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Corona-Impfung: Wann Sie nicht mit Johnson & Johnson geimpft werden sollten


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Wann Sie nicht mit J&J geimpft werden sollten

Von dpa
19.07.2021Lesedauer: 1 Min.
Aufgezogene Impf-Spritzen: Der Wirkstoff von Johnson&Johnson darf an bestimmte Patienten nicht mehr verimpft werden.
Aufgezogene Impfspritzen: Der Wirkstoff von Johnson & Johnson darf an bestimmte Patienten nicht mehr verimpft werden. (Quelle: Friso Gentsch/dpa-bilder)
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Das Paul-Ehrlich-Institut warnt vor einer neu aufgetretenen Nebenwirkung des Impfstoffs von Johnson & Johnson. Menschen, die schon einmal ein bestimmtes Syndrom hatten, sollten nicht mit dem Wirkstoff geimpft werden.

Menschen die in der Vergangenheit das extrem seltene Kapillarlecksyndrom entwickelt haben, sollen keinen Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson erhalten. Das geht aus dem sogenannten Rote-Hand-Brief des Herstellers hervor, der am Montag vom Paul-Ehrlich-Institut (PEI) verbreitet wurde.


Corona-Impfstoffe im Vergleich: Wie wirksam sind sie?

In der EU zugelassen sind bislang vier Präparate: die Corona-Impfstoffe von Biontech /Pfizer, Moderna, Astrazeneca und Johnson & Johnson. Doch wie wirksam sind die Mittel im Vergleich?
Astrazeneca: Nach Herstellerangaben schützt der Impfstoff zu 76 Prozent vor einer Corona-Infektion mit Symptomen. Gegen schwere Covid-Erkrankungen sei der Impfstoff zu 100 Prozent wirksam, erklärte das Unternehmen.
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Demnach wurden in den ersten Tagen nach Verabreichung dieses Impfstoffes "sehr selten Fälle des Kapillarlecksyndroms berichtet, in einigen Fällen mit tödlichem Ausgang".

Somit sei der Impfstoff kontraindiziert bei Menschen, die in der Vergangenheit ein Kapillarlecksyndrom entwickelt hatten, hieß es. Das Kapillarlecksyndrom wird auch Clarkson-Syndrom genannt und gilt als äußerst seltenes, aber potenziell lebensbedrohliches Krankheitsbild.

Auf diese Symptome sollten Sie achten

Den Angaben zufolge ist es unter anderem charakterisiert durch akute Episoden von Ödemen (Wassereinlagerungen) hauptsächlich in den Extremitäten und niedrigen Blutdruck. Bei Symptomen nach einer Impfung mit Johnson & Johnson sei eine unmittelbare Behandlung notwendig.

Nach Angaben auf dem Aufklärungsmerkblatt zum Impfen dürfen Menschen, die jemals das Kapillarlecksyndrom hatten, auch nicht mit dem Produkt von Astrazeneca (Vaxzevria) geimpft werden. Dort heißt es über die "sehr seltenen" eingetretenen Fälle: "Das Kapillarlecksyndrom trat in den ersten Tagen nach Impfung auf und ist gekennzeichnet durch eine rasch fortschreitende Schwellung der Arme und Beine, plötzliche Gewichtszunahme sowie Schwächegefühl." Es erfordere eine sofortige ärztliche Behandlung.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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