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PCOS – diese Symptome sind typisch


PCOS – diese Symptome sind typisch für das Syndrom

Von Lydia Klöckner

Aktualisiert am 15.01.2023Lesedauer: 3 Min.
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Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Frau mit Akne
Akne kann durch einen Überschuss männlicher Hormone entstehen, der hinter den Symptomen von PCOS steckt. (Quelle: jevelin/Getty Images)
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PCOS geht mit einem hormonellen Ungleichgewicht einher, das belastende Symptome verursachen kann. Hier erfahren Sie, wie sich das Syndrom bemerkbar macht.

Beim polyzystischen Ovarsyndrom (oder Ovarialsyndrom), kurz PCOS, handelt es sich um eine unter Frauen weit verbreitete hormonelle Störung: Etwa 15 von 100 Frauen im fortpflanzungsfähigen Alter sind davon betroffen.

Sie leiden an Symptomen, die vielgestaltig anmuten, aber eine gemeinsame Ursache haben, nämlich die gestörten Abläufe im Hormonhaushalt. Daher rührt die Bezeichnung "Syndrom": Dieser Begriff steht für das gleichzeitige Auftreten verschiedener Symptome, denen dieselbe Ursache zugrunde liegt.

Diese Symptome weisen auf PCOS hin

Die für PCOS typischen Symptome sind teilweise äußerlich sichtbar. Der Überschuss an männlichen Hormonen, der mit dem Syndrom einhergeht, führt bei vielen Betroffenen zu:

  • Akne
  • verstärkter Behaarung am Körper und im Gesicht, die sonst eher bei Männern vorkommt
  • Haarausfall

Doch nicht alle PCOS-Symptome sind so offenkundig: Das hormonelle Ungleichgewicht bringt den Menstruationszyklus aus dem Takt, was zunächst nur die Betroffenen selbst bemerken. Ihre Regelblutungen bleiben aus oder treten in unregelmäßigen Abständen auf, und/oder sie haben keine oder keine regelmäßigen Eisprünge mehr. (Die Periode ist kein sicheres Anzeichen dafür, dass Eisprünge stattfinden – die Blutungen können auch ohne vorausgegangenen Eisprung einsetzen.)

Außerdem gibt es Anzeichen für PCOS, die sich erst im Rahmen der Untersuchung bei der Frauenärztin oder dem Frauenarzt zeigen. Häufig sind im Ultraschall viele kleine Zysten in einem Eierstock oder beiden Eierstöcken zu erkennen.

Diese entstehen, weil der Überschuss männlicher Hormone die Entwicklung der Follikel beeinträchtigt, jener Bläschen also, in denen sich die Eizellen befinden. Normalerweise reift jeden Monat ein Follikel heran, um dann im Zuge des Eisprungs zu platzen und die Eizelle zur Befruchtung freizugeben.

Diese Reifung wird durch Hormone gesteuert. Wird ihr Zusammenspiel durch das Ungleichgewicht im Hormonhaushalt gestört, können die Follikel nicht mehr richtig reifen. Die unreifen Follikel sammeln sich dann im Eierstock und werden als wenige Millimeter große Zysten im Ultraschall sichtbar.

Ihnen verdankt das Syndrom seinen Namen ("Poly-" heißt "viele"). Sie sind jedoch keineswegs bei allen Frauen mit PCOS zu finden. Umgekehrt gibt es Frauen, die zwar Zysten, aber kein PCOS haben.

PCOS – welche Symptome erlauben eine sichere Diagnose?

Die genannten Symptome können auf verschiedene Erkrankungen hindeuten – nicht nur auf PCOS. Bevor eine Ärztin oder ein Arzt PCOS diagnostiziert, muss sie andere Ursachen ausschließen. Zudem müssen mehrere PCOS-Symptome feststellbar sein.

Meist orientieren Ärztinnen und Ärzte sich bei der Diagnose an den sogenannten Rotterdam-Kriterien. Nach diesen hat eine Frau PCOS, wenn sie mindestens zwei der folgenden drei Anzeichen aufweist:

  • Zyklusstörungen (Unregelmäßigkeit oder Ausbleiben der Regelblutungen und/oder Eisprünge)
  • Überschuss männlicher Geschlechtshormone, der entweder an deutlichen Symptomen zu erkennen ist oder durch eine Blutuntersuchung nachgewiesen wird
  • viele kleine Zysten in mindestens einem Eierstock

Diese Symptome können im Zusammenhang mit PCOS auftreten

Fachleute gehen davon aus, dass PCOS durch eine Störung im Stoffwechsel begünstigt wird, die etwas mit dem Botenstoff Insulin zu tun hat. Dieser sorgt dafür, dass die Zellen Zucker aus dem Blut aufnehmen können, um dann Energie aus ihm gewinnen zu können.

Gewisse Einflüsse können aber bewirken, dass die Körperzellen unempfindlich auf Insulin reagieren, dieses also nicht mehr richtig wirken kann. Dieses Phänomen wird als Insulinresistenz bezeichnet und gilt als Vorstufe von Diabetes Typ 2 – und als mögliche Mitursache des PCOS.

Das heißt: Frauen mit PCOS haben oftmals auch eine Insulinresistenz. Diese ruft zwar für gewöhnlich keine Symptome hervor. Die Risikofaktoren, durch deren Zusammenspiel eine Insulinresistenz entsteht, sind aber teils deutlich zu spüren beziehungsweise zu erkennen: Typischerweise haben Betroffene Übergewicht, welches sich insbesondere am erhöhten Bauchumfang zeigt. Hinzu kommen oft weitere Erkrankungen, die mit dem sogenannten metabolischen Syndrom einhergehen, wie zum Beispiel Bluthochdruck.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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Verwendete Quellen
  • Online-Informationen von Deximed: deximed.de (Abrufdatum: 11.1.2023)
  • Online-Informationen von AMBOSS: www.amboss.com (Abrufdatum: 11.1.2023)
  • Online-Informationen des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG): www.gesundheitsinformation.de (Abrufdatum: 11.1.2023)
  • Online-Informationen des Pschyrembel: www.pschyrembel.de (Abrufdatum: 11.1.2023)
  • Borzan, V., et al.: "Das polyzystische Ovar-Syndrom – Entstehung, Behandlung und neue Erkenntnisse". Journal für Klinische Endokrinologie und Stoffwechsel, Vol. 14, Iss. 2, pp. 81-87 (Mai 2021)
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