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Fünf Tipps: So vertreiben und bekämpfen Sie Mücken

Drohende Plage  

So vertreiben Sie lästige Mücken

08.08.2019, 08:23 Uhr | hadiet, dpa-tmn, jb, t-online.de

Fünf Tipps: So vertreiben und bekämpfen Sie Mücken. Mücke sitzt auf Haut: Gegen Mücken in Haus und Garten kann man etwas unternehmen. (Quelle: imago images/blickwinkel)

Mücke sitzt auf Haut: Gegen Mücken in Haus und Garten kann man etwas unternehmen. (Quelle: blickwinkel/imago images)

Hohe Temperaturen und Regen wechseln sich in diesem Sommer ab. Im feuchten Klima haben die Mückenlarven ideale Bedingungen, sich zu entwickeln. Sobald es warm ist, schlüpfen sie. Wer sich abends im Freien aufhält, kann sich der Schwärme kaum erwehren. Mit einfach Mitteln können Sie Mücken vertreiben können. Aber Achtung: Durch bestimmte Fehler vermehren sich die Plagegeistern sogar noch mehr.

Mücken lieben kleine und große stehende Gewässer, egal ob Flussufer, Badesee oder auch die Regentonne. Sogar Wasserreste in der Gießkanne dienen den Insekten als Brutstätte. Um die Populationen im eigenen Garten möglichst klein zu halten, sollte man keine Wasserreste offen stehen lassen. So wird verhindert, dass die Mücke Ihre Brut in unmittelbarer Nähe ablegt.

Biologische Mückenbekämpfung mit Bti

Damit die Regentonne nicht ungewollt zur Brutstätte wird, kann man Tabletten mit dem Wirkstoff Bacillus thuringensis israelensis (Bti) einsetzen. Das mikrobiologische Mittel wird sowohl in Tablettenform als auch flüssig in Baumärkten oder dem Gartenfachhandel angeboten.

Da ausschließlich bestimmte Mückenarten auf das Mittel reagieren, werden keine anderen Tiere oder gar Menschen geschädigt. Bti kommt sogar zur großflächigen Mückenbekämpfung in Naturschutzgebieten zum Einsatz. Das Wasser der heimischen Regentonne kann anschließend bedenkenlos zum Gießen verwendet werden.

Mücken erfolgreich vertreiben – Fünf Tipps

  1. Manche Mücken werden von Dunkelblau und Schwarz angezogen. Prof. Thomas Löscher vom Berufsverband Deutscher Internisten rät daher zu heller, weiter Kleidung.
  2. Wer zu Abwehrmitteln greift, sollte Produkte wählen, die etwa zu 30 Prozent den Wirkstoff DEET (Diethyltoluamid) enthalten. Sie halten vier bis fünf Stunden, danach sollte man sie erneuern. Laut Löscher können sie 90 bis 95 Prozent der Mückenstiche verhindern.
  3. Als Alternative zu DEET nennt test.de den Wirkstoff Icaridin. Dieser ist ebenfalls in vielen Anti-Mücken-Mitteln enthalten.
  4. Damit Mücken erst gar nicht in das Haus eindringen, sind Insektenschutzgitter eine gute Lösung. Schon einfache Netze für wenige Euro, die per Klettband am Fensterrahmen befestigt werden, halten Insekten fern.
  5. Umstritten sind Hausmittel wie ätherische Öle und duftende Pflanzen. Die einen schwören auf die natürliche Abwehr, die anderen halten sie für nutzlos. Helfen sollen Tomatenpflanzen, Duftpelargonien und Katzenminze. Auch der Duft von Zitronen und Lavendel soll Mücken vertreiben. 

Was gegen Mücken wirkungslos bleibt

  • Ultraschallgeräte sowie UV-Lampen sind laut Stiftung Warentest ohne Wirkung. 
  • Das gleiche gilt für Abwehr-Armbänder.
  • Stiftung Warentest rät auch von Biozid­verdampfern ab. Die strom­betriebenen Geräte verdampfen Insektizide – das wirkt zwar, kann aber auch für Menschen und Haustiere gesundheitsgefährdend sein.

Mücken stechen manche Menschen lieber

Das stimmt tatsächlich, bestätigt Martin Geier, Biologe aus Regensburg, der seit vielen Jahren zum Verhalten von Stechmücken forscht.

Verantwortlich ist der Geruch der Haut – jeder Mensch riecht anders, und Mücken haben dafür ein feines Näschen. Die Mischung von Stoffen wie Milchsäure, Ammoniak und Fettsäuren sei der entscheidende Faktor, ob ein Mensch bevorzugt gestochen wird oder nicht. Dagegen können Sie kaum etwas unternehmen. Auch Duschen hilft nur temporär, weil es den körpereigenen Geruch lediglich kurzzeitig kaschiert.



Man kann zum Teil aber doch gegensteuern: Warme Haut zum Beispiel lockt Mücken eher an, so Geier. Nach Sport im Freien sollte man also lieber schnell duschen oder sich im See abkühlen.

Besser nicht das trockene Brot für Mücken sein

Wirklich wählerisch sind Mücken auch nur bei Menschengruppen. Wird man unter Leuten nie gestochen, heißt das also nicht, dass Mücken einen generell verschmähen. Vergleichbar ist dieses mit hungrigen Menschen: Wenn es eine große Auswahl an Essen gibt, nehmen Sie auch nur das, was Ihnen schmeckt. Gibt es nur trockenes Brot, werden Sie aber auch das essen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa-tmn

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