Menü Icont-online - Nachrichten für Deutschland
HomeGesundheitKrankheiten & SymptomeCorona

Isolationspflicht aufgehoben: Was jetzt in Bayern und Baden-Württemberg gilt


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextNach 27 Jahren: ARD-Sendung eingestelltSymbolbild für einen TextÖlpreise steigen starkSymbolbild für einen TextTerrorwarnung? Weihnachtsmärkte geräumtSymbolbild für einen TextBericht: BVB-Duo vor Winter-WechselSymbolbild für einen TextSky du Mont posiert mit neuer FreundinSymbolbild für einen TextAus für RBB-KultshowSymbolbild für einen TextBericht: Ronaldo hat neuen Verein gefundenSymbolbild für ein VideoNeue Megajacht in Hamburg gesichtetSymbolbild für einen TextDroht jetzt eine Sprit-Knappheit?Symbolbild für einen TextHundefelle auf Weihnachtsmarkt entdecktSymbolbild für einen TextMassenschlägerei in KinderparadiesSymbolbild für einen Watson TeaserNachfolge für Bundesliga-Star überraschtSymbolbild für einen TextDiese drei Krankheiten drohen "Best Agern"
Anzeige
Loading...
Loading...
Loading...

Was jetzt in Bayern und Baden-Württemberg gilt

Von dpa, cbr

Aktualisiert am 16.11.2022Lesedauer: 2 Min.
Eine Frau in ihrer Wohnung: Bislang galt nach einem positiven Corona-Test eine Isolationspflicht.
Eine Frau in ihrer Wohnung: Bislang galt nach einem positiven Corona-Test eine Absonderungspflicht. (Quelle: sergiomonti via www.imago-images.de)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

In den beiden südlichsten Bundesländern müssen Corona-Infizierte von heute an nicht mehr zwingend zu Hause bleiben. Welche Regelungen jetzt gelten.

Corona-Infizierte in Bayern und Baden-Württemberg müssen sich von heute an nicht länger in Isolation begeben. "An die Stelle der Isolationspflicht treten verpflichtende Schutzmaßnahmen für positiv Getestete", sagte der bayrische Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU).

Das gilt in den beiden Ländern für positiv Getestete:

  • Außerhalb der eigenen Wohnung muss fünf Tage lang ein Mund-Nasen-Schutz – medizinische oder FFP2-Maske – getragen werden. Im Freien kann die Maske abgenommen werden, sofern ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen eingehalten wird. Kinder, die noch nicht zur Schule gehen, sind von der Regelung ausgenommen.
  • Infizierte dürfen keine medizinischen oder pflegerischen Einrichtungen betreten – weder als Besucher noch als Personal.
  • Das Betretungs- und Tätigkeitsverbot gilt auch für Massenunterkünfte wie Obdachlosen- oder Asylbewerberheime oder Justizvollzugsanstalten.

In Bayern gilt: Wer seit mindestens 48 Stunden symptomfrei ist, darf die Maske außerhalb der eigenen Wohnung frühestens nach fünf Tagen wieder weglassen. Die Maskenpflicht endet auch mit symptomatischem Krankheitsverlauf spätestens nach zehn Tagen. Diese Zeiträume gelten auch für die Betretungs- und Tätigkeitsverbote.

Positiv getesteten Personen wird darüber hinaus empfohlen, "sich freiwillig in Selbstisolation zu begeben, ihrer beruflichen Tätigkeit, soweit möglich, von der eigenen Wohnung aus nachzugehen, unnötige Kontakte zu anderen Personen zu vermeiden und auf den Besuch öffentlicher Veranstaltungen sowie der Gastronomie zu verzichten."

"Grundsätzlich gilt: Wer krank ist und Symptome hat, sollte wie bisher auch zu Hause bleiben und sich krankschreiben lassen", sagte Baden-Württembergs Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne).

Balance zwischen Schutz und Eigenverantwortung

Über die Aufhebung der Isolationspflicht sowie die neuen Schutzmaßnahmen sei in Rücksprache mit Experten entschieden worden, sagte Holetschek. "Klar ist: Wir lassen der Pandemie keinen freien Lauf." Die neuen Regelungen seien eine Balance zwischen Eigenverantwortung und dem Schutz vulnerabler Personengruppen.

Die Deutsche Stiftung Patientenschutz kritisierte die Regelungen als "widersprüchlich" und "chaotisch". Von einem Infektionsschutz für vulnerable Gruppen könne nicht die Rede sein. Vertreter der bayerischen Lehrerverbände forderten klare und umsetzbare Regeln sowie eine klare Definition dazu, was "krank" oder "ansteckend" bedeute. Das Gesundheits- und das Kultusministerium in München hatten zuvor den Grundsatz bekannt gegeben: "Wer krank ist, geht nicht in die Schule."

Der Wirtschaftsbeirat Bayern nannte das Ende der Isolationspflicht hingegen einen "richtigen Schritt zur richtigen Zeit".

Die beiden Länder sowie Hessen und Schleswig-Holstein hatten vergangene Woche "zeitnah" neue Regelungen angekündigt. Hessen ließ den genauen Zeitpunkt für diesen Schritt noch offen. In Schleswig-Holstein entfällt die Isolationspflicht voraussichtlich morgen.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Bayrisches Infektionsschutzgesetz (Stand: 15.November 2022)
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
So ist die Corona-Infektionslage in Ihrem Landkreis
Von Laura Stresing, Cem Özer, Sandra Simonsen
Von Christiane Braunsdorf
CSU
Beliebte Themen

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website