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Wasserschaden im Haus vorbeugen

dpa-tmn, t-online, rw

Aktualisiert am 03.08.2019Lesedauer: 5 Min.
Einen Wasserschaden zu sanieren ist aufwendig und teuer. Doch man kann vorbeugen.
Einen Wasserschaden zu sanieren ist aufwendig und teuer. Doch man kann vorbeugen. (Quelle: Ralph Peters/imago-images-bilder)
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Es geschieht oft plötzlich und wird dann nicht selten richtig teuer: ein Wasserschaden in Haus oder Wohnung. Ursachen können defekte oder gebrochene Leitungen, Starkregen und Hochwasser, aber auch Fehlverhalten sowie FahrlĂ€ssigkeit sein. Die richtigen vorbeugenden Maßnahmen können fĂŒr Sicherheit sorgen. HĂ€ufige Ursachen fĂŒr einen Wasserschaden, woran er frĂŒhzeitig auffĂ€llt und wie man WasserschĂ€den vorbeugt.

Nicht jeder Wasserschaden Ă€ußerst sich gleich in ĂŒberfluteten RĂ€umen. Oft besteht der zu Grunde liegende Defekt eine ganze Weile, bis seine Symptome offen zu Tage treten. Tropfen um Tropfen wird der Schaden grĂ¶ĂŸer. Bis der Bewohner ihn bemerkt, steht das Wasser schon im Haus. FeuchteschĂ€den an WĂ€nden und Decken sind die Folge. Versicherungen bezahlen nicht jeden Wasserschaden und die Sanierung kann aufwendig und teuer sein.

Wasserschaden durch Rohrbruch und leckende Leitungen

Eine der hĂ€ufigsten Ursachen fĂŒr einen Wasserschaden sind gebrochene oder leckende Wasserleitungen. Rund 1,3 Millionen SchĂ€den durch Leitungswasser wurden den deutschen Hausrat- und WohngebĂ€udeversicherungen 2013 gemeldet, berichtet Kathrin Jarosch vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft. Sie verursachten Kosten von mehr als 2,1 Milliarden Euro.

Je frĂŒher man entdeckt, dass irgendwo ein Rohr leckt, desto besser. Zumindest in Trinkwasserleitungen können Leckagen dadurch auffallen, dass der WasserzĂ€hler auch dann weiter lĂ€uft, wenn nirgendwo Wasser verbraucht wird. Auch ein Abfall des Wasserdrucks kann ein Anzeichen dafĂŒr sein, dass es irgendwo ein Leck in der Leitung gibt. Im Handel sind spezielle Wassermelder erhĂ€ltlich, die so Ă€hnlich funktionieren wie Rauchmelder. Sensoren an Wand oder Boden registrieren ungewöhnlich hohe Feuchtigkeit und schlagen Alarm. Einige Wassermelder senden den Alarm sogar aufs Smartphone. Die gĂŒnstigsten GerĂ€te gibt es schon fĂŒr deutlich unter 20 Euro.

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SpĂ€testens wenn schon Wasser aus der Decke kommt oder sich Stockflecke an der Wand bilden, ist Eile das Gebot der Stunde. "Das sind Zeichen, dass bereits große Wassermassen im GebĂ€ude sind", berichtet Matthias Wagnitz vom Zentralverband SanitĂ€r Heizung Klima. Dann mĂŒsse man umgehend einen Fachhandwerker bestellen. Bis dieser eintrifft, solle man den betroffenen Leitungsabschnitt absperren, rĂ€t der Experte.

Rohrbruch und Leckagen vorbeugen

Heute seien Alterserscheinungen von Kupfer, Edelstahl oder Kunststoff nur noch selten die Ursache von RohrbrĂŒchen, sagt Wagnitz. Doch bei der Verlegung können Fehler passieren, so dass spĂ€ter eine vergessene oder fehlerhaft ausgefĂŒhrte Löt- oder Pressnaht bersten. Beim Neubau oder Leitungsaustausch sollte deshalb das ganze System einer Druckprobe unterzogen werden. Dabei fallen etwaige MĂ€ngel auf.

Beim Kauf eines Altbaus sollte geklÀrt werden, ob es an ungedÀmmt verlegten Rohren KorrosionsschÀden gibt. Feuchte Stellen an Decken oder WÀnden sind ohnehin Alarmzeichen. GrundsÀtzlich ist es bei einem geplanten Altbaukauf immer sinnvoll, die Immobilie vor Vertragsschluss von einem unabhÀngigen BausachverstÀndigen inspizieren zu lassen. Denn jedes Àltere Haus hat seine MÀngel. Der Fachmann wird dann unter anderem auch den Zustand der Leitungen begutachten.

"Meist werden RohrbrĂŒche aber durch mechanische BeschĂ€digungen verursacht", weiß Wagnitz. Einer der Klassiker: Heim- oder Handwerker bohren zu tief in die Wand und beschĂ€digen dabei – oft sogar ohne es gleich zu merken – eine wasserfĂŒhrende Leitung. Vor jedem Bohren sollte man sich mit einem speziellen OrtungsgerĂ€t vergewissern, dass an der Bohrstelle keine Leitung hinter der Wand liegt.

Guter Frostschutz kann WasserschĂ€den durch RohrbrĂŒche verhindern

Auch nach frostigen Wintern kommt es immer wieder zu WasserschĂ€den aufgrund beschĂ€digter Leitungen. Gefriert das Wasser darin, können sie platzen. Am besten werden Leitungen im Freien deshalb im Herbst entleert und möglichst abgestellt. Dachrinnen und Fallrohre mĂŒssen frei von Laub und Schmutz sein, damit Regenwasser ungehindert abfließen kann und nicht in der Rinne gefriert.

Doch auch im GebĂ€ude kann der Frost zuschlagen: "Bei Frost sind Kaltwasserleitungen in unbeheizten RĂ€umen wie Dachboden, Keller oder GĂ€stezimmer gefĂ€hrdet", weiß Corinna Kodim vom EigentĂŒmerverband Haus & Grund. Dort mĂŒssen alle Fenster intakt und geschlossen sein. Falls vorhanden, sollte bei Dauerfrost auch die Raumheizung aufgedreht werden – und zwar nicht nur bis zum Schneeflocken-Symbol. Der sogenannte FrostwĂ€chter schĂŒtzt nĂ€mlich nur den Heizkörper, nicht aber die Leitungen vor dem Zufrieren. WĂ€hrend des Winters werden am besten alle Rohre regelmĂ€ĂŸig ĂŒberprĂŒft.

Starkregen verursacht viele WasserschÀden

"In den letzten Jahren ist Starkregen zu einem immer grĂ¶ĂŸeren Problem geworden und hat hĂ€ufig zu gravierenden SchĂ€den gefĂŒhrt", nennt der Bauherren-Schutzbund (BSB) eine weitere Ursache vieler WasserschĂ€den. Dabei wird Schmutzwasser durch RĂŒckstau in Haus und Keller gedrĂŒckt. "Zum Schutz der Immobilie ist es wichtig, schon beim Hausbau darauf zu achten, dass das GrundstĂŒck gegen RĂŒckstau abgesichert wird", rĂ€t deshalb der BSB. Bauherren sollten bei EntwĂ€sserungsanlagen auf hochwertiges Material und qualifiziertes Fachpersonal achten. Die BauherrenschĂŒtzer raten zu Produkten und Dienstleistern, die das RAL GĂŒtezeichen GebĂ€udeentwĂ€sserung tragen.

LĂ€uft ein Keller voll, muss oft die Feuerwehr ausrĂŒcken und ihn wieder leer pumpen. "Wenn das Wasser 30 oder 40 Zentimeter hoch steht, hat es oft Steckdosen oder elektrische Leitungen erreicht", erlĂ€utert Hartmut Ziebs vom Deutschen Feuerwehrverband. "Wer da einfach rein marschiert, riskiert einen elektrischen Schlag." Kleineren Wassermengen wird man mit Pumpe, Nass-Trocken-Sauger oder Lappen und Eimer Herr.

Doch je nachdem, was im Keller untergebracht ist, können die SchĂ€den auch dann schon betrĂ€chtlich sein. Besonders Ă€rgerlich: Wer nicht in klassischen Hochwassergebieten lebt, verzichtet hĂ€ufig auf eine Elementarschadenversicherung. Sind ElementarschĂ€den nicht ausdrĂŒcklich in der Police mit eingeschlossen, mĂŒssen Versicherungen einen durch Starkregen verursachten Schaden nicht bezahlen.

WasserschÀden im Badezimmer vorbeugen

Unzureichend instand gehaltene Nassbereiche sind prĂ€destiniert fĂŒr schleichende WasserschĂ€den. Die WandanschlĂŒsse von Duschtasse, Wanne und Waschbecken zur Wand, sowie die gefliesten FlĂ€chen mĂŒssen dauerelastisch abgedichtet sein. Wird die Dichtung im Laufe der Zeit porös, muss man die Silikonfugen erneuern. Das können auch weniger versierte Heimwerker leicht selbst erledigen.

WasserschÀden durch kaputte GerÀte

Auch GerĂ€tedefekte verursachen immer wieder WasserschĂ€den. Insbesondere laufende Waschmaschinen sollten deshalb nicht ĂŒber einen lĂ€ngeren Zeitraum unbeaufsichtigt bleiben. "Waschmaschinen gehören zu den wartungspflichtigen HausgerĂ€ten", erklĂ€rt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen (VZ-NRW). Wer die Maschine am Samstagmorgen anstelle und dann ins Wochenende fĂ€hrt, handle grob fahrlĂ€ssig, erklĂ€ren die VerbraucherschĂŒtzer und verweisen auf ein entsprechendes Urteil des Landgerichts Frankfurt (Az.: 2/26 O 285/97).

Um Überschwemmungen infolge defekter Wasch- und SpĂŒlmaschinen-AnschlĂŒsse oder SchlĂ€uche zu vermeiden, eigenen sich spezielle Aquastop-Ventile. Sie riegeln entweder mechanisch oder elektronisch den weiteren Wasserdurchfluss ab, wenn ein Schlauch sich vom Zulauf löst, platzt oder leckt. "Wer verreist, muss sich bei einer Maschine ohne Aquastopp vorher vergewissern, dass der Wasserzulauf gesperrt ist", so die VZ-NRW mit Blick auf das Frankfurter Urteil.

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