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Amseln füttern im Winter: Futter selbst herstellen | So geht's


Vögel in den Garten locken
Amseln füttern: So geht's richtig

  • Jennifer Buchholz
Von Jennifer Buchholz

Aktualisiert am 25.01.2024Lesedauer: 2 Min.
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Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

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Amsel: Einige Vögel bevorzugen es, ihr Futter vom Boden aufzupicken. So auch Amseln (Turdus merula).Vergrößern des Bildes
Amsel: Einige Vögel bevorzugen es, ihr Futter vom Boden aufzupicken. So auch Amseln (Turdus merula). (Quelle: TasfotoNL/getty-images-bilder)

Amseln zählen zu den beliebtesten und bekanntesten Gartenvögeln. Damit sich die kleinen gefiederten Tiere auch zwischen Ihren Sträuchern, Büschen und Beeten wohlfühlen, können Sie einiges tun.

Zu jeder Jahreszeit sind sie in unserem Garten anzutreffen: Amseln. Hier suchen sie nicht nur nach Futter. Fühlen sie sich richtig wohl, bauen die kleinen Vögel sogar ein Nest in einem der zahlreichen Sträucher oder Bäume. Wichtig ist dafür, dass der Garten sicher und geschützt sowie ausreichend Nahrung vorhanden ist. Ersteres können Sie durch das vermehrte Anpflanzen üppig wuchernder Büsche und Sträucher oder durch die Umgestaltung in einen Naturgarten erreichen. Und was ist beim Füttern von Amseln zu beachten?

Was fressen Amseln am liebsten?

Amseln zählen zu den Weichfressern. Das heißt, sie bevorzugen Beeren und Obst, aber auch tierische Nahrung wie Würmer, Käfer und andere Insekten. Amselfutter können Sie fertig im Fachhandel kaufen oder selbst herstellen.

Wichtig ist, dass Sie altes oder durchnässtes Futter regelmäßig entfernen oder austauschen.

Amselfutter selbst herstellen

Amselfutter selbst anzumischen ist ganz einfach. Sie benötigen:

  • Haferflocken
  • Kleie
  • Äpfel, unbehandelt
  • Beeren oder Rosinen
  • getrocknete Mehlwürmer
  • Öl

Das Verhältnis der einzelnen Zutaten zueinander ist beliebig. Mit dem Öl sollten Sie allerdings sparsamer umgehen. Es dient nur dazu, die Haferflocken etwas aufzuweichen.

  1. Vermengen Sie alle Zutaten in einem großen Topf miteinander.
  2. Teilen Sie das Amselfutter in kleinere Portionen.
  3. Verteilen Sie diese an den Futterplätzen in Ihrem Garten.

Tipp
Wem das Anmischen von Amselfutter zu umständlich ist, kann man auch unbehandelte Äpfel in den Garten legen oder getrocknete Mehlwürmer und Mehlwürmer auf eine bestimmte Stelle im Garten streuen.

Achtung: Amseln sollten nicht mit salzigen Lebensmitteln wie Salzkartoffeln und Speck gefüttert werden. Auch Brot schadet den kleinen Tieren, so der Naturschutzbund Deutschland e. V. Es kann im Vogelmagen aufquellen. Darüber hinaus verdirbt es im Vergleich zu Haferflocken sehr schnell.

Wie sollte man Amseln füttern?

Nicht jede Amsel besucht gerne das Vogelhaus. Die gefiederten Tiere picken Körner, Samen und Obst gerne vom Boden auf. Bieten Sie am besten beide Optionen an. Die Futterstelle auf dem Boden sollte gut einsehbar sein, sodass Amseln mögliche Gefahren schnell erkennen können.

Wann sollte man Amseln füttern?

Meistens finden Amseln in jeder Jahreszeit etwas Essbares in der Natur. Es gibt jedoch Phasen, in denen sie kaum Zeit haben, sich um die Nahrungssuche zu kümmern – oder in denen durch die Witterungsbedingungen beliebte Futterquellen verschwinden.

Für Amseln kann es hilfreich sein, wenn Sie ihnen ab der Brutzeit (März/April) über einen längeren Zeitraum hin Obst, Körner und Mehlwürmer anbieten. Denn in diesen Wochen haben die Eltern kaum Zeit, sich um die eigene Nahrungssuche zu kümmern. Vielmehr sind sie damit beschäftigt, die Eier auszubrüten und anschließend ihre Küken mit ausreichend Nahrung zu versorgen.

Tipp
Sobald die Jungen flügge sind, sollten Sie das Füttern einstellen. So lernen die Kleinen, selbst Nahrung zu finden und nicht von Menschen abhängig zu sein.

Im Herbst können Sie etwas Laub auf Ihre Beete und unter Ihre Büsche kehren. Darunter verstecken sich gerne Insekten, die den Amseln als proteinreiche Nahrungsquelle dienen.

Ein weiterer Zeitpunkt, der sich zum Füttern von Amseln eignet, ist der Winter. Vor allem, wenn dieser sehr kalt und hart ist. Denn dann finden die Tiere in der freien Natur kaum noch ausreichend und vollwertige Nahrung.

Verwendete Quellen
  • Helpster
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