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Energiekrise: Wie viel Gasverbrauch ist normal?


Verbrauchen Sie zu viel Gas?

  • Jennifer Buchholz
Von Jennifer Buchholz

Aktualisiert am 29.09.2022Lesedauer: 2 Min.
Qualitativ geprüfter Inhalt
Qualitativ geprüfter Inhalt

Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Gaszähler: Der Gasverbrauch ist auch von der Art des Gebäudes abhängig.
Gaszähler: Der Gasverbrauch ist auch von der Art des Gebäudes abhängig. (Quelle: Bastian Weltjen/Getty Images)
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Fürs Kochen, Duschen und vor allem Heizen benötigen viele Haushalte Gas. Was ist dabei ein normaler Verbrauch? Und was schon zu viel?

Das Wichtigste im Überblick


  • Durchschnittlicher Gasverbrauch: Das ist zu beachten
  • Gasverbrauch: niedrig, hoch oder im Durchschnitt?
  • Heizkosten um bis zu 50 Prozent senken
  • Gasbeschaffungsumlage
  • Der Heizkostenspiegel

Gas sparen: Das ist seit Langem die Devise. Nicht nur für den Geldbeutel und fürs Klima. Sondern auch, weil Gas aktuell ein eher knapper Energieträger ist. Doch wie hoch ist eigentlich der Durchschnittsverbrauch? Der aktuelle Heizkostenspiegel zeigt es.

Durchschnittlicher Gasverbrauch: Das ist zu beachten

Der Gasverbrauch hängt zum einen von der Wohnfläche, zum anderen aber auch von dem Verhalten der in dem Haushalt befindlichen Personen ab. Zusätzlich muss auch beachtet werden, ob die Warmwasserbereitung ebenfalls via Gas oder anders erfolgt.

Als vierter Punkt, der den Gasverbrauch beeinflusst, ist der Zustand der Gasheizung sowie der des Gebäudes zu nennen.

Gasverbrauch: niedrig, hoch oder im Durchschnitt?

Wohnung

Bei dem Vergleich gehen die Studienmacher von einer 70 Quadratmeter großen Wohnung in einem Mehrparteienhaus aus.

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Einfamilienhaus

Für die Verbrauchsberechnung bei Häusern geht der Heizkostenspiegel von einem 110 Quadratmeter großen Einfamilienhaus aus.

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Info

Bei der Berechnung wurde von einem Gaspreis in Höhe von 0,067 Euro pro Kilowattstunde ausgegangen.

Heizkosten um bis zu 50 Prozent senken

Laut den Machern der Studie können einfache Sparmaßnahmen die Heizkosten nahezu halbieren. Dazu gehören beispielsweise die Modernisierung und regelmäßige Wartung der Heizung sowie das bewusste Heizen.

Weitere Methoden, mit denen Sie Ihre Heizkosten senken können, erfahren Sie in diesem Artikel.

Prognose: Entwicklung der Heizkosten

Die Studienmacher haben in ihrem Heizspiegel nicht nur Aussagen darüber getroffen, wie hoch die aktuellen Heizkostenabrechnungen ausfallen könnten, sondern auch, womit Haushalte bei der kommenden Kostenaufstellung rechnen müssen.

Gasbeschaffungsumlage

Zum Zeitpunkt der Erstellung des Heizspiegels waren genaue Details zur Gasbeschaffungsumlage noch nicht bekannt. Sie wurde daher nicht in die Rechnung mit einbezogen. Mithilfe unseres t-online-Rechners können Sie herausfinden, wie hoch Ihre nächste Gasrechnung sein könnte.

Berechnen Sie Ihre Gasrechnung
12000 kWh
ca. 85m2 Wohnfläche

Ihr Jahresverbauch in kWh:

20 Cent pro kWh
2400 € pro Jahr

Ihr aktueller Preis inkl. 19% MwSt.:

2400

Bisherige Kosten / Jahr inkl. 19% MwSt. (200 € / Monat)

2158

Zukünftige Kosten / Jahr inkl. 7% MwSt. (180 € / Monat)

Die Differenz pro Jahr beträgt -242 oder -20 / Monat. Die Berechnung enthält die gesenkte MwSt. in Höhe von 7%.

Hier erfahren Sie mehr

Der Heizkostenspiegel

Der Heizkostenspiegel wird jährlich von der Beratungsgesellschaft "co2online" herausgegeben. Dabei werden die Daten von über 190.000 deutschen Haushalten analysiert, um die Durchschnittswerte fürs Heizen zu berechnen. Darüber hinaus liefert die Studie auch Ergebnisse zur Preisentwicklung der Energieträger sowie Prognosen für den folgenden Abrechnungszeitraum.

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Verwendete Quellen
  • Heizspiegel 2022, vorab via E-Mail zugesandt (heizspiegel.de)
  • Telefonisches Interview mit Alexander Steinfeldt, Leiter Heizspiegel, co2online gemeinnützige GmbH
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  • Jennifer Buchholz
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