Sie sind hier: Home > Heim & Garten > Garten > Pflanzen > Frühling >

Tulpen blühen nicht: Daran kann es liegen

Zu viel Pflege  

Tulpen blühen nicht: Daran kann es liegen

06.03.2015, 14:15 Uhr | tl (CF), anni

Tulpen blühen nicht: Daran kann es liegen. Wenn Sie diese Tipps beachten, werden Ihre Tulpen auch im nächsten Jahr wieder so schön blühen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wenn Sie diese Tipps beachten, werden Ihre Tulpen auch im nächsten Jahr wieder so schön blühen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ärgerlich: Sie haben sich viel Mühe gegeben, im Herbst die Zwiebeln hoffnungsvoll eingepflanzt, die Sprösslinge gepflegt und gewartet. Doch die Tulpen wollen einfach nicht blühen! Wir erklären, woran es liegen kann.

Erstes Problem: Tulpen gehen trotz Pflege nicht auf

Tulpen sind im Grunde sehr genügsam – sie fühlen sich an vielen Standorten wohl und brauchen nicht allzu viel Pflege. Dennoch steht so manch ein Hobbygärtner irgendwann verwundert vor dem Beet und merkt: Die Tulpen blühen nicht.

Es könnte an den Bodenverhältnissen liegen: Prüfen Sie mit einem pH-Wert-Test den Nährstoffgehalt in der Erde und beobachten, wie gut das Wasser abfließt. Die Frühblüher gedeihen auf einem nährstoffreichen, durchlässigen Boden mit einem pH-Wert zwischen sechs und sieben. Wenn der Boden in Ihrem Garten zu lehmig ist oder stehende Nässe herrscht, können sich die Blumen hingegen nicht gut entwickeln.

Auch Witterungsverhältnisse sind mitunter ein Grund für den Misserfolg des Zwiebelsetzens. Ist es zum Beispiel sehr windig, knicken die Stängel leicht ab. Die Folge: Es bilden sich keine Blüten oder die Tulpen verwelken schnell.

Zweites Problem: Keine Blüte im Folgejahr

Besonders häufig kommt es vor, dass Tulpen nach dem Überwintern nicht mehr blühen – das liegt nicht selten an einem Übermaß an Pflege. Während andere Blühpflanzen nach der Blüte deutlich gekürzt werden müssen, sollten Sie bei Tulpen lediglich die welken Köpfe entfernt, damit keine Kraft mehr in die Samen gesteckt wird.

Das Grün muss also unbehelligt bleiben und einziehen, da es die Zwiebeln mit neuer Kraft versorgt. Erst wenn das Laub komplett abgestorben ist, was Sie an der durch und durch gelben Farbe erkennen, dürfen Sie Stängel und Blätter entfernen.

Jeder Boden wird "tulpenmüde"

Dazu kommen die Witterungsverhältnisse im Herbst und Winter. Ist es beispielsweise zu nass, kann es passieren, dass Tulpenzwiebeln im Boden unbemerkt verschimmeln. Nach einigen Jahren wird übrigens jeder Boden "tulpenmüde". Dann sollten Sie die Zwiebeln an einen neuen Standort umsetzen oder den alten mit neuer Erde ausstatten – am besten mit einem ausgewogenen Gemisch aus Sand und Lehm. Mit etwas Abwechslung durch andere Pflanzen ist ein Boden übrigens nach drei Jahren wieder bereit für Tulpen.

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Bauknecht Kühl-/ Gefrierkom- bis: „wenn du cool bleibst“
gefunden auf otto.de
myToysbonprix.deOTTOUlla PopkenHappy SizeLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal