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Das ist ├╝ber die Risiken von Omikron bekannt

Von Christiane Braunsdorf

Aktualisiert am 17.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Test auf Corona: Omikron scheint tats├Ąchlich eine harmlosere Virusvariante zu sein.
Test auf Corona: Omikron scheint tats├Ąchlich eine harmlosere Virusvariante zu sein. (Quelle: picture alliance / SVEN SIMON | Frank Hoermann / SVEN SIMON/dpa-bilder)
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Die Variante des Coronavirus ist weiter auf dem Vormarsch. Was ist ├╝ber sie bislang bekannt? Zwei Studien machen Hoffnung auf mildere Krankheitsverl├Ąufe.

Die WHO warnte in der vergangenen Woche: In den kommenden sechs bis acht Wochen k├Ânnten sich mehr als die H├Ąlfte der Europ├Ąer mit Omikron infizieren. Was kommt da auf uns zu? Studien aus Kalifornien und S├╝dafrika geben Aufschluss.


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Sterberisiko um 91 Prozent reduziert

Forscher in Berkeley untersuchten die Daten von mehr als 52.000 positiv auf Omikron getesteten Personen. Sie verglichen sie mit knapp 17.000 Delta-F├Ąllen im Dezember 2021. Die Ergebnisse:

  • Von den Delta-Infizierten mussten 1,3 Prozent ins Krankenhaus eingewiesen werden. Bei den mit Omikron angesteckten waren es 0,5 Prozent. Damit mussten Omikron-Infizierte fast dreimal seltener ins Krankenhaus.
  • Kein Omikron-Patient musste k├╝nstlich beatmet werden. Es starb jedoch ein Mensch im Zusammenhang mit der Infektion mit der Omikron-Variante.
  • In der Gruppe der mit Delta-Infizierten kam es zu 14 Todesf├Ąllen. Damit ist das Sterberisiko bei einer Infektion mit der Omikron-Variante um 91 Prozent gegen├╝ber Delta verringert.
  • Und auch die Dauer des Krankenhausaufenthaltes verringert sich. Omikron-Patienten lagen 3,4 Tage k├╝rzer im Krankenhaus. Das entspricht laut den Wissenschaftlern einer Verk├╝rzung der Krankenhausaufenthaltsdauer um rund 70 Prozent.

Impfungen sch├╝tzen vor schwerem Verlauf

Eine zweite Studie von Forschern aus der s├╝dafrikanischen Provinz Westkap kommt zu ├Ąhnlichen Ergebnissen. Hier wurden die Daten von fast 17.000 F├Ąllen zwischen Mitte November und Dezember untersucht. Knapp ├╝ber 5.000 waren mit Omikron infiziert, der Rest hatte sich mit der Delta-Variante angesteckt. Bei Omikron war das Risiko, dass die Erkrankung zu einem Krankenhausaufenthalt oder sogar zum Tod f├╝hrt, gegen├╝ber Delta um 25 Prozent reduziert.

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Deutlich wird aber auch: Impfungen und/oder eine durchgemachte Infektion sch├╝tzen vor einem schweren Krankheitsverlauf.

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Doch der Autor der kalifonischen Studie findet deutliche Worte: Omikron sollte nicht untersch├Ątzt werden. In der "New York Times" erkl├Ąrte der Epidemiologe Dr. Joseph Lewnard: "Da sie leichter ├╝bertragbar ist, wird es irgendwann zwangsl├Ąufig zu vielen Krankenhauseinweisungen kommen."

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte ├ärzte. Die Inhalte von t-online k├Ânnen und d├╝rfen nicht verwendet werden, um eigenst├Ąndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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