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Wissenschaftler bringen Fettpolster zum Schmelzen

t-online, ag

Aktualisiert am 18.06.2016Lesedauer: 2 Min.
Weißes Speicherfett in braunes, kalorienverbrennendes Fettgewebe umzuwandeln, könnte ein geeigneter Mechanismus sein, um Körpergewicht zu reduzieren.
Weißes Speicherfett in braunes, kalorienverbrennendes Fettgewebe umzuwandeln, könnte ein geeigneter Mechanismus sein, um Körpergewicht zu reduzieren. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Fett ist nicht gleich Fett. Neben dem weißen Fettgewebe, das sich in lästigen Speckpolstern zeigt, gibt es auch das braune. Anders als die weiße Variante verbrennt es Kalorien statt sie zu speichern. Diesen Effekt wollen Forscher aus Leipzig nutzen, um Übergewichtigen das Abnehmen zu erleichtern.

In einer Studie testeten sie erfolgreich einen Wirkstoff, der braune Fettzellen aktiviert und auf diese Weise überflüssige Pfunde schneller verbrennen lässt.

Darüber hinaus konnte festgestellt werden, dass weißes Fettgewebe, das sonst nur als reiner Energiespeicher dient, teilweise in "beiges Fettgewebe" umgewandelt werden kann. Auch dieses kann bereits Kalorien verbrennen.

Die Ergebnisse veröffentlichten die Forscher der IFB AdipositasErkrankungen der Universität Leipzig im Fachjournal "EMDO Molecular Medicine".

Braunes Fett frisst Energie, weißes speichert sie

Wenn man von Fettgewebe im menschlichen Körper spricht, so ist fast immer das weiße Gewebe gemeint, da es sehr viel häufiger als das braune vorkommt. Letzteres ist bei jedem Menschen vor allem in der Schulter-Nackenregion und entlang der Wirbelsäule vorhanden. Im Gegensatz zu weißem Fett wird es nicht in einem großen Tropfen in den Zellen gespeichert, sondern in vielen kleinen, was auch die Farbe verändert. Entscheidend ist jedoch, dass braunes Fett Kalorien verbrennt statt sie zu speichern.

Man kann sich das wie ein Heizkraftwerk vorstellen, das Energie in Wärme umwandelt. Braunes Fettgewebe erzeugt 300 Mal mehr Wärme als jedes andere Gewebe im menschlichen Körper. Dabei werden kräftig Kalorien verbrannt.

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Das meiste braune Fett besitzen Säuglinge

Von Säuglingen kennen Mediziner diesen Mechanismus schon lange. Sie haben besonders viel braunes Fett, damit sie nicht auskühlen. Bei Babys macht der Anteil noch zwei bis fünf Prozent des Körpergewichtes aus. Im Laufe der Jahre wird dieser Anteil jedoch immer geringer. Für Menschen mit Übergewicht ist die Erhöhung des Energieumsatzes jedoch eine Möglichkeit, abzunehmen.

In den vergangenen Jahren belegten verschiedene Studien, dass braunes Fettgewebe auch im Erwachsenen aktivierbar ist – durch Kälteeinwirkung, aber auch medikamentös, wie die Leipziger Studie zeigt.

Neues Substrat schaltet "Dick-Enzym" aus

Die Forscher der Arbeitsgruppe um Wiebke Fenske identifizierten erstmals ein Enzym im braunen Fettgewebe und in einem Teil des Großhirns, das Übergewicht und Adipositas begünstigt. Mithilfe eines Substrats ließ sich das Enzym ausschalten und dadurch das braune Fettgewebe aktivieren. Das wiederum führte zu einer deutlichen Gewichtsabnahme und Verbesserung der Insulinresistenz. Unter Insulinresistenz versteht man eine Form des Prä-Diabetes, der mit einer Erhöhung des Blutzuckerspiegels einhergeht.

Fettzellen: Aus weiß wird beige

Doch die Wissenschaftler beobachteten noch einen weiteren Effekt, der dem Abnehmen förderlich ist: Das weiße Fettgewebe wandelte sich teilweise in beiges um, was wieder der Fettverbrennung zugute kommt. Die Forscher sehen darin einen vielversprechenden Ansatz zur dauerhaften Gewichtsreduktion.

Allerdings befinden sich die Forschungen noch im Grundlagenstadium. Bis aus dem Substrat ein Medikament entwickelt werden kann, müssen weitere Studien erfolgen, bis der Wirkstoff in die klinische Testphase gelangt.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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  • Silke Ahrens
Von Silke Ahrens
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