Sie sind hier: Home > Gesundheit > Coronavirus >

Corona: So viele haben Angst vor einer Ansteckung beim Friseur

Umfrage zeigt  

So viele haben Angst vor einer Corona-Ansteckung beim Friseur

02.05.2020, 17:40 Uhr | Matthias Armborst, dpa

Plexiglas, Desinfektion, Maske: Friseurin bereitet sich auf Kunden vor

Bei Friseurin Barbara Hoppe mussten Kamm und Schere über Wochen ruhen - ab Montag darf sie endlich wieder Kunden begrüßen. (Quelle: Reuters)

Plexiglas, Desinfektion, Maske: So bereitete sich Friseurin Barbara Hoppe auf ihre Wiedereröffnung vor. (Quelle: Reuters)


Die Friseure öffnen ab Montag nach mehr als sechswöchiger Zwangspause. Aber: Nicht jeder, der es nötig hätte, will so bald einen Salon aufsuchen. Das hat unterschiedliche Gründe. 

Erstmals seit über sechs Wochen dürfen die Friseure in Deutschland am Montag (4. Mai) wieder öffnen. Die Hälfte der Bundesbürger macht sich einer Umfrage zufolge allerdings Gedanken wegen Hygiene und Ansteckungsrisiken. 25 Prozent haben zwar "geringe Bedenken", wollen aber trotzdem einen Salon aufsuchen. 

Mehr als 2.000 Menschen befragt

Dies ermittelte das Meinungsforschungsinstitut YouGov bei einer Umfrage unter 2034 Personen zwischen dem 27. und dem 29. April im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur.

Weitere 13 Prozent der Befragten wollen trotz "großer" oder "sehr großer Bedenken" (acht bzw. fünf Prozent) zum Friseur. Elf Prozent dagegen haben die feste Absicht, wegen des Coronavirus auf Distanz zu bleiben: "Ich habe große Bedenken und würde deshalb vorerst nicht zum Friseur gehen", beantworteten sie mit Ja.

Jeder Siebte hat sich selbst die Haare geschnitten 

In den sechs Wochen der zwangsweisen Schließung der Friseursalons hat sich etwa jeder siebte Bundesbürger selbst die Haare geschnitten (14 Prozent), wie die YouGov-Umfrage außerdem ergab. "Ich habe meine Haare wachsen lassen, trage aber weiterhin dieselbe Frisur", sagen 58 Prozent der Befragten. Elf Prozent berichten, sie hätten ihre Haare zwar wachsen lassen. Sie kämmten, stylten oder bänden diese jetzt aber anders als vor der Corona-Zeit.

Weitere elf Prozent suchten Hilfe und ließen sich die Haare von jemand anderem schneiden. Meist ging das auch gut: Insgesamt 87 Prozent der Befragten sind mit ihrem Krisen-Haarschnitt "sehr" (45) oder "eher zufrieden" (42). "Eher unzufrieden" sind acht Prozent. Für drei Prozent endete der Fremd-Schnitt als Katastrophe ("sehr unzufrieden"). Ein Trost: Haar-Unfälle kann man sich ab dem 4. Mai professionell beheben lassen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team von t-online

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkentchibo.deOTTOmyToysbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz

shopping-portal