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Coronavirus: Wie sinnvoll ist eine Biontech-Impfung nach Astrazeneca?

Neue Studie  

Biontech-Impfung nach Astrazeneca: Wie sinnvoll ist das?

19.05.2021, 11:23 Uhr | rtr

Coronavirus: Wie sinnvoll ist eine Biontech-Impfung nach Astrazeneca?. Corona-Impfung: Nach einer Astrazeneca-Impfung wird in vielen Ländern für bestimmte Personengruppen eine Zweitimpfung mit einem anderen Impfstoff empfohlen. (Quelle: Getty Images/Antonio_Diaz)

Corona-Impfung: Nach einer Astrazeneca-Impfung wird in vielen Ländern für bestimmte Personengruppen eine Zweitimpfung mit einem anderen Impfstoff empfohlen. (Quelle: Antonio_Diaz/Getty Images)

Wie wirksam ist eine Impfung mit unterschiedlichen Vakzinen? Und können dadurch Nebenwirkungen drohen? Eine Studie liefert zur Kombination von Astrazeneca und Biontech erste Ergebnisse.

Eine Corona-Schutzimpfung mit dem Biontech-Vakzin nach einer Erstimpfung mit Astrazeneca ist einer spanischen Studie zufolge sehr sicher und hochwirksam.

Größere Immunantwort durch Kombination

Die Immunantwort sei in diesem Fall zwischen 30 und 40 Mal größer als bei einer Kontrollgruppe, die nur den Astrazeneca-Impfstoff erhalten habe, wie aus der vorgelegten Combivacs-Studie von Spaniens staatlichem Gesundheitsinstitut Carlos III hervorgeht.

Zudem steigt die Wirksamkeit offenbar durch die Kombination der beiden Vakzine, wie aus den Ergebnissen hervorgeht. Das Niveau neutralisierender Antikörper stieg nach der Biontech-Dosis um mehr als das Siebenfache, deutlich mehr als die nach einer zweiten Astrazeneca-Dosis beobachteten Verdoppelung.

Wegen eines erhöhten Thromboserisikos nach einer Astrazeneca-Impfung wird in zahlreichen Ländern für bestimmte Personengruppen eine Zweitimpfung mit einem mRNA-Impfstoff wie von der Mainzer Firma Biontech und ihrem US-Partner Pfizer oder vom US-Konzern Moderna empfohlen. In Deutschland gilt dies für Menschen unter 60 Jahren. Bislang gab es aber noch keine Daten zur Wirksamkeit dieser Kombination.

Können Nebenwirkungen drohen?

In der vergangenen Woche hatte die Universität Oxford erste Studienergebnisse veröffentlicht, wonach Menschen, die zwei unterschiedliche Covid-19-Impfstoffe erhalten, häufiger über leichte oder mittelschwere Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen oder Schüttelfrost berichten, als wenn ihnen zwei Dosen des gleichen Mittels verabreicht wurden.

Aus der spanischen Studie berichteten nur 1,7 Prozent der Teilnehmer von Nebenwirkungen, die sich auf Kopfschmerzen, Muskelschmerzen und allgemeines Unwohlsein beschränkten. "Das sind keine Symptome, die als schwerwiegend angesehen werden können", sagt Magdalena Campins, eine der Studienleiterinnen. An der Untersuchung nahmen gut 679 Freiwillige im Alter von 18 bis 59 Jahren teil, die als Erstimpfung Astrazeneca bekamen. Knapp 450 davon erhielten als zweite Dosis Biontech.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur Reuters

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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