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Rotwein: Wie gesund ist er wirklich?

Alkohol  

Rotwein: Wie gesund ist er wirklich?

07.03.2013, 14:11 Uhr | fb (CF)

Rotwein: Wie gesund ist er wirklich?. Rotwein enthält nicht nur positive Inhaltsstoffe (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Rotwein enthält nicht nur positive Inhaltsstoffe (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Rotwein werden zahlreiche gesundheitsfördernde Wirkungen nachgesagt. Unter anderem soll der Rebensaft gut fürs Herz sein. Besonders am Abend machen es sich daher viele Menschen bequem und genießen guten Gewissens den Feierabend mit einem leckeren Gläschen. Doch Vorsicht: Der in Wein enthaltende Alkohol kann den Körper auf Dauer schädigen und zur Sucht führen. Kurioses und Rekordverdächtiges rund um Wein lesen Sie in unserer Fotoshow.

Ein Gläschen Rotwein am Abend

Der Mythos vom gesunden Glas Rotwein ist alt. Bereits in den 70er Jahren versuchten Wissenschaftler zu belegen, dass sich das Risiko eines Herzinfarktes durch den moderaten Genuss von rotem Rebensaft deutlich verringert. Das berichtet das Magazin „Focus“. Der positive Effekt lässt sich auf die so genannten sekundären Pflanzenstoffe zurückführen. Sie sorgen dafür, dass die schädlichen Blutfette im Körper verringert werden. Wein kann aber auch als Antioxidans wirken und damit Durchblutungsstörungen in den Gefäßen vorbeugen.

Rotwein gesund fürs Herz?

Angeblich soll durch Wein auch das Herz gestärkt werden. In der Tat wurde in Studien und Tierversuchen nachgewiesen, dass sich die Gefäße durch den maßvollen Genuss von Rotwein in einem verbesserten Zustand befinden. Demnach soll der gemäßigte Rotweinkonsum tatsächlich Krankheiten vorbeugende Wirkung haben - allerdings fehlen laut der "Süddeutschen Zeitung" klinische Studien dazu.

Gesund ist der Genuss von Rotwein nur in Maßen

Rotwein enthält nicht nur positive Inhaltsstoffe. Besonders gefährlich ist der Alkohol. Er fügt den Körperzellen irreparable Schäden und lässt durch das in ihm enthaltene Ethanol die Gehirnzellen absterben - und das bei jedem Konsum. Einige Wissenschaftler stellen daher die überwiegend positiven Wirkungen von Rotwein in Frage. Hinzu kommt, dass viele Studien und Untersuchungen in Anbaugebieten von Rotwein durchgeführt wurden. Experten vermissen hier die notwendige Objektivität.

Negative Auswirkungen durch Rotwein: Leber in Gefahr

Was die negativen Auswirkungen von Alkoholkonsum angeht, hat die BKK eine Liste der wichtigsten Erkrankungen zusammengestellt:

- Sie können häufiger an Hepatitis, Fettleber oder Leberzirrhose erkranken
- Das Risiko auf einen Schlaganfall steigt
- Der Hormonhaushalt und das Nervensystem werden gestört
- Es kann zu Entzündungen der Bauchspeicheldrüse kommen
- Das Gicht-Risiko steigt
- Nervenzellen im Gehirn sterben ab

Nicht zuletzt kann dauerhafter Alkoholkonsum abhängig machen. Fazit: Es bleibt bis heute umstritten, ob der Nutzen des Rotweins die negativen Auswirkungen des Alkohols aufwiegt. Den allgemein geltenden Grundsatz von einem Glas pro Tag sollten Sie daher skeptisch betrachten.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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