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Corona-Impfung: Ist sie schon beim Zahnarzt möglich?

Erhöhen des Impftempos  

Zahnärzte vertrösten bei Corona-Impfung

05.12.2021, 11:35 Uhr | AFP

Corona-Impfung: Ist sie schon beim Zahnarzt möglich?. Künftig auch ein Ort für die Corona-Impfung: Zahnärzte sollen beim Impfen unterstützen können.  (Quelle: imago images/Uygar Ozel)

Künftig auch ein Ort für die Corona-Impfung: Zahnärzte sollen beim Impfen unterstützen können. (Quelle: Uygar Ozel/imago images)

Termine für die Corona-Impfungen werden wieder knapp, auch Zahnmediziner sollen nun unterstützen. Doch ab wann ist ein Impftermin beim Zahnarzt möglich?

Angesichts eines möglichen Ansturms auf Zahnarztpraxen wegen der Corona-Impfungen haben Medizinerverbände die Erwartungen gebremst. "Auch wenn die Videoschaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Ländern am Donnerstagabend beschlossen hat, dass Zahnärzte nun potenziell Corona-Schutzimpfungen geben dürfen, heißt das noch nicht, dass es ab morgen schon losgeht", erklärte Christoph Benz, Präsident der Bundeszahnärztekammer in Berlin.

"Impfungen beim Zahnarzt in der Praxis sind nicht ab sofort möglich", fügte Benz hinzu. Patientinnen und Patienten sollten daher von Anrufen in den Zahnarztpraxen absehen.

Schaffen der Rahmenbedingungen dauert

Auch der Vorsitzende der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung, Wolfgang Eßer, betonte, zunächst müssten die rechtlichen und technischen Rahmenbedingungen geklärt werden. Dies werde noch einige Zeit dauern. Die Zahnärzte stünden aber bereit, um in externen mobilen Einheiten, Arztpraxen und Impfzentren die anderen Ärzte zu unterstützen.

Die Spitzen von Bund und Ländern hatten am Donnerstag beschlossen, dass zur Ankurbelung des Impftempos auch Apotheker, Zahnärzte und andere künftig direkt impfen können. Dafür ist noch eine Gesetzesänderung notwendig.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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