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Vier essbare Balkonpflanzen, die nicht jeder hat


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Vier essbare Balkonpflanzen, die nicht jeder hat

Von t-online
Aktualisiert am 06.03.2019Lesedauer: 3 Min.
In einfachen Holzboxen können Sie einen Gemüsegarten auf dem Balkon anlegen.
In einfachen Holzboxen können Sie einen Gemüsegarten auf dem Balkon anlegen. (Quelle: imago-images-bilder)
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Liebevoll gepflegte Balkone mit essbaren Pflanzen sind angesagt. In den Blumenkästen sprießen Tomaten, Schnittlauch und Koriander. Möchten Sie etwas Neues ausprobieren und den nächsten Trend setzen? Wir stellen Ihnen vier Pflanzen vor, die auf Ihrem Balkon gedeihen und dazu auch noch lecker sind.

Das Wichtigste im Überblick


  • 1. Stevia – gesunder Süßstoff
  • 2. Gänseblümchen – unscheinbar und lecker
  • 3. Artischocke – feinherbes Fingerfood
  • 4. Malve – wilder Kapernersatz

1. Stevia – gesunder Süßstoff

Wegen ihrer Süße wurde die kalorienarme Stevia (Stevia rabaudiana) lange als Wunderpflanze und Zuckerersatz gehandelt. Die Natursüße verursacht weniger Karies und ist für Diabetiker geeignet. Obwohl die Pflanze als Zusatzstoff erlaubt ist, gibt es bislang nur wenige Lebensmittel mit Stevia. Das liegt am lakritzartigen Eigengeschmack. In Deutschland wird Stevia als Zierpflanze vertrieben.

Stevia gilt als natürlicher Zuckerersatz und versüßt Limonaden und Nachspeisen.
Stevia gilt als natürlicher Zuckerersatz und versüßt Limonaden und Nachspeisen. (Quelle: dpa-bilder)


Anbau und Pflege: Die mehrjährige Pflanze gedeiht neben den Küchenkräutern in der Fensterbank oder in einem Kübel auf dem Balkon. Bringen Sie Stevia zum Überwintern in einen frostfreien Raum, wenn die Temperaturen sinken und die sichtbaren Pflanzenteile absterben.

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Standort Wasserbedarf Aussaat
sonnig und warm Wechsel zwischen feucht und trocken, Staunässe vermeiden Mai, Juni

Kochen und genießen: In Südamerika wird Stevia schon seit Jahrhunderten zum Süßen verwendet. Mit frischen Blättern werden Tees aufgebrüht. Getrocknete Blätter versüßen Desserts oder Getränke.

2. Gänseblümchen – unscheinbar und lecker

Das Gänseblümchen (Bellis perennis) steht nicht nur hübsch auf der Wiese, sondern ist auch essbar und nussig im Geschmack. Die Heilpflanze des Jahres 2017 hat also einiges zu bieten.

Gänseblümchen sind nicht nur hübsch, sondern auch noch lecker.
Gänseblümchen sind nicht nur hübsch, sondern auch noch lecker. (Quelle: Science Photo Library/imago-images-bilder)

Anbau und Pflege: Gänseblümchen sind recht anspruchslos und wachsen auch im Balkonkasten. Bedecken Sie die Samen nicht mit Erde, da Gänseblümchen Lichtkeimer sind und sich ohne Sonnenlicht nur schlecht entwickeln. Schützen Sie die mehrjährigen Blumen vor spätem Frost.

Standort Wasserbedarf Aussaat
Sonne bis Halbschatten leicht feucht, Staunässe vermeiden Juni, Juli

Kochen und genießen: Gänseblümchen können als Salat mit einem Dressing aus Joghurtsoße, Essig und Senf gereicht werden. Sie dienen als Dekoration und werten jeden Grillteller optisch auf. Als leichte Beilage oder in Tees sind sie magenfreundlich.

3. Artischocke – feinherbes Fingerfood

Der Anbau der distelartigen Artischocken (Cynara cardunculus) ist arbeitsintensiv. Doch wer sich die Mühe macht, wird von der robusten Pflanze mit schmackhaften Blütenständen belohnt. Und auch die lilafarbene Blüte der Artischocke ist ein echter Hingucker.

Die Artischocke wurde 2003 zur Arzneipflanze des Jahres gekürt.
Die Artischocke wurde 2003 zur Arzneipflanze des Jahres gekürt. (Quelle: westend61/imago-images-bilder)

Anbau und Pflege: Pflanzen Sie Artischocken auf einem sonnigen Balkon in einem tiefen Kübel an. Ernten Sie die geschlossenen Knospen, wenn die Spitzen beginnen, sich braun zu verfärben. Bringen Sie die Artischocke zum Überwintern in einen frostfreien Raum und schneiden Sie die Pflanze kurz über dem Boden ab.

Standort Wasserbedarf Aussaat
Sonne regelmäßig wässern, aber Staunässe vermeiden April

Kochen und genießen: Artischocken sind mehr als der Pizzabelag aus der Konservendose. Gekochte Artischockenherzen ergeben mit Dips aus Zitronensaft oder Joghurt eine schmackhafte Vorspeise. Kombiniert mit anderem Gemüse oder Fleisch eignen sie sich als Beilage für Nudelgerichte.

4. Malve – wilder Kapernersatz

Die Malve (Malva) ist nicht nur hübsch, sondern auch robust und stellt wenige Ansprüche. Aufgrund ihrer Früchte, die an einen Laib Käse erinnern, wird sie auch „Käsepappel“ genannt. Die Blätter der Malve enthalten Schleimstoffe und werden in der Medizin eingesetzt: Malventee lindert Hustenreiz und hilft bei kleinen Entzündungen der Mundschleimhaut.

Anbau und Pflege: Schützen Sie die Blumen vor Wind und heftigem Regen. Wenn Sie die Blüten der Malve schon in diesem Jahr bewundern möchten, dann beginnen Sie im Februar an einem warmen Ort mit der Anzucht. Der beste Monat zur Aussaat ist der April.

Standort Wasserbedarf Aussaat
sonnig bis schattig trocken bis leicht feucht, Staunässe und ausgetrockneten Boden vermeiden April

Kochen und genießen: Die Malve eignet sich als Kapernersatz vom Balkon. Legen Sie dafür die Blütenknospen in Essigwasser oder Öl zusammen mit Senfkörnern, Dill oder Salz ein und Sie erhalten eine würzige Kochzutat.

Achtung: Einige Malvenarten können für Kinder oder Haustiere schädlich sein. Diese Malvensorten sind essbar und besonders schmackhaft:

  • Wilde Malve
  • Mauretanische Malve
  • Bechermalve
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Verwendete Quellen
  • eigene Recherche
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Von Jennifer Buchholz
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