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Bluttest auf Downsyndrom wird Kassenleistung

Von afp
Aktualisiert am 19.09.2019Lesedauer: 2 Min.
Bluttest zur Feststellung von Trisomie 21: Derzeit entscheiden sich etwa zehn Prozent der Frauen, die mit einem Kind mit Down-Syndrom schwanger sind, f├╝r das Baby. 90 Prozent der Kinder kommen nicht zur Welt.
Bluttest zur Feststellung von Trisomie 21: Derzeit entscheiden sich etwa zehn Prozent der Frauen, die mit einem Kind mit Down-Syndrom schwanger sind, f├╝r das Baby. 90 Prozent der Kinder kommen nicht zur Welt. (Quelle: Tobias Kleinschmidt/Symbol/dpa)
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Die Kosten von Bluttests in der Schwangerschaft zur Erkennung des Downsyndroms sollen k├╝nftig von den Kassen ├╝bernommen werden, wie aus einem Medienbericht hervorgeht. Aber nur unter bestimmten Voraussetzungen.

Bluttests zur Erkennung des Downsyndroms sollen laut "Spiegel" unter bestimmten Voraussetzungen von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt werden. Darauf einigte sich der Gemeinsame Bundesauschuss (G-BA) von ├ärzten, Kliniken und Kassen, wie das Magazin unter Berufung auf das Umfeld des Gremiums berichtete. Die Kosten sollen allerdings nur bei "besonderen Risiken oder zur Abkl├Ąrung von Auff├Ąlligkeiten" ├╝bernommen werden. Fl├Ąchendeckende Tests wird es nicht geben.

Trisomie 21: Bessere Aufkl├Ąrung gefordert

Offiziell will der Bundesausschuss seine Entscheidung am kommenden Donnerstag bekannt geben. In den vergangenen Monaten konnten sich wissenschaftliche Fachgesellschaften, die Bundes├Ąrztekammer, der Deutsche Ethikrat, die Gendiagnostikkommission und zahlreiche weitere Organisationen in einem Stellungnahmeverfahren zur geplanten ├änderung der Mutterschaftsrichtlinien ├Ąu├čern.

Um ethischen Zweifeln zu begegnen, m├╝ssen dem Bericht zufolge ├ärzte Schwangere k├╝nftig besser aufkl├Ąren, was ein positives Testergebnis bedeutet. Bei der Beratung soll immer auch ein Mediziner anwesend sein, der Erfahrung mit Trisomiepatienten hat. Patientenvertreter konnten sich dem "Spiegel" zufolge nicht mit ihrer Forderung durchsetzen, den Test erst nach der zw├Âlften Schwangerschaftswoche zu bezahlen. Das h├Ątte m├Âgliche Abtreibungen erschwert.

Mit dem Test wird fetale DNA im Blut der Schwangeren daraufhin untersucht, ob eine Trisomie 21, also ein Downsyndrom, oder die Chromosomenst├Ârungen Trisomie 13 und 18 vorliegen. Damit sollen Eingriffe wie eine Fruchtwasseruntersuchung oder Biopsie der Plazenta, die mit gro├čen Risiken f├╝r das ungeborene Kind verbunden sind, vermieden werden. Bislang m├╝ssen Schwangere den seit einigen Jahren verf├╝gbaren Blutschnelltest in der Regel selbst bezahlen. Der Bluttest kostet ab rund 130 Euro.

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Der Test ist umstritten

Unter Politikern und Ethikexperten ist der vorgeburtliche Bluttest umstritten, weil sich viele Eltern nach einem positiven Ergebnis f├╝r eine Abtreibung entscheiden. Der Gemeinsame Bundesausschuss stellte in der Vergangenheit aber bereits klar, dass es ausdr├╝cklich um die Anwendung des Tests bei Schwangerschaften mit besonderen Risiken oder Auff├Ąlligkeiten gehe.

Es gehe "nicht etwa um eine Reihenuntersuchung aller Schwangeren", machte der Ausschussvorsitzende Josef Hecken zuletzt im Fr├╝hjahr deutlich. Ein ausschlie├člich statistisch begr├╝ndetes Risiko f├╝r eine Trisomie beispielsweise aufgrund des Alters der Schwangeren reicht demnach nicht f├╝r eine Kosten├╝bernahme durch die Kassen. Die Neuregelung soll erst mit einem Beschluss zu einer Versicherteninformation in Kraft treten, der f├╝r Herbst 2020 geplant ist.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte ├ärzte. Die Inhalte von t-online k├Ânnen und d├╝rfen nicht verwendet werden, um eigenst├Ąndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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