer zwischen Rendite und dem Verlustrisiko abwÀgen. Fonds streuen das Risiko generell sehr breit, allerdings gibt es hier Unterschiede.

So sind Aktienfonds grundsĂ€tzlich riskanter als Fonds, die auf sichere Staatsanleihen setzen. Daneben gibt es noch offene und geschlossene Investmentfonds. WĂ€hrend es bei offenen Investmentfonds immer möglich ist, hinein zu investieren, wird ein geschlossener Fonds nach einer bestimmten Zeit dichtgemacht, das heißt: Sie können nicht mehr hinein investieren.

Gut zu wissen: Das Vermögen der Anleger liegt bei einem offenen Investmentfonds getrennt vom Geld der Fondsgesellschaft. Man spricht daher auch vom Sondervermögen. Deshalb ist das Anlagegeld bei einer Pleite der Fondsgesellschaft auch geschĂŒtzt. Das gilt nicht fĂŒr einen geschlossenen Fonds.

Das Risiko bei geschlossenen Fonds ist sehr hoch. Die Unterscheidung in offene und geschlossene Fonds spielt besonders beim Immobilieninvestment eine Rolle (siehe unten).

Wichtig: Neben Risiko und Rendite sollten Sie bei einem Investmentfonds auch immer die Kosten im Auge behalten. Entscheidend ist hier etwa der Ausgabeaufschlag – eine einmalige GebĂŒhr beim Kauf des Fondsanteils – als auch laufende Kosten. Hier spielt die sogenannte Gesamtkostenquote, auch "TER" genannt, eine wichtige Rolle.

Welche Fondsarten gibt es?

Anbei finden Sie eine Übersicht ĂŒber die Arten von Investmentfonds.

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Von Jule Damaske
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