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TÜV Rheinland warnt: Diese Schwimmsitze sind lebensgefährlich


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Gefahr am Strand - TÜV warnt vor Billig-Badespielzeug

Von dpa
Aktualisiert am 16.07.2013Lesedauer: 2 Min.
Der TÜV hat Wasserspielzeuge für Kinder getestet: fast die Hälfte der Produkte erfüllt nicht einmal grundlegende Sicherheitsanforderungen.
Der TÜV hat Wasserspielzeuge für Kinder getestet: fast die Hälfte der Produkte erfüllt nicht einmal grundlegende Sicherheitsanforderungen. (Quelle: obs/TÜV Rheinland AG)
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Schwimmtier oder Luftmatratze gehören für viele Kinder zum Urlaub. Doch der TÜV warnt: Beim Griff zum Billigangebot in Strandbuden oder Souvenirshops ist Vorsicht geboten. Sonst könnte es gefährlich werden.

Am Strand gekaufte Schwimmsitze für Babys und Kleinkinder sind häufig lebensgefährlich. Es könne ein "unmittelbares Risiko des Ertrinkens" drohen, warnte der TÜV Rheinland. Das Prüfunternehmen testete Wasserspielzeug und Baby-Schwimmsitze aus Urlaubsorten in Deutschland, Spanien, Italien, Griechenland, Belgien und den Niederlanden.

20 von 50 Produkten fallen durch

Untersucht wurden insgesamt 50 Produkte, darunter aufblasbare Schwimmtiere und Luftmatratzen aus Souvenirshops und Strandbuden. Der Preis lag bei höchstens zehn Euro. Das Ergebnis: 20 der 50 Badeartikel dürften in der Europäischen Union gar nicht verkauft werden. Sie erfüllten nicht einmal grundlegende Sicherheitsanforderungen.

Hier finden Eltern jene Produkte, die sie unbedingt meiden sollten:

Artikelbezeichnung Hersteller/Vertrieb Herkunftsland
Baby Racer Bestway, Milano, Italy Italien
Schwimmring Rubo Toys, Rijssen, Netherlands Belgien
Surfer Free & Easy, Amsterdam, Netherlands Belgien
Schwimmring Van der Meulen, JP C11Sneek, Netherlands Belgien
Schwimmring Hase A Conserver, France Belgien
Schwimmring Van der Meulen, JP C11Sneek, Netherlands Niederlande
Schwimmsitz Suarez, Mallorca, Spanien Niederlande
Baby Boat Inter Creta Griechenland
Child boat Helly Kitty Keine Herstellerinformation Griechenland
Schwimmsitz Krokodil Keine Herstellerinformation Griechenland
Angry Birds Schwimmring Suarch Griechenland
Baby Sicherheitsring INTEX, Roosendaal, Netherlands Griechenland
Dolphin boat Bestway, Milano, Italy Spanien
Dolphin baby boat Creaciones Liopis Spanien
Winnie Puh Schwimmring INTEX, Roosendaal, Netherlands Spanien
Schwimmring Ente Safari Sub, Alicante, Spain Spanien
Schwimmring Safari Sub, Alicante, Spain Spanien
Schwimmring Jerry Bestway, Milano, Italy Spanien
Delfin Keine Herstellerinformation Europa allgemein
Strandball Bestway, Milano, Italy Europa allgemein

(Mehr Information finden Sie hier: http://www.tuv.com/media/germany/sommertest/Ergebnisliste_Wasserspielzeug.pdf)

Schwimmsitze sind häufig lebensgefährlich

In sechs Fällen fanden die Tester lebensgefährliche Schwimmsitze für Babys und Kleinkinder. Dabei bestehe entweder das Risiko des Herausrutschens oder des Kenterns. Die Schwimmsitze gaukelten den Eltern Sicherheit vor, seien aber lebensgefährlich, sagte TÜV-Expertin Christiane Reckter. "Deshalb sind solche Sitze absolut verboten."

Verschluckbare Kleinteile und Weichmacher

Von anderen aufblasbaren Schwimmtieren lösten sich verschluckbare Kleinteile wie Ventilstöpsel. Sechs Wasserspielzeuge enthielten unerlaubt hohe Mengen verschiedener Schadstoffe wie krebserregende Weichmacher.

"Ein leicht positiver Trend" erkennbar

Der TÜV hat den Test mittlerweile zum vierten Mal gemacht. Insgesamt sei "ein leicht positiver Trend zu erkennen". So seien 2009 noch mehr als 60 Prozent der gekauften Artikel durchgefallen. Aber immer noch seien viele gefährliche Produkte dabei.

Was Eltern nicht kaufen sollten

Der TÜV empfiehlt deshalb, auf Sicherheitshinweise zu achten und nur bei Handelsketten zu kaufen, die über eine Qualitätssicherung verfügten. Sichere Schwimmlernhilfen oder Kinderschwimmsitze dürften außerdem nicht wie buntes Wasserspielzeug gestaltet sein. Verdächtig sei es auch, wenn die Kunststoffprodukte einen starken unangenehmen Geruch hätten. In all diesen Fällen rät der TÜV: Finger weg!

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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