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Zierpflanze Zinnie: Schön, aber giftig?


Zierpflanze
Die Zinnie – schön, aber giftig?

t-online, Frank Wündsch

14.06.2024Lesedauer: 2 Min.
imago images 0308292362Vergrößern des BildesDie mexikanische Zinnie blüht in schönen Farben. (Quelle: IMAGO/imageBROKER/Manfred Bail/imago)
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Zinnien sind echte Mexikaner. In Deutschland zieren sie Gärten und Parks. Pflanzenliebhaber fragen sich, ob der Exot giftig ist. Hierzu ein Überblick.

Ursprünglich stammt die Zinnie aus den Halbwüsten und Steppen Mexikos. Doch kommt sie mittlerweile auch in den gemäßigten Klimazonen und als Zierpflanze in europäischen Gärten vor. Sie gehört zur Familie der Korbblütler und wächst als krautige Pflanze bis zu einer Höhe von einem Meter heran. Ihre Blüte reicht von Juli bis Oktober. Ihre Blütenpracht kürte sie zur Zierpflanze. Die bis zu 15 cm großen Blüten leuchten in Rot, Rosa, Weiß oder Orange. Es gibt aber auch violette und gelbe Blüten. Sind Zinnien im Garten problemlos möglich oder sind sie giftig für Kinder?

Ist die Zinnie giftig?

Sie zählt zu den leicht giftigen Zierpflanzen. Ihr Saft weist Alkaloide wie Nikotin auf, die beim Menschen bei Hautkontakt allergische Reaktionen auslösen. Tragen Sie daher bei der Gartenarbeit Handschuhe. Für Menschen ist die Zinnie eine dekorative Pflanze. Für Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und Florfliegen stellt die Zinnie eine üppige Nahrungsquelle dar. Knabbert jedoch Ihr Hund an der mexikanischen Pflanze, treten Vergiftungserscheinungen auf. Es kann zu diesen Beschwerden kommen:

  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Erbrechen
  • Durchfall

Hinweis: Hat Ihr Haustier von der Pflanze genascht, suchen Sie umgehend den Tierarzt auf.

Wie pflege ich die Zinnie richtig?

Die einjährige Zinnie zählt zu den pflegeleichten Pflanzen. Gewähren Sie ihr einen sonnigen und warmen Standort. Dort bevorzugt die Zinnie durchlässige und eher magere Böden. Regelmäßiges Gießen und eine leichte Düngung fördern ihr Wachstum und die Blütenbildung. Eine monatliche Behandlung mit Brennnessel- und Beinwelljauche ergänzt die Düngung.

Schon gewusst? Drei Fakten über die Zinnie

Obwohl sie nicht winterhart ist, gehört die Zinnie zu den beliebten Sommerbegleitern. Aufregende Blüten und Nektar für allerlei Insekten machen dieses besondere Stück Natur aus. Außerdem gibt es noch diese weiteren drei Fakten zur Zinnie:

  • Seit 2020 ziert die Pflanze eine Briefmarke der deutschen Post.
  • Der Botaniker Johann Gottfried Zinn wird als Namensgeber geführt.
  • 2016 gelang die Aufzucht der Pflanze auf der Internationalen Raumstation ISS.
Verwendete Quellen
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