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Schmeißfliegen – Nest und andere Ursachen bekämpfen


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Schmeißfliegen – so bekämpfen Sie die Ursachen

t-online, gs (hp)

Aktualisiert am 10.08.2022Lesedauer: 4 Min.
Insekt: Die Blaue Schmeiß- oder Fleischfliege (Calliphora vicina) ist deutlich an ihrem schimmernden Körper erkennbar.
Insekt: Die Blaue Schmeiß- oder Fleischfliege (Calliphora vicina) ist deutlich an ihrem schimmernden Körper erkennbar. (Quelle: manfredxy/getty-images-bilder)
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Die Plagegeister können Krankheiten übertragen und die Hygiene beeinträchtigen. Bemerken Sie ein Nest, sollten Sie es so schnell wie möglich entfernen.

Das Wichtigste im Überblick


  • Schmeißfliegen können Krankheiten übertragen
  • Fliegen in der Wohnung und im Haus verhindern
  • Fliegenklatsche und andere Mittel gegen Fliegen
  • Versuchen Sie, das Nest zu entfernen
  • Woher stammt der Name Schmeißfliege?
  • Wie lange leben Schmeißfliegen?

Schmeißfliegen, die im Sommer über die nackte Haut krabbeln, sind nicht nur lästig, sondern auch unhygienisch. Daher die Frage: Wie können Sie die Plagegeister loswerden?


Diese Schädlinge können im Haushalt vorkommen.

Die Motten legen ihre Larven ab und innerhalb kürzester Zeit sind alle Lebensmittel kontaminiert.
Schaben können Überträger von Milzbrand, Tuberkulose und Salmonellen sein.
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Schmeißfliegen können Krankheiten übertragen

Eigentlich sehen die Blaue Schmeiß- oder Fleischfliege (Calliphora vicina) sowie ihr Gegenpart die Goldfliege (Lucilia sericata) mit ihren glänzenden Körpern ansehnlich aus. Aber hygienisch sind sie nicht.

Denn Fliegen fühlen sich durch alles, was unangenehm riecht, angezogen. Aus diesem Grund können sie Krankheiten übertragen. Die Insekten legen ihre Eier sehr gerne im Mist oder Abfall ab. Die Rückstände verbleiben an ihrem Körper und werden ins Haus geschleppt. Unabhängig davon, welche Gattung sich bei Ihnen eingenistet hat, vermehren sich die Plagegeister rasend schnell.

Haben die Fliegen ein Nest in Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung gefunden, aus dem die Larven schlüpfen, kann es schnell zu einer Fliegenplage kommen. Der sollten Sie vorbeugen, indem Sie aufpassen, dass die Insekten gar nicht erst in Ihre Wohnung kommen. Schon einige wenige Tiere können schnell zu einer Plage werden. Das Institut für Schädlingskunde rät daher zu einer schnellen Bekämpfung. Denn die Tiere übertragen Krankheiten – besonders so genannte humanpathogene Keime wie Salmonellen können weitergegeben werden.

Fliegen in der Wohnung und im Haus verhindern

Schmeißfliege: Die Insekten können zu richtigen Plagegeistern werden.
Schmeißfliege: Die Insekten können zu richtigen Plagegeistern werden. (Quelle: KrasStock/getty-images-bilder)

Eine Fliege kann ihre Larven nur dann in Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung ablegen, wenn sie auf irgendeine Weise hereinkommt. Haben Sie einmal Fliegen im Haus, werden Sie diese oftmals nicht mehr so schnell los. Achten Sie darauf, dass die Schmeißfliegen vor der Tür bleiben.

Eindringen ins Haus verhindern

Besonders in den Abendstunden besteht Gefahr, dass die Fliegen ins Haus kommen, denn sie fühlen sich stark vom Licht angezogen. Schließen Sie daher die Fenster, bevor Sie das Licht einschalten oder schalten Sie das Licht aus, bevor Sie lüften. Wenn Sie in den Sommermonaten nicht bei geschlossenem Fenster schlafen möchten, sollten Sie entsprechende Insektengitter am Fenster anbringen. Achten Sie auch bei jedem Öffnen der Tür darauf, dass die Plagegeister Ihnen nicht folgen können.

Bringen Sie Fliegengitter an, um eine Fliegenplage im Innenbereich zu verhindern. Die Gitter halten auch Wespen und andere Insekten ab. Fliegengitter bekommen Sie für gerade Fenster ebenso wie für Fenster, die in der Dachschräge integriert sind. Sie können Produkte kaufen, die auf handelsübliche Fenster optimiert sind, oder Sie kaufen Meterware und passen diese auf Ihre Fenster an. Für Terrassentüren bekommen Sie ebenfalls passende Fliegengitter, die sich von außen öffnen und schließen lassen. Auf diese Weise ist ein wirksamer Schutz im ganzen Haus möglich.

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Richtiger Umgang mit Lebensmitteln und Resten

Achten Sie darauf, dass Sie Mülltonnen oder Komposthaufen möglichst weit weg vom Haus platzieren. In der warmen Jahreszeit ziehen die Gerüche die Fliegen stark an. Eine Mülltonne, die sich direkt vor dem Hauseingang oder vor dem Küchenfenster befindet, kann ein Grund dafür sein, dass eine größere Anzahl an Fliegen in das Haus oder in die Wohnung eindringt. Diese werden Sie oftmals nicht so schnell wieder los.

