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Diese Pflanzen halten Sommertemperaturen aus

dpa-tmn, t-online, Christine Schonschek

Aktualisiert am 07.08.2020Lesedauer: 2 Min.
Goldgarbe (Achillea filipendulina): Diese Staude trotzt großer Hitze.
Goldgarbe (Achillea filipendulina): Diese Staude trotzt großer Hitze. (Quelle: MRaust/getty-images-bilder)
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Gerade an heißen Tagen haben Hobbygärtner viel zu tun: Die meisten Pflanzen brauchen viel Wasser. Doch es geht auch anders: mit trockenverträglichen Pflanzen.

Das Wichtigste im Überblick


  • Standort: sandiger Boden, sonniger Platz
  • Wie erkennt man Pflanzen für trockene Böden?
  • Stauden: Besondere Beetmischungen
  • Gräser und Kräuter: Für Steingarten und Freifläche
  • Feuchtes Wetter: So verhindern Sie Staunässe

Vielen Pflanzen geht es im Sommer nicht gut. Sie verdunsten zu viel Feuchtigkeit, können aber nicht ausreichend aus dem Boden holen. Es gibt jedoch eine ganze Reihe sogenannter trockenverträglicher Pflanzen. Sie ersparen Hobbygärtnern an den wirklich heißen Tagen durchaus etwas Mühe.


Gartenpflanzen in der Klimakrise: Das sind zehn Gewinner

Rose (Rosa): Die Königin der Blumen gilt als größte Gewinnerin im Klimawandel, weil sie als sogenannter Tiefwurzler widerstandsfähiger gegenüber Trockenheit ist.
Fetthenne (Sedum): Ihre dickfleischigen Blätter und Stängel können für längere Zeit Feuchtigkeit speichern. Das macht die Fetthenne zu einer Trockenheitsspezialistin. Zudem gilt sie als bienenfreundlich, weil ihre Blüten viele Honigsammlerinnen anziehen.
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Standort: sandiger Boden, sonniger Platz

Eigentlich sind diese Pflanzen etwas für Trockenstandorte – also Gärten mit sehr sandigen Böden, die Wasser gut durchsickern lassen. Sie können in jedem Gartenboden gedeihen, am besten ist aber dann eine sonnige bis vollsonnige Lage. Und einige der trockenverträglichen Pflanzen vertragen auf Dauer keine Staunässe.

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Unser Tipp
Sehr feuchte bis lehmige Böden müssten Hobbygärtner dann mit einer Drainage versehen oder den Boden mit Splitt, Sand, Lava oder ähnlichem vermischen.

Wie erkennt man Pflanzen für trockene Böden?

Die Pflanzen, die gut mit Trockenheit zurechtkommen, können Hobbygärtner im Gartenhandel anhand einiger Informationen gut ausmachen: Sie sollten an ihrem natürlichen Standort in vollsonniger Lage wachsen. "Also zum Beispiel Südhänge oder sommertrockene Blumenwiesen", erklärt Michael Moll vom Bund deutscher Staudengärtner (BdS).

Stauden: Besondere Beetmischungen

Der Handel bietet ausgesuchte Mischungen für ganze Beete. Man kann sie kombiniert kaufen oder aber die Liste als Vorlage für eine eigene Beetmischung nehmen. Für trockene Standorte empfiehlt der Bund deutscher Staudengärtner die Mischung "Silbersommer". Sie besteht aus verschiedenen Stauden mit unterschiedlichen Eigenschaften. Das Gerüst bilden

  • Goldgarbe (Achillea filipendulina)
  • Seidenhaar-Königskerze (Verbascum bombyciferum)
  • die Purpur-Fetthenne (Sedum telephium).
Purpur-Fetthenne (Sedum telephium): Die bienenfreundliche Staude blüht im Spätsommer.
Purpur-Fetthenne (Sedum telephium): Die bienenfreundliche Staude blüht im Spätsommer. (Quelle: blickwinkel/imago-images-bilder)

Sie begleiten Stauden wie

Dazwischen füllen Pflanzen wie die Gelbe Skabiose (Scabiosa ochroleuca) oder der Blaue Stauden-Lein (Linum perenne) Lücken auf.

1Zypressen-Wolfsmilch (Euphorbia cyparissias): Die Staude wächst krautig und blüht leuchtend gelb.
Zypressen-Wolfsmilch (Euphorbia cyparissias): Die Staude wächst krautig und blüht leuchtend gelb. (Quelle: Steffen Schellhorn/imago-images-bilder)

Um Unkraut keine Chance zu lassen, kommen Bodendecker dazu – in dieser Mischung sind

Gräser und Kräuter: Für Steingarten und Freifläche

Auch viele Blumen und Gräser eignen sich für solche Pflanzungen. Im Handel werden trockenverträgliche Pflanzen dieser Gruppe oft explizit für den Steingarten oder für Freiflächen angepriesen. "Beispielsweise sind Flausch-Federgras (Stipa pennata), Blaues Schillergras (Koeleria glauca) sowie Carex- oder Festuca-Arten bei Trockenheit die richtige Wahl", erklärt Olaf Beier vom Bundesverband der Einzelhandelsgärtner (BVE) in Berlin.

Gemeiner Thymian (Thymus pulegioides): Er wächst gern an sonniger Stelle und auf trockenem Boden.
Gemeiner Thymian (Thymus pulegioides): Er wächst gern an sonniger Stelle und auf trockenem Boden. (Quelle: blickwinkel/imago-images-bilder)

Gut kommen damit auch mediterrane Kräuter wie Thymian oder Lavendel klar. Ihre weiteren Vorzüge: Sie bereichern den heimischen Küchenplan und haben eine lange Blütezeit. Letzteres ist nicht nur schön, sondern auch ökologisch wertvoll, da die Blüten für Bienen und andere Insekten Nahrungsquelle sind.

"Trockenverträgliche Blumen und Gräser sind häufig an ihren sukkulenten – also verdickten – Blättern zu erkennen, die der Wasserspeicherung dienen", erläutert Beier. "Aber auch sehr dünne und feine Blätter wie zum Beispiel bei Gräsern sind oft ein Zeichen für eine Toleranz gegenüber Trockenheit."

Feuchtes Wetter: So verhindern Sie Staunässe

Aber nicht immer ist es wochenlang heiß und trocken. Oft werden hierzulande längere Trockenperioden abgelöst durch feuchtes Wetter. "Kurzzeitige Staunässe von zwei Tagen bis zu einer Woche vertragen viele Gräser", erklärt Beier. "In Gefäßen lässt sich Staunässe gut durch eine Drainage vermeiden."

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Unten in das Gefäß kommt zunächst eine Schicht Blähton, darüber ein Vlies, und am Ende folgt erst die Erde. Das Vlies verhindere, "dass die Erde in den Blähton rutscht und dort bei Staunässe fault", erläutert der Experte.

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  • Jennifer Buchholz
Von Jennifer Buchholz

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