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Peinlichen Körpergeruch vermeiden: Wie Sie erkennen, ob Sie stinken


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Wie Sie erkennen, ob Sie stinken

Von dpa-tmn, jb

Aktualisiert am 14.08.2022Lesedauer: 2 Min.
Gestank: Wenn Sie selbst Ihren eigenen Körpergeruch bemerken, ist es häufig schon zu spät.
Gestank: Wenn Sie selbst Ihren eigenen Körpergeruch bemerken, ist es häufig schon zu spät. (Quelle: Voyagerix/getty-images-bilder)
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Manchmal hat man im Büro oder bei Treffen mit Freunden oder Kollegen selbst den Verdacht, schlecht zu riechen. Wie können Sie sich vergewissern?

Das Problem mit dem eigenen Körpergeruch ist, dass der Mensch ihn zunächst nicht wahrnimmt. "Das ist werksseitig nicht vorgesehen", erklärt Stilexperte und Coach Jan Schaumann. "Wir riechen uns selbst erst ab einem bestimmten Level, dann riechen es andere aber längst." Wer also den Eindruck hat, dass die Kollegen Sicherheitsabstand halten oder die Nase rümpfen, sollte der Sache auf den Grund gehen.


Pheromone

Pheromone sind eine chemische Sprache, die wir (wenn überhaupt) nur unterbewusst wahrnehmen.
Schnell werden Pheromone nur auf Sexualität reduziert, bemängelt der Zellbiologe Professor Hanns Hatt. Dabei sind sie eine sehr breite chemische Sprache. Schmetterlinge kommunizieren ausschließlich über Pheromone - dabei geht es jedoch tatsächlich nur um Fortpflanzung.
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"Ein gelegentlicher Selbsttest ist eigentlich immer sinnvoll", sagt Schaumann. Alternativ kann man auch Freunde und Familie um Rat fragen – also diejenigen, denen man vertraut und auf deren Ehrlichkeit man sich verlassen kann.

Bei schlechtem Geruch umgehend handeln

Stellt sich der Verdacht als begründet heraus, sollten Wasser und Seife das erste Mittel sein – auch im Betrieb. "Gerade im Sommer spricht auch nichts dagegen, wenn man sich zwischendurch mal auf der Betriebstoilette wäscht und dann Deo nachlegt", so Schaumann. Das ist auf jeden Fall besser, als das Problem einfach zu ignorieren. Denn das ist nicht nur unfreundlich den Kollegen gegenüber, sondern hat auch Auswirkungen auf den Job.

"Ich kommuniziere damit Nachlässigkeit", sagt Schaumann. Und das lässt natürlich Rückschlüsse auf die Qualität der eigenen Arbeit zu. Sogar ein sonst guter Eindruck kann dadurch Schaden nehmen: "Wenn ich im Anzug zur Arbeit komme, aber immer nach Schweiß rieche, wirkt das schlechter als ein gepflegter Auftritt in Jeans und T-Shirt."

Gerüche nicht übertönen

Unter den Achseln befinden sich die Schweißdrüsen. Sie sind aufgrund ihrer Wärme und Feuchtigkeit ein ideales Milieu für Bakterien, die einen üblen Geruch verursachen. Wenn Sie glauben, unangenehm zu riechen, überprüfen Sie diese Region als Erstes. Übertönen Sie den Geruch nicht mit Parfüms oder Deos. Häufig mischen sich diese beiden Geruchskomponenten und verschlimmern das Problem sogar. Wechseln Sie stattdessen die Kleidung und trocknen Sie Ihre Achseln mit einem Papiertuch, falls das Waschen gerade nicht möglich ist. Im Sommer sollten Sie zudem offene Schuhe tragen und stets T-Shirts und Socken zum Wechseln parat haben.

Darüber hinaus sollten Sie täglich Ihre Unterwäsche – Unterhemd, BH, Unterhose – wechseln und darauf achten, dass Sie Ihren Schuhen nach dem Tragen ausreichend Zeit zum Trocknen und Lüften geben. Auch getragene Kleidung sollte nicht wieder zusammengelegt, sondern zum Lüften aufgehängt werden.

Bei Mundgeruch handeln

Achten Sie auf Ihre Ernährung. Bestimmte Lebensmittel können zu unangenehmen Körpergerüchen führen. Scharfe Lebensmittel erhöhen die Schweißproduktion. Kohl oder Brokkoli begünstigen die Entstehung schlecht riechender Gase im Darm. Kaffee, Zwiebeln und Knoblauch führen zu Mundgeruch.

Tipp
Ob Sie Mundgeruch haben, erkennen Sie, indem Sie in Ihre hohle Hand hauchen oder mit der Zunge Ihren Unterarm leicht benetzen und hieran riechen.

Bei einem schlecht riechendem Atem können Sie zu einem Pfefferminzbonbon oder zur Zahnbürste greifen. Gegen den Knoblauchatem helfen beispielsweise Petersilie oder Milch. Allerdings sollten Sie hiernach auch zu einem Minzbonbon greifen, da Milch ebenfalls ein Auslöser von schlechtem Atem ist.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa-tmn
  • Eigene Recherche
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