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Äpfel lagern: So bleiben sie länger knackig und frisch | Tipps


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Äpfel aufbewahren: Das steckt hinter dem Beutel-Trick

Von dpa, t-online, ron

Aktualisiert am 10.09.2022Lesedauer: 4 Min.
Äpfel: Sie dienen als gesunder Snack für Zwischendurch.
Äpfel: Sie dienen als gesunder Snack für Zwischendurch. (Quelle: franconiaphoto/Getty Images)
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Wer sich frische Äpfel gekauft hat, kennt das Problem: Schnell werden sie mehlig und schrumpelig. Doch diesen Alterungsprozess kann man hinauszögern.

Das Wichtigste im Überblick


  • Äpfel richtig lagern: Kühlschrank oder Keller?
  • Experten: Äpfel mit dem Beutel-Trick lagern
  • Äpfel lagern: Welche Sorten sind geeignet?
  • Verschiedene Apfelsorten für Snack, Kuchen, Bratapfel
  • Äpfel lagern: Verlieren die Früchte Vitamine?

Einen frischen Apfel erkennen Sie an einer festen, glänzenden Schale. Und genau die Schale sollten Sie mitessen. Denn darin sowie direkt unter der Schale stecken all die wertvollen Inhaltsstoffe. Darauf macht die Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse (BVEO) aufmerksam. Die Früchte sind beispielsweise reich an Vitamin A, B, C und E. Zