Sie sind hier: Home > Heim & Garten > Energie > Heizung >

Heizen wird ab 2021 teurer – und das sind die Gründe

Ab 2021  

Höherer CO2-Preis: So viel teurer wird Heizen

18.12.2019, 16:38 Uhr | dpa

Heizen wird ab 2021 teurer – und das sind die Gründe. Ein Kohlekraftwerk und Windräder: Der CO2-Preis soll im Verkehr und bei Gebäuden schrittweise bis 2025 erhöht werden (Quelle: dpa/Julian Stratenschulte)

Ein Kohlekraftwerk und Windräder: Der CO2-Preis soll im Verkehr und bei Gebäuden schrittweise bis 2025 erhöht werden (Quelle: Julian Stratenschulte/dpa)

Heizen wird teurer – die Modellrechnung des Energiedienstleisters Ista und der Technischen Universität Dortmund zeigt, um wie viel Euro die Kosten jährlich steigen können. Dabei gibt es große Unterschiede zwischen Öl- und Gasheizungen.

Die Einigung von Bund und Ländern auf einen höheren CO2-Preis würde die Heizkosten für eine Durchschnittswohnung um bis zu 134 Euro im Jahr verteuern. Zu diesem Ergebnis kommt eine Modellrechnung des Energiedienstleisters Ista und der Technischen Universität Dortmund. Ein Ölheizung würde dabei zu deutlich höheren Zusatzkosten führen als eine Gasheizung, die weniger Kohlendioxid ausstößt.

C02-Preis soll bis 2025 steigen

Die Grundsatzeinigung von Bund und Ländern sieht vor, dass der CO2-Preis im Verkehr und bei Gebäuden zum 1. Januar 2021 nun mit 25 Euro pro Tonne startet – bisher waren zehn Euro vorgesehen. Er soll schrittweise bis 2025 auf 55 Euro erhöht werden – statt wie bisher geplant auf 35 Euro. Der CO2-Preis soll fossile Heiz- und Kraftstoffe verteuern, damit Bürger und Industrie klimafreundliche Technologien kaufen und entwickeln.

Bei einer 71 Quadratmeter großen Wohnung, die mit Gas beheizt wird, würden die Zusatzkosten den Berechnungen zufolge von 45,61 Euro (bei 25 Euro je Tonne CO2) auf 100,34 Euro (bei 55 Euro je Tonne CO2) im Jahr steigen. Wird diese Durchschnittswohnung mit Heizöl gewärmt, steigt die Zusatzbelastung von 60,71 Euro auf 133,57 Euro. Die Berechnung basiert auf den Heizverbrauchsdaten von knapp 65.000 Mehrfamilienhäusern aus dem Jahr 2018.

Ökostrom soll gefördert werden

Die Einnahmen aus dem nun höheren CO2-Preis sollen zur Senkung der EEG-Umlage zur Förderung des Ökostroms verwendet und so den Bürgern zurückgegeben werden. Die EEG-Umlage ist ein wesentlicher Bestandteil beim Strompreis.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Heizölpreis
AnzeigeHeizölpreisrechner

Preis berechnen und Heizöl online bestellen

 

Ulla Popkenbonprix.deOTTOhappy-sizetchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal