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Babyblues: Was tun beim Stimmungstief nach der Geburt?


Nach der Geburt: Keine Angst vor dem Babyblues

kk (CF)

Aktualisiert am 27.09.2013Lesedauer: 2 Min.
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Der Babyblues nimmt viele frische Mütter mit
Der Babyblues nimmt viele frische Mütter mit (Quelle: Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Nach der Geburt leiden viele junge Mütter an dem sogenannten Babyblues - negativen Gefühlsschwankungen, die sich durch Sorgen, Gereiztheit, Ängste oder sogar Verzweiflung äußern können. Das Stimmungstief ist jedoch ganz normal und verschwindet in der Regel nach kurzer Zeit wieder. Diese Tipps können zusätzlich dabei helfen.

Gefühlsschwankungen nach der Geburt sind normal

Fast jede zweite Frau leidet Medienberichten zufolge nach der Geburt an dem gefürchteten Babyblues: Nach einigen Tagen ist die Freude über das Kind plötzlich verflogen und negative Gefühle dominieren den Gemütszustand der Betroffenen. Für Außenstehende und auch die jungen Mütter selbst kommt dieser Stimmungswandel oft völlig unerwartet und scheint keinen bestimmten Grund zu haben. Tatsächlich haben die Gefühlsschwankungen nach der Geburt aber verschiedene, ganz natürliche Ursachen.

So verändert sich nach der Geburt beispielsweise der Hormonspiegel, der bis dahin ganz auf die körperlichen Umstände während der Schwangerschaft ausgelegt war. Die hormonellen Veränderungen können sich stark auf die Stimmung einer frischgebackenen Mutter auswirken - vergleichbar mit den Gefühlsschwankungen, die auch zu Beginn der Schwangerschaft auftreten können. Aber auch der Stress, der durch die neue, ungewohnte Situation entsteht, kann den Babyblues auslösen. Haben betroffene Mütter dann auch noch Schuldgefühle wegen ihrer schlechten Stimmung, die sie statt des Babyglücks empfinden, kann sich der Zustand noch verschlimmern.

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So können Freunde und Familie helfen

Familie und Freunde sollten unterstützend auf die junge Mutter einwirken. Allerdings ist eine Aufforderung zur Freude und die Relativierung der negativen Gefühle hier fehl am Platz. Stattdessen brauchen betroffene Frauen Verständnis und Ablenkung oder einfach einmal die Gelegenheit, über ihre Sorgen sprechen zu können. Auch zu weinen und dabei den Gefühlen freien Lauf zu lassen, kann dann durchaus ein guter Tipp sein, weil es befreiend wirkt. Zudem entspannt es den Körper und hilft Müttern so dabei, Ihre Ruhe wiederzugewinnen.

Wichtig ist es zudem, die Pflege des Babys mit dem Partner zu teilen oder die Hilfe von Familienmitgliedern anzunehmen, und sich Auszeiten gönnen zu können, einen Spaziergang zu machen oder sich auf andere Weise zu entspannen.

Babyblues lässt sich durch noch mehr lindern

Ein guter Tipp soll es auch sein, nach der Geburt mehr Fisch zu essen und damit mehr Omega-3-Fettsäuren aufzunehmen. Nach einem Bericht des Gesundheitsportals der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände vermuten kanadische Forscher der University of Montreal, dass ein Mangel an Omega-3-Fettsäuren, der durch die Schwangerschaft und durch das Stillen des Neugeborenen entstehen kann, im Zusammenhang mit dem Babyblues steht.

Und noch ein Tipp: Schon vor der Geburt ist es möglich, dem Babyblues durch eine intensive Vorbereitung auf die Geburt und die ungewohnten Strapazen danach vorzubeugen. Falls das nicht funktioniert, sollten betroffene Mütter nicht in Schuldgefühle verfallen, sondern sich klar machen, dass die Gefühlsschwankungen ganz normal sind. Gespräche mit anderen Müttern können in dieser Situation besonders hilfreich sein.

Dauer als Hinweis auf Babyblues oder postpartale Depression

Für gewöhnlich lässt der Babyblues spätestens nach zwei Wochen nach. Wer danach immer noch unter dem Stimmungstief leidet, sollte vorsichtshalber einen Arzt aufsuchen. In diesem Fall kann hinter den Gefühlsschwankungen auch eine postpartale Depression stecken, die nach einem Bericht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) bei 10 bis 15 Prozent aller Mütter auftritt.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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