In der Küche sollten Sie Obst und Gemüse nicht offen stehen lassen oder schnell verbrauchen. Auch Säfte sollten einen Verschluss bekommen, da sich die Fliegen auf den Lebensmitteln gern niederlassen. Dies ist unhygienisch.

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Fliegenklatsche und andere Mittel gegen Fliegen

Goldfliege (Lucilia sericata)
Insekt: Der Körper der Goldfliege (Lucilia sericata) ist grüngold. (Quelle: DE1967/getty-images-bilder)

Haben Sie bereits Fliegen im Haus, gibt es verschiedene Möglichkeiten der Bekämpfung.

Beispielsweise empfiehlt sich die Nutzung der Fliegenklatsche. Sie ist preiswert, ihre Nutzung hinterlässt allerdings häufig Spuren – vor allem dann, wenn die Insekten an der Tapete entlang krabbeln. Sauberer sind elektrische, batteriebetriebene Fliegenklatschen. In ihnen fließt ein leichter elektrischer Strom, der für den Menschen unschädlich ist, der die Fliege aber sofort tötet, ohne sie erschlagen zu müssen.

Chemische Bekämpfungsmittel sind wirksam, aber nur eingeschränkt empfehlenswert, vor allem dann nicht, wenn Sie kleine Kinder im Haus haben. Das Fliegenspray hält die Fliegen wirksam ab und tötet die Insekten schnell, aber es belastet die Atemwege.

Klebende Fliegenfallen helfen ebenfalls. Sie sind einfach einzusetzen und sondern keine Gerüche ab. Da der Anblick vor allem in Wohnräumen nicht sehr schön ist, sollten sie einmal täglich ausgetauscht werden.

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Unser Tipp
Haben Sie übermäßig viele Fliegen im Haus, sollten Sie das Nest suchen und entfernen.

Versuchen Sie, das Nest zu entfernen

Nachkommen: Graue Fleischfliege (Sarcophaga carnaria) bei der Eiablage in einer Aasblume (Stapelia hirsuta). Die Blumen riechen nach verdorbenem Fleisch, um Bestäuber anzulocken.
Nachkommen: Graue Fleischfliege (Sarcophaga carnaria) bei der Eiablage in einer Aasblume (Stapelia hirsuta). Die Blumen riechen nach verdorbenem Fleisch, um Bestäuber anzulocken. (Quelle: imagebroker/imago-images-bilder)

Ein Nest bauen die Fliegen nicht. Sie suchen sich für das Ablegen ihrer Larven einen geschützten Raum, der dunkel und recht gut temperiert ist. Da Schmeißfliegen zudem starke Gerüche mögen, sammeln sich – auch für die Eiablage – gern im Kot von Tieren, etwa in Fäkalien, Dung oder auch in Essensresten.

Wenn Sie eine übermäßige Fliegenplage bei sich zu Hause feststellen, überprüfen Sie, ob sich irgendwo offene Lebensmittel befinden, die in Vergessenheit geraten sind. Auch in Hohlräumen, etwa im Keller, hinter Jalousien oder hohen Möbeln, können sich Ansammlungen von Fliegenlarven befinden. Sie können die Hohlräume mit Fliegenspray aussprühen. Diese Chemie hinterlässt aber Gerüche und tötet auch andere Insekten.

Da die Schmeißfliegen nicht sehr wählerisch sind, wenn es darum geht, ihre Larven abzulegen, ist es sehr schwierig, das Nest oder die Ablagestelle auszumachen. Achten Sie darauf, dass Sie Essensreste sofort entfernen und Mülleimer täglich entleeren. Bio-Abfälle sollten Sie sofort entsorgen und gar nicht erst in den Mülleimer geben. Vor allem im Sommer ist es wichtig, das Zustandekommen von Gerüchen zu vermeiden. Gerüche locken die Schmeißfliegen an und laden sie quasi ein, ihre Larven abzulegen.

Woher stammt der Name Schmeißfliege?

Die Schmeißfliege hat ihren Namen durch ihre Vorliebe für Kot bekommen. Das Wort "schmeißen" bedeutet "Kot abgeben". Und das Insekt legt unter anderem gerne seine Eier auf Dung, Kot und Mist ab.

Doch trotz des schlechten Rufes kann die Schmeißfliege auch nützlich sein. So werden ihre Larven in sterilen Laboren gezüchtet und beispielsweise bei der Wundheilung eingesetzt. Vor allem die Nachkommen der Lucilia sericata, also der Goldfliege, werden hierfür eingesetzt.

Wie lange leben Schmeißfliegen?

Von der Eiablage bis zur Schmeißfliege vergehen etwa vier Wochen. Wie lange die fertigen und voll ausgestatteten Insekten dann noch leben, hängt unter anderem von ihrem Umfeld ab. Bei guten Bedingungen – also ausreichend Nahrung, wenig Feinde – können Sie bis zu zwei Monate alt werden.

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Verwendete Quellen
  • Heiko Bellmann: Welches Insekt ist das?
  • Umweltbundesamt
  • Eigene Recherche
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  • Jennifer Buchholz
Von Jennifer Buchholz

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