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Experte rechnet schon bald mit Inzidenz bis zu 3.000

Von dpa
Aktualisiert am 22.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Corona-Test: Inzidenzen bis zu 3.000 könnten im Februar Wirklichkeit werden.
Corona-Test: Inzidenzen bis zu 3.000 könnten im Februar Wirklichkeit werden. (Quelle: Sven Simon/imago-images-bilder)
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Mitte Februar könnte ein Höhepunkt der Omikron-Welle in Deutschland erreicht werden. Der Corona-Modellierer Thorsten Lehr erklĂ€rt, wie sich die Zahlen dann entwickeln könnten – und

FĂŒr den etwa Mitte Februar erwarteten Höhepunkt der Omikron-Welle rechnet der SaarbrĂŒcker Experte fĂŒr Corona-Prognosen, Thorsten Lehr, mit mindestens einer Verdreifachung der aktuellen Inzidenz. Man könne davon ausgehen, dass die Rate der Neuinfektionen pro Woche und 100.000 Einwohner dann zwischen 2.000 und 3.000 liege, sagte der Pharmazie-Professor der Deutschen Presse-Agentur.


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"Wir sehen, wie das in die Höhe schnellt. Wir werden dann im Bereich von bis zu 200.000 bis 300.000 Infizierten am Tag sein." Und auch teils darĂŒber. Es könne aber sein, dass dann die TestkapazitĂ€ten gar nicht alles erfassen könnten, sodass man die erwarteten Zahlen in dieser Höhe möglicherweise gar nicht in der Statistik finde.

Omikron-Welle wandert gegen Uhrzeigersinn

Man sehe zurzeit, dass es in Deutschland regional unterschiedliche VerlĂ€ufe mit "einem relativ starken zeitlichen Versatz" gibt. "Wir haben so eine gegen den Uhrzeigersinn wandernde Omikron-Welle", sagte Lehr. Nach dem Höhepunkt im Nordwesten folge der SĂŒdwesten, dann der Osten. Noch sei es in den östlichen BundeslĂ€ndern – außer Berlin – ruhiger. "Aber die Trendwende ist dort eingelĂ€utet und es wird auch da ankommen", sagte er. "Es wird letztlich alle erwischen."

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Regionen, die spĂ€ter erfasst wĂŒrden, hĂ€tten allerdings den Vorteil, dass die SaisonalitĂ€t helfe, die Welle abzuflachen. "Je weiter wir in den FrĂŒhling reingehen, desto leichter wird es wieder." Lehr ging davon aus, dass die Inzidenzen im April wieder deutlich sinken. "Ich glaube, dass wir da auf jeden Fall Entspannung sehen."

Denkbar sei aber auch, "dass dann wieder eine neue Variante um die Ecke kommt". "Wir dĂŒrfen uns nichts vormachen: Bisher kamen sie alle in einem Sechs-Monats-Zyklus." Es sei daher nicht vorhersehbar, wie lange die Pandemie noch dauere.

Thorsten Lehr: Der Pharmazie-Professor aus SaarbrĂŒcken modelliert die Entwicklung der Corona-Pandemie.
Thorsten Lehr: Der Pharmazie-Professor aus SaarbrĂŒcken modelliert die Entwicklung der Corona-Pandemie. (Quelle: Iris Maria Maurer/dpa-bilder)

Impfpflicht oder Durchseuchung

Umso wichtiger ist nach Ansicht des Experten, sich zu wappnen fĂŒr das, was möglicherweise kommt. "Wir brauchen eine Immunisierung der Bevölkerung. Ob das jetzt durch Impfpflicht oder Durchseuchung kommt, das wird letztlich eine Entscheidung der Politik sein." Er befĂŒrworte eine Impfpflicht, weil eine "Durchseuchungsstrategie eine Menge nicht vorhersehbare Langzeitfolgen" bedeute.

"Wir reden im Moment gar nicht ĂŒber die Long-Covid-Symptomatik", sagte der Professor von der UniversitĂ€t des Saarlandes. "Dabei sind die Langzeitfolgen des Virus absolut unkalkulierbar." Er sei "sehr unglĂŒcklich" ĂŒber die Lage an den Schulen. "Da herrschen in meinen Augen dramatische ZustĂ€nde. Wir haben einfach eine Durchseuchung unserer Kinder. Und wir wissen nicht, was wir da fĂŒr Langzeitfolgen haben."

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Er wolle keine Panik schĂŒren. "Aber wir haben uns in den letzten Jahren viel zu wenig mit SpĂ€tfolgen von Viren auseinandergesetzt." Er sei der Meinung: "Man sollte in dieser Situation dieses absehbaren Pandemie-Peaks (Höhepunkte) ĂŒber eine Aussetzung der PrĂ€senzpflicht an Schulen auf freiwilliger Basis diskutieren."

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dĂŒrfen nicht verwendet werden, um eigenstĂ€ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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Von Christiane Braunsdorf
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  • Sandra Simonsen
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