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Hoher Blutdruck ist in der Schwangerschaft Alarmsignal

Von dpa
Aktualisiert am 05.12.2021Lesedauer: 1 Min.
Blutdruck während der Schwangerschaft: Er sollte regelmäßig kontrolliert werden. Ist er erhöht, muss er gegebenenfalls mit Medikamenten behandelt werden.
Blutdruck während der Schwangerschaft: Er sollte regelmäßig kontrolliert werden. Ist er erhöht, muss er gegebenenfalls mit Medikamenten behandelt werden. (Quelle: Christin Klose/dpa-tmn)
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Während einer Schwangerschaft arbeitet der Körper der Mutter für zwei, auch das Herz erhöht seine Leistung. Steigt der Blutdruck an, sollte dies von einem Arzt engmaschig überwacht werden.

Entwickelt sich während einer Schwangerschaft Bluthochdruck, sollte das genau überwacht und gegebenenfalls mit Medikamenten behandelt werden. Denn sonst kann sich das auf die Gesundheit von Mutter und ungeborenem Kind auswirken, warnen Mediziner der Klinik für Geburtsmedizin am Uniklinikum Jena.

Bluthochdruck, auch Hypertonie genannt, während der Schwangerschaft zeigt sich in Werten über 140/90 mmHg. Etwa zehn Prozent aller Schwangeren entwickeln ihn, bei circa 2 bis 2,5 Prozent kommt es zur sogenannten Präeklampsie, auch bekannt als Schwangerschaftsvergiftung. Hierbei verengen sich die Gefäße, der Blutdruck steigt und die Organe, unter anderem auch die Plazenta, werden schlechter versorgt – ein für Mutter und Kind gefährlicher Zustand.

Das sind Risikofaktoren

Risikofaktoren hierfür sind unter anderem Übergewicht, Diabetes, ein schon vorher bestehender Bluthochdruck, Mehrlingsschwangerschaften sowie ein Alter über 40 Jahre. Um das Risiko zu senken, sollten werdende Mütter sich während der Schwangerschaft genug bewegen, gesund ernähren und auf das Gewicht achten, empfehlen die Mediziner.

Aber auch nach der Schwangerschaft braucht es eine gute Nachsorge, auch wenn sich der Blutdruck wieder normalisiert hat. So leiden etwa 40 Prozent der Mütter später an chronischem Bluthochdruck, wodurch sich die Gefahr eines Infarkts oder Schlaganfalls erhöht.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa-tmn
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