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Unwetter und Sturm: Vorsicht, Lebensgefahr! So verhalten Sie sich richtig


Das sollten Sie bei Unwetter nicht tun

Von afp, dpa, sm, cch

Aktualisiert am 03.02.2023Lesedauer: 3 Min.
Baum im Sturm (Symbolbild): "Eichen sollst du weichen, Buchen sollst du suchen" – dieser Spruch ist ein Mythos.Vergrößern des BildesBaum im Sturm (Symbolbild): "Eichen sollst du weichen, Buchen sollst du suchen" – dieser Spruch ist ein Mythos. (Quelle: blickwinkel/imago-images-bilder)
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Riesige Gewitterkomplexe, Starkregen und Sturm: Vom Westen her breitet sich eine Unwetterfront über Deutschland aus. Es kann heftig und sogar lebensgefährlich werden, warnen Experten. Vor allem, wenn Sie sich falsch verhalten.

"Bleiben Sie – wenn möglich – zu Hause!" Die Wetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes sollten Sie ernst nehmen. Jetzt heißt es: achtsam sein. Wenn Sie sich bei Gewitter, Sturm oder Starkregen draußen befinden, sollten Sie einige Orte meiden. Feuerwehr und Versicherer geben Sicherheitshinweise zum Verhalten bei Unwettern aller Art:

So verhalten Sie sich bei einem Unwetter richtig

Gebäude im Vorfeld schützen

Keller und andere tief liegende Bereiche sollten bei Überflutungsgefahr rechtzeitig vor eindringendem Wasser geschützt werden. Zudem sollten Gullys und Abflussrinnen frei von Laub und anderem Schmutz sein.

Unterschlupf in Gebäuden oder Autos

Als bester Schutz bei einem Unwetter gilt ein festes Gebäude – bleiben Sie also am besten drinnen. Eine Alternative kann ein geschlossenes Auto sein. Es sollte allerdings nicht an einer Stelle geparkt sein, an der es von umstürzenden Bäumen oder herabfallenden Dachziegeln getroffen werden kann. In Gebäuden ohne Blitzschutz für Strom- und Versorgungsleitungen sollten bei Gewitter die Stecker der Elektrogeräte gezogen werden.

Schutz suchen im freien Gelände

Meiden Sie bei einem Sturm Wälder und auch baumreiche Straßen. Bäume können entwurzeln und Äste können abreißen und zur Gefahr werden. In der freien Natur sollten Spaziergänger oder Radfahrer in Senken, Hohlwegen, unter Felsvorsprüngen oder Stahlbetonbrücken in die Hocke gehen, die Beine umklammern und den Kopf senken. Der Abstand zu anderen Menschen oder Fahrrädern sollte gerade bei Gewittern mindestens einen Meter betragen. Auch Gegenstände aus Metall wie Werkzeuge oder Sportgeräte sollten möglichst weit entfernt sein.

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Bäume und Wasser meiden

Der Spruch "Eichen sollst du weichen, Buchen sollst du suchen" ist falsch. Hohe, freistehende Bäume sind grundsätzlich zu meiden, ebenso wie Masten oder Zäune. Auch im Wald sollten Spaziergänger in die Hocke gehen und sich schützen. Inmitten vieler Bäume ist die Gefahr generell geringer als auf freiem Gelände. Absolut tabu ist ein Aufenthalt im Wasser.

Flussbetten

Vermeintlich ausgetrocknete Bach- und Flussläufe sollten keinesfalls betreten werden. Denn bei Starkregen könnten sie sich schnell mit Wasser füllen – es besteht Lebensgefahr.

Die 30-30-Regel

Vergehen zwischen Blitz und Donner weniger als 30 Sekunden, ist das Gewitter noch rund zehn Kilometer entfernt, also sehr nah. Dann ist es dem Versicherer R+V zufolge ratsam, Schutz zu suchen. Erst 30 Minuten nach dem letzten Blitz und Donner ist die Gefahr gebannt.

Fahrweise anpassen, notfalls anhalten

Starkregen kann die Sicht auf der Straße stark beeinträchtigen. Autofahrer sollten ihre Fahrweise daher anpassen. Bei Sturm und Hagel empfiehlt es sich, auf einem Parkplatz oder am Straßenrand in einem baumfreien Abschnitt anzuhalten und abzuwarten. Plötzliche Seitenwinde treten oft auf Brücken, bei Tunnelausfahrten oder in Waldschneisen auf. Vorsicht ist auch beim Überholen großer Fahrzeuge angesagt. Der Seitenwind erfasst das Auto wieder voll, wenn es aus dem Windschatten fährt.

Bei einem schweren Sturm (ab Windstärke zehn) oder Orkan rät der Allgemeine Deutsche Automobil-Club (ADAC) dazu, überhaupt kein Auto oder Motorrad mehr zu fahren. Durch starken Wind geraten Fahrzeuge leicht aus der Bahn, vor allem solche mit höheren Aufbauten wie etwa Wohnmobile und Lastwagen.

Notruf nur im Notfall

Unfälle und Brände sind sofort unter der Notrufnummer 112 zu melden. Schäden hingegen, von denen keine akute Gefahr ausgeht, sollten erst nach Ende des Unwetters gemeldet werden, damit die Notrufleitungen während des Gewitters für Notfälle frei bleiben.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagenturen AFP, dpa
  • Eigene Recherchen
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