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Mit der richtigen Pflege Schuppen loswerden

  • Nicole Sagener
Von Nicole Sagener

Aktualisiert am 22.01.2020Lesedauer: 3 Min.
Schuppen sind unangenehm – lassen sich aber häufig leicht in den Griff kriegen.
Schuppen sind unangenehm – lassen sich aber häufig leicht in den Griff kriegen. (Quelle: AndreyPopov/getty-images-bilder)
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Schuppen sind nicht nur lästig, sie verursachen häufig auch Juckreiz. Welche Hausmittel und Pflegetipps helfen – und wann Sie zum Arzt gehen sollten.

Das Wichtigste im Überblick


  • Richtige Pflege für Kopfhaut und Haare
  • Tipps und Hausmittel bei trockenen Schuppen
  • Tipps und Hausmittel bei fettigen Schuppen
  • Richtige Ernährung
  • Ursachen für akute Schuppen

Meist sind sie so winzig, dass wir sie unbemerkt verlieren: Schuppen entstehen bei allen Menschen und auf allen Hautpartien. Weil sich die Haut regelmäßig erneuert, müssen alte Hautzellen abgestoßen werden. Sichtbar werden diese erst, wenn sie sich zu größeren Klumpen verbinden. Auf die Kleidung rieselnde oder in den Haaren hängende Schuppen sind zwar lästig, aber oft harmlos und lassen sich mit der richtigen Pflege meist schnell in den Griff kriegen.


Die Wirkstoffe der Naturkosmetik

Viele Menschen sind bereit für Kosmetik mehr Geld zu bezahlen, wenn es sich um Naturkosmetik handelt. Wir stellen Ihnen im Folgenden die typischen Inhaltsstoffe vor, deren positive Wirkung auf den Körper teilweise schon mehrere Hundert Jahre alt ist.
Aloe Vera: Sie wirkt sich positiv auf die Haut aus. Das liegt vor allen Dingen am Inhaltsstoff Acemannan, welcher in der Pflanze enthalten ist. Mit seiner schützenden und antibakteriellen Wirkung beschleunigt er die Neubildung von Hautzellen. Außerdem bindet er die Feuchtigkeit der Haut und sorgt auf diese Weise für ein straffes Hautbild.
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Schuppende Stellen auf dem Kopf und an anderen Körperbereichen können aber nicht nur auf trockene Haut hinweisen, die mehr Rückfettung etwa durch Lotionen und Cremes braucht. Auch für Hefepilze oder eine ernstzunehmende Hautkrankheit können Schuppen ein Indiz sein. Dann empfiehlt sich der Gang zum Arzt.

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Richtige Pflege für Kopfhaut und Haare

Schuppen auf der Kopfhaut lassen sich oft mithilfe von einfachen Mitteln und Tricks loswerden. Um die richtigen Maßnahmen zu ergreifen, sollten Sie zudem die Art der Schuppen prüfen.

Bei der Haarpflege zudem vieles falsch machen. Zu heißes Waschen, zu viele und aggressive Pflegeprodukte verwenden oder zu starkes Rubbeln beim Waschen und Trocknen. Achten Sie darauf, Ihre Haare mit lauwarmem Wasser zu waschen. Verzichten Sie nach Möglichkeit auch auf das Föhnen und lassen Sie Ihre Haare an der Luft trocknen. Viel frische Luft ist gut für die Kopfhaut.

Reduzieren Sie auch den Einsatz von Pflege- und Stylingprodukten. Auf Haarsprays und Gele kann die Kopfhaut allergisch reagieren. Zu viel Pflege ist bei Schuppen kontraproduktiv, da dann die Haut austrocknen kann.

Tipp: Oftmals wird zu viel Shampoo benutzt: Eine haselnussgroße Portion reicht. Spülen Sie das Shampoo immer gründlich aus.

Tipps und Hausmittel bei trockenen Schuppen

Normale Shampoos entfetten die Kopfhaut und können so trockene Schuppen fördern. Helfen kann es, ein besonders mildes Shampoo oder Haarwäsche speziell für empfindliche Kopfhaut zu benutzen. Denn normale Haarwaschmittel entfetten stark.

Natürliche Öle wie Oliven- oder Teebaumöl helfen bei trockener Kopfhaut. Vermischen Sie einfach ein paar Tropfen mit einem milden Shampoo. Sie können die beiden Öle auch miteinander vermischen. Rühren Sie dazu zehn Tropfen Teebaumöl mit einem Esslöffel Olivenöl an und massieren Sie Ihre Kopfhaut sanft damit ein.

Tipps und Hausmittel bei fettigen Schuppen

Shampoos gegen Schuppen können besonders bei fettiger Kopfhaut gute Dienste leisten. Sie spülen nicht nur überschüssiges Fett aus, sondern enthalten oft auch pilzhemmende Wirkstoffe. Diese wirken gegen Mikroorganismen auf der Kopfhaut wie etwa die Hefe Malassezia furfur, welche Hautreizungen und in der Folge Schuppen und auch Rötungen und Juckreiz verursachen kann.

Wichtig ist hier: Die Wirkstoffe des Shampoos müssen beim Waschen auf die Kopfhaut gelangen. Massieren Sie das Shampoo gründlich ein und lassen Sie es mindestens eine Minute einwirken. Achten Sie auch darauf, die Wirkstoffe nicht gleich zusammen mit zusätzlichen Pflegeprodukten wie Spülungen wieder auszuspülen. Wollen Sie nicht gänzlich auf Kur und Co. verzichten, sollten Sie diese lediglich in den Haarlängen anwenden.

Auch wirksam bei Hefepilzen als Verursacher von Schuppen: probiotischer Naturjoghurt. Die darin enthaltenen lebenden Kulturen helfen, Hefepilze wirksam zu bekämpfen, die oft für Schuppen verantwortlich sind. Reiben Sie Ihre Kopfhaut sanft mit dem Joghurt ein und lassen ihn wie eine Haarkur für etwa 30 Minuten einwirken. Anschließend gründlich ausspülen.

Richtige Ernährung

Nicht nur falsche Pflege kann Schuppen verursachen. Auch die Ernährung kann eine Rolle spielen. Vor allem Nahrungsmittel mit Zink sollten auf Ihrem Speiseplan stehen, denn Zinkmangel kann sich in schuppiger Kopfhaut äußern. Das Spurenelement findet sich vor allem in Fisch, Vollkornprodukten und Haferflocken.

Ursachen für akute Schuppen

Wenn keines der Hausmittel hilft oder die Kopfhaut stark juckt oder nässt, sollten Sie einen Hautarzt aufsuchen. Dieser kann Ihnen sagen, ob etwa eine Pilzinfektion, eine Hauterkrankung wie Neurodermitis oder Schuppenflechte oder Allergien die Ursache sind. Außerdem berät er Sie zur richtigen Therapie.

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Gegen die Schuppenflechte kann der Dermatologe beispielsweise ein Shampoo oder eine auswaschbare Salbe mit Salicylsäure verschreiben. Der Wirkstoff zersetzt Schuppen, andere Inhaltsstoffe der Salbe gelangen so besser auf die Haut. Solche Produkte sollten Sie jedoch nur wenige Tage nutzen, bei Säuglingen ist die Verwendung von Salicylsäure tabu. Gegen fettige Schuppen und Pilze kann der Arzt auch ein Shampoo mit Wirkstoffen gegen Pilze wie etwa Ketoconazol oder Clotrimazol verordnen.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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Von Geraldine Nagel
Hausmittel

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