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Was steckt hinter dem PFAPA-Syndrom?

Von Christiane Braunsdorf

09.05.2022Lesedauer: 2 Min.
Krankes Kind: Hohes Fieber ist typisch f├╝r das PFAPA-Syndrom.
Krankes Kind: Hohes Fieber ist typisch f├╝r das PFAPA-Syndrom. (Quelle: IMAGO / Panthermedia)
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Immer wieder Fieberanf├Ąlle ÔÇô das PFAPA-Syndrom gilt als seltene Erkrankung, die meist nur im Kindesalter auftritt. Die r├Ątselhafte Krankheit ist bislang noch kaum erforscht.

Das Wichtigste im ├ťberblick


  • Ursachen des PFAPA-Syndroms
  • Wie wird das PFAPA-Syndrom behandelt?
  • Wie ist die Prognose?

Vor allem bei Kindern unter f├╝nf Jahren tritt die seltene Erkrankung des PFAPA-Syndroms erstmals auf. Der Begriff steht f├╝r periodisches Fieber, aphth├Âse Stomatitis, Pharyngitis, zervikale Adenitis. ├ťbersetzt etwa: wiederkehrendes Fieber, Wunden in der Mundschleimhaut, Rachenentz├╝ndung und Lymphknotenschwellung im Halsbereich.

Dies sind auch die Hauptsymptome, wobei die Fiebersch├╝be mit sehr hohen Temperaturen einhergehen und in Intervallen von vier bis sechs Wochen, manchmal auch zwei bis zw├Âlf Wochen wiederkehren k├Ânnen. Zus├Ątzlich k├Ânnen auch Bauch- und Muskelschmerzen oder Hautausschl├Ąge auftreten.

Ursachen des PFAPA-Syndroms

Sie sind bis heute unklar. Bei den betroffenen Kindern sind in der akuten Phase Entz├╝ndungsmarker und Autoantik├Ârper im Blut nachweisbar, was auf eine Autoimmunerkrankung hindeuten kann.

Eine Autoimmunerkrankung geht auf eine Fehlregulierung des Immunsystems zur├╝ck. Dabei greift das Abwehrsystem k├Ârpereigenes Gewebe an.

Doch beim PFAPA-Syndrom ist nicht klar, gegen welche k├Ârpereigenen Strukturen das Immunsystem vorgeht.

Wie wird das PFAPA-Syndrom behandelt?

H├Ąufig werden den kleinen Patienten Antibiotika verschrieben, doch sie sind bei dieser Erkrankung nutzlos. Kortison, ein k├╝nstlich hergestelltes Hormon, zeigt jedoch Erfolge, vor allem die Fiebersch├╝be scheinen durch die Gabe ausgebremst zu werden. Das Mittel wirkt antientz├╝ndlich, antiallergisch und hemmt das k├Ârpereigene Immunsystem.

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In den Krankheitsphasen sollten die Kinder viel trinken, vor allem Wasser, Tees oder verd├╝nnte Fruchts├Ąfte. Wadenwickel k├Ânnen das hohe Fieber lindern. Bei Temperaturen ├╝ber 39,5 Grad sollte ein Arzt informiert werden, dann k├Ânnen fiebersenkende Mittel zum Einsatz kommen.

Wie ist die Prognose?

Im Schnitt leiden die Kinder etwa zweieinhalb bis acht Jahre an der Erkrankung. Damit verschwindet das PFAPA-Syndrom im Laufe der Kindheit meist von selbst, Sp├Ątfolgen k├Ânnen meist ausgeschlossen werden. Nur in seltenen F├Ąllen leiden die Patienten auch als Erwachsene weiter unter den Symptomen.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte ├ärzte. Die Inhalte von t-online k├Ânnen und d├╝rfen nicht verwendet werden, um eigenst├Ąndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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