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Heizspiegel 2022 | Höhere Heizkostenabrechnung: So teuer wird es


Prognose: Heizkosten könnten sich fast verdoppeln

  • Jennifer Buchholz
Von Jennifer Buchholz

Aktualisiert am 27.09.2022Lesedauer: 3 Min.
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Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Heizungsthermostat: Die Preise einiger Energieträgern sind um über 50 Prozent gestiegen.
Heizungsthermostat: Die Preise einiger Energieträgern sind um über 50 Prozent gestiegen. (Quelle: Lobeca Ralf Homburg/imago-images-bilder)
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Um das Haus oder die Wohnung warmzuhalten, müssen Verbraucher tief in die Tasche greifen. Wie tief es für den Abrechnungszeitraum 2021 ist, zeigt eine aktuelle Auswertung.

Das Wichtigste im Überblick


  • Heizkostenabrechnung: Mit diesen Ausgaben sollten Sie rechnen
  • Aktuelle Heizperiode: Das ist die Prognose
  • Entwickung der Energiepreise
  • Setzt sich der Trend fort?
  • Gasbeschaffungsumlage
  • Darum sollten Sie sich Ihre aktuelle Abrechnung genau anschauen

Für die Heizsaison 2021/2022 müssen Verbraucher mit höheren Heizkosten rechnen. Das ist vielen auch schon bekannt, denn sie haben ihre Rechnung bereits erhalten. Andere allerdings noch nicht. Wie hoch und wie viel sie mehr zahlen müssen, zeigt eine aktuelle Studie von co2online. Für den "Heizspiegel 2022", der t-online exklusiv vorliegt, hat die Beratungsgesellschaft über 190.000 Datensätze aus zentral beheizten Wohngebäuden ausgewertet.

Die Experten sprechen auch eine Warnung aus: Wer jetzt nicht handelt, muss damit rechnen, dass seine Heizkosten im Abrechnungsjahr 2022 um teilweise über 60 Prozent steigen werden.

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Heizkostenabrechnung: Mit diesen Ausgaben sollten Sie rechnen

Für die Studie haben die Experten die Heizkosten für eine 70 Quadratmeer große Wohnung berechnet. Dabei kam heraus, dass die Heizkosten einer durchschnittlichen gasbeheizten Wohnung um 20 Prozent, also jährlich 135 Euro, angestiegen sind – bei Heizöl waren es sogar um bis zu 51 Prozent (320 Euro).

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Laut den Experten gibt es für die Preissteigerung im Abrechnungsjahr 2021 vor allem zwei Gründe: Im Vergleich zum Vorjahr sind die Energiepreise stark gestiegen. Zusätzlich waren die Temperaturen kühler, weshalb deutlich mehr und länger geheizt wurde. Somit entwickelten sich die Energiepreise zwischen 2020 und 2021 wie folgt:

Wie realistisch ist die Berechnung?

Relevant sind der Verbrauch und die durchschnittlichen Energiepreise über das Jahr gerechnet. Aufgrund dieser beiden Faktoren kommt der Heizspiegel an relativ realistische Preise. Im Einzelfall kann es allerdings immer mal Ausschläge geben, so die Autoren der Studie zu t-online.

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Es ist erkennbar, dass es eine Differenz zwischen den Energiepreisen und den tatsächlich angefallenen Heizkosten gibt. Das hängt unter anderem mit der CO2-Bepreisung zusammen. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Hinweis

In den kommenden Tagen erfahren Sie bei t-online in gesonderten Artikeln, was ist ein hoher, mittlerer und niedriger Heizenergieverbrauch ist und wie hoch die Kosten für Wohnungen und Einparteienhäuser sind, die mit Erdgas, Heizöl und Co. heizen.

Aktuelle Heizperiode: Das ist die Prognose

Für das laufende Abrechnungsjahr gehen die Experten von einer deutlichen Kostenerhöhung aus. Diese soll bei durchschnittlich 67 Prozent (also 550 Euro) liegen, so die Prognose der Studie. Auslöser sind neben den stark steigenden Energiepreisen auch der CO2-Preis sowie das kühlere Wetter.

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Entwickung der Energiepreise

Im Vergleich zum Jahr 2020 konnte sich die Wirtschaft 2021 etwas erholen und wieder an Fahrt aufnehmen. Das trieb wiederum die Energiepreise aufgrund steigender Nachfrage in die Höhe. Zudem befeuerte die eingeführte und nun erhöhte CO2-Bepreisung der Energiekosten den starken Kostenanstieg. Allerdings zeigt die Studie auch, dass zumindest bei einem Energieträger die Preise deutlich gesunken sind.

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Setzt sich der Trend fort?

"Vom Verbrauch her können wir bis dato wenig Aussagen machen", erklärt Alexander Steinfeldt, Leiter Heizspiegel bei co2online im Interview mit t-online. Allerdings teilte der Deutsche Wetterdienst mit, dass die Anzahl der Heizgradtage in der 1. Jahreshälfte 2022 geringer als im Vorjahr war. Und auch die Sparwilligkeit der Haushalte könnte sich sehr stark auf die durchschnittlichen Heizenergieverbräuche auswirken.

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Dennoch werden sowohl Erdgas als auch Heizöl weiterhin zu den teuersten Energieträgern zählen. Voraussetzung für die Prognose der Studienmacher aber ist, dass der Strompreis sinken wird, indem beispielsweise für dessen Gewinnung vermehrt auf erneuerbare Energien gesetzt wird. Denn diese ist wesentlich günstiger. Dadurch würde vor allem die Wärmepumpe zu einer guten Heizalternative werden.

Gasbeschaffungsumlage

Zum Zeitpunkt der Erstellung des Heizspiegels waren genaue Details zur Gasbeschaffungsumlage noch nicht bekannt. Sie wurde daher nicht in die Rechnung mit einbezogen. Mithilfe unseres t-online-Rechners können Sie herausfinden, wie hoch Ihre nächste Gasrechnung sein könnte.

Berechnen Sie Ihre Gasrechnung
12000 kWh
ca. 85m2 Wohnfläche

Ihr Jahresverbauch in kWh:

20 Cent pro kWh
2400 € pro Jahr

Ihr aktueller Preis inkl. 19% MwSt.:

2400

Bisherige Kosten / Jahr inkl. 19% MwSt. (200 € / Monat)

2158

Zukünftige Kosten / Jahr inkl. 7% MwSt. (180 € / Monat)

Die Differenz pro Jahr beträgt -242 oder -20 / Monat. Die Berechnung enthält die gesenkte MwSt. in Höhe von 7%.

Hier erfahren Sie mehr

Darum sollten Sie sich Ihre aktuelle Abrechnung genau anschauen

Da auch den Energieversorgern bekannt ist, wie stark die Energiepreise in den vergangenen Monaten gestiegen sind, haben sie bereits jetzt höhere Abschlagszahlungen von ihren Kunden verlangt. Sie dienen allerdings eher dazu, die enorme Kostenbelastung, die im Abrechnungsjahr 2022 auf die Haushalte zukommt, etwas abzufedern. Denn nicht jeder kann eine fast verdoppelte Heizkostenjahresabrechnung begleichen, ohne dafür Schulden aufnehmen zu müssen.

Steinfeldt rät daher dringend dazu, sich die aktuelle Heizkostenabrechnung genau anzuschauen und sie überprüfen zu lassen. Anhand der Daten sei es möglich zu schauen, ob und inwiefern Haushalte ihren Energieverbrauch senken können. "Erst wenn Verbraucher ihre Abrechnung verstehen und ihren aktuellen Verbrauch kennen, können sie gezielt die Energiespartipps umsetzen. Nur so erkennt man, ob die Tipps für einen selbst sinnvoll sind oder nicht."

Einige Maßnahmen, so der Experte, könnten bei bestimmten Haushalten zu keiner Reduzierung der Heizkosten führen, da diese einfach nicht für die Wohnsituation geeignet sind.

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Verwendete Quellen
  • Heizspiegel 2022, vorab via E-Mail zugesandt (heizspiegel.de)
  • Telefonisches Interview mit Alexander Steinfeldt, Leiter Heizspiegel, co2online gemeinnützige GmbH
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CO2

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