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Silikon: Trockenzeit der Fugen

Richtig verfugen  

Silikon: Trockenzeit der Fugen

27.01.2014, 16:36 Uhr | sm (hp)

Silikon: Trockenzeit der Fugen. Arbeiten Sie zügig und lassen Sie dem Silikon ausreichend Zeit zum Trocknen (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Arbeiten Sie zügig und lassen Sie dem Silikon ausreichend Zeit zum Trocknen (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Durch seine hohe Widerstandsfähigkeit und dauerhafte Elastizität wird Silikon als flüssiger und fester Kunststoff vielseitig genutzt. Besonders häufig wird das Material zur Verfugung eingesetzt, wobei Sie während und nach der Verfugung mit Silikon die lange Trockenzeit des Materials beachten müssen.

Nachbearbeitung von Silikon

Wenn Sie mit Silikon verfugen, werden Sie nach dem ersten Auftragen der Masse noch etwas an den Fugen ändern wollen. Haben Sie die Substanz beispielsweise zu großzügig aufgetragen, dann wollen Sie überschüssiges Silikon entfernen, bevor es trocknet.

Sie sollten schnell handeln. Denn schon nach 15 Minuten sind Ausbesserungen nicht mehr möglich, weil das Silikon starr und wasserunlöslich wird. 

Aushärten von Silikon - Luftfeuchtigkeit beachten

Trockenzeit beziehungsweise Trocknungszeit ist bei Silikon nicht wörtlich zu nehmen. Der Kunststoff ist bei der Verfugung nicht nass, sondern weich. Zur Aushärtung wiederum ist Luftkontakt nötig. Achten Sie auf die Luftfeuchtigkeit in dem verfugten Raum: Hohe Luftfeuchtigkeit beschleunigt den Prozess der Aushärtung. Denn zu Anfang der Trockenzeit ist Silikon noch immer wasserlöslich. Achten Sie darauf, dass es im Raum nicht zu warm ist. Niemals sollte die Temperatur im Nassraum während des Trocknens 20 Grad übersteigen.

Belastungen während der Trockenzeit 

Sie dürfen Silikon in der Trocknungsphase niemals belasten. Mechanische Belastungen sind hier genauso gemeint wie Feuchtigkeitsbelastungen. Durch mechanische Belastungen kann das noch weiche Material verformt werden. Die Fugen werden dadurch undicht, sodass die Verfugung wiederholt werden muss. Der Kontakt mit Wasser dagegen löst die Fugen, sodass Sie auch dann von vorne beginnen müssen.

Aushärtung von außen nach innen

Schon nach einer Stunde kann die äußerste Schicht des Silikons hart erscheinen. Da Silikon von außen nach innen aushärtet, dürfen Sie sich von einer harten Schale nicht täuschen lassen. Noch immer dürfen die Fugen nicht mechanisch belastet werden. Gerät nun Wasser an das angehärtete Material, so kann die harte Schale der Feuchtigkeit bereits standhalten.

Faustregel zur Trockenzeit von Silikon

Um zu ermitteln, wie lange Ihre Silikonverfugung aushärten muss, kann Ihnen die Trockenformel ein Millimeter pro Tag dienen. Ermitteln Sie, wie viele Millimeter Silikon Sie zur Verfugung auftragen müssen. Tragen Sie beispielsweise drei Millimeter der Masse auf, so brauchen die Fugen drei Tage, um auszuhärten. Lesen Sie immer das technische Merkblatt des Silikons. Mit dem Hersteller kann auch die Trockenzeit der Substanz variieren. 

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