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Heizen macht dick: Kälte fördert die Fettverbrennung

Fettverbrennung ankurbeln  

Abnehmen: Heizung aus und die Pfunde purzeln?

17.10.2012, 16:41 Uhr | kl (CF)

Heizen macht dick: Kälte fördert die Fettverbrennung. Dauerhafte Kälte ist natürlich nicht nötig - es lohnt sich aber minunter, dem Raum ein paar Grad kühler zu stellen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Dauerhafte Kälte ist natürlich nicht nötig - es lohnt sich aber minunter, dem Raum ein paar Grad kühler zu stellen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Das zu starke Heizen der eigenen vier Wände schadet der Figur: Was zunächst absurd klingt, ist das Ergebnis einer Studie des University College London. Demnach bremst eine hohe Umgebungstemperatur die Fettverbrennung und trägt somit dazu bei, dass man schneller zunimmt. Hier finden Sie einige Tipps, wie Sie gegensteuern können.

Wärme hemmt die Fettverbrennung

Zuallererst: Den ganzen Winter frieren für die perfekte Figur - das ist nicht sinnvoll. Selbstverständlich bewirkt der Griff zum Heizungsthermostat bei kühlen Temperaturen nicht automatisch, dass Sie zunehmen. Wenn Sie Ihren Kalorienverbrauch aber gezielt ankurbeln möchten, sollte es um Sie herum aber nicht zu warm sein. 

Das hat folgenden Grund: Bei angenehmer Wärme von etwa 24 Grad Celsius hat der Körper einen geringeren Energieaufwand, um seine Betriebstemperatur aufrechtzuhalten, als bei niedrigeren Temperaturen. Er bildet dann umso schneller so genannte weiße Fettpolster, die im Gegensatz zu braunem Fettgewebe nicht in der Lage sind, Energie in Körperwärme umzuwandeln. Im Klartext bedeutet das, dass man schneller zunimmt.

Studie: Wer friert, verbraucht Kalorien

Sinkt das Thermometer jedoch um ein paar Grad, sieht die Sache anders aus. Das Apotheker-Fachblatt "Pharmazeutische Zeitung" zitiert dazu Ergebnisse der Studie des University College London. Demnach wird die Fettverbrennung deutlich angekurbelt, wenn die Umgebungstemperatur unter 18 Grad Celsius sinkt. Braunes Fettgewebe wird dann aktiviert und sorgt durch einen erhöhten Energieumsatz dafür, dass der Körper sich aufwärmt – dabei schmelzen die Fettreserven geradezu dahin.

Die britischen Forscher sehen in ihrer Studie auch Zusammenhänge zur weltweit zunehmenden  Adipositas (Fettleibigkeit). Als fettleibig (adipös) gilt man in der Regel ab einem BMI von 30. Die knapp 180 Jahre alte Formel gilt zwar in vielen Fällen als überholt, bietet aber dennoch eine gute Orientierung. "Die Bandbreite von Temperaturunterschieden, denen unser Körper ausgesetzt ist, sinkt ständig. Damit verschwindet auch der leichte Temperaturstress, unter den der Körper bei Kälte kommt und damit Energie verbrennt“, sagt Fiona Johnson, Leiterin der Studie. Die Forscher halten es für möglich, dass die flächendeckende Verbreitung von Heizkörpern und das Ausbleiben der klassischen Winterkälte, neben falscher Ernährung und mangelnder Bewegung, Faktoren für krankhafte Fettleibigkeit sein könnten.

Raumtemperatur im Auge behalten

Wenn sich der Energieaufwand des Körpers erhöht, ist das körperlich spürbar: Sie beginnen dann nämlich vor Kälte zu zittern. Doch im Winter nur spärlich oder gar nicht zu heizen, wäre übertrieben und fahrlässig, da einige Experten immer noch einen Zusammenhang zwischen Kälte und der Ansteckungsgefahr für Krankheiten wie Erkältung und Grippe sehen. Allerdings sollte man die Raumtemperatur immer im Auge behalten, damit es weder zu warm noch zu kalt wird.

Das Magazin "Fit for Fun" gibt dazu Tipps: Nachts im Schlafzimmer sollte die Raumtemperatur idealerweise bei 16 bis 18 Grad Celsius liegen. In Wohnräumen sind bis zu 22 Grad in Ordnung. Im Bad darf es auch noch ein Grad wärmer sein, damit das Aussteigen aus Dusche und Wanne nicht so unangenehm ist. Wenn Sie trotzdem frieren, widerstehen Sie besser dem Impuls, die Heizung übermäßig hoch zu drehen. Ein bisschen Bewegung oder eine warme Decke wärmen Sie genauso gut – und das in Kombination mit Fettverbrennung!

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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