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Mit diesen Maßnahmen sparen Sie über 150 Euro im Jahr


Energiekosten senken
Über 150 Euro im Jahr sparen? Durch diese Umstellung geht's


Aktualisiert am 21.06.2024Lesedauer: 2 Min.
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Wasserhahn: Warmes Wasser ist für die regelmäßige Körperhygiene unerlässlich – kostet jedoch auch Geld.Vergrößern des Bildes
Wasserhahn: Warmes Wasser ist für die regelmäßige Körperhygiene unerlässlich – kostet jedoch auch Geld. (Quelle: nikkytok/getty-images-bilder)

Die Energiekosten steigen und belasten die Verbraucher. Mit kleinen Sparmaßnahmen können Sie zumindest etwas dagegen steuern.

Warmes Wasser ist vor allem im Winter ein Segen. Doch seine Erzeugung verbraucht viel Energie. Um die finanzielle Belastung durch die Warmwasserbereitung zu senken, können Sie einfache Maßnahmen ergreifen und sogar sofort umsetzen.

Vier Maßnahmen senken Ihre Kosten sofort

Die gängigsten Tipps, um die Kosten beim Warmwasser zu senken, sind:

Zusätzlich können Sie Ihre Anlage mit einem Wärmetauscher nachrüsten lassen. Dieses Gerät sorgt dafür, dass das verbrauchte, warme Duschwasser für das Erwärmen des Kaltwassers genutzt, also übertragen wird.

Warmwasser abschalten

In der Regel wird warmes Wasser nicht 24 Stunden am Tag benötigt. Vor allem nachts nicht. So kann es sinnvoll sein, die Nachheizzeit zwischen 23 und 5 Uhr zu blockieren. Und auch tagsüber sollte die Zeit, in der der Warmwasserspeicher aktiv ist, mittels einer Zeitschaltuhr eingeschränkt werden.

Wie hoch die Einsparungen durch diese Maßnahmen sind, kann schwer genau beziffert werden. Sie sind von der Art der Wasserbereitung sowie von der Dauer, die das warme Wasser zur Verfügung stehen muss, und der Wassertemperatur abhängig.

Da laut dem Beratungsportal co2online 14 Prozent des Energieverbrauchs auf die Warmwasserbereitung im Privathaushalt zurückzuführen sind, kann jedoch von einer sinnvollen und kosteneffizienten Maßnahme gesprochen werden.

Warmwassertemperatur herunterregeln

Neben dem vollständigen Abschalten des Warmwassererzeugers reicht es bereits, die Temperatur herunterzuregeln. Laut co2online können hierdurch bis zu 37 Euro an Energiekosten im Jahr gespart werden.

Durchlauf begrenzen

Nicht alle Armaturen und Duschköpfe sind von Werk aus mit einem Durchlaufbegrenzer ausgestattet.

Wenn Sie an diesen Entnahmestellen einen Perlator oder einen Sparduschkopf montieren, können Sie laut co2online Ihre Energiekosten für die Wasserbereitung um bis zu 25 Prozent senken – zusätzlich halbiert die Maßnahme den Wasserverbrauch. Die Kostenersparnis laut Portal: bis zu 60 Euro im Jahr.

Zeitschaltuhr für die Zirkulationspumpe

Die Zirkulationspumpe verbraucht Strom. Meist läuft das Gerät rund um die Uhr. Das ist jedoch nicht nötig und bietet somit ein großes Sparpotenzial. Läuft eine 30-Watt-starke Zirkulationspumpe nicht 24 Stunden am Tag, so können laut dem Hersteller Thermondo bis zu 260 kWh im Jahr eingespart werden. Bei einem Strompreis von derzeit 0,33 Euro wären das 85,80 Euro.

Aber Achtung: Trotz der Stromkosten ist eine Zirkulationspumpe sinnvoll und teilweise sogar vorgeschrieben. Und zwar dann, wenn die Rohre zwischen der Entnahmestelle und dem Warmwassererzeuger sehr lang sind und somit ihr gesamtes Fassungsvermögen drei Liter überschreitet.

Durch die ständige Zirkulation des warmen Wassers wird die Bildung von Legionellen vermieden. Alle Vorschriften können der Trinkwasserverordnung und den DVGW-Arbeitsblättern W551 und W552 entnommen werden. Wenden Sie sich für nähere Informationen an einen Fachbetrieb.

Außerdem hat eine Zirkulationspumpe den Vorteil, dass der Wärmeverlust des Wassers in dem System geringer ist. Folglich muss es seltener beziehungsweise weniger stark aufgewärmt werden.

Anmerkung

Beträgt die Länge der Warmwasserleitungen zwischen dem Warmwasserbereiter und der Entnahmestelle weniger als drei Meter, ist eine Zirkulationspumpe nicht vorgeschrieben. In diesem Fall kann sie also auch nicht abgeschaltet oder zeitgesteuert werden.

Verwendete Quellen
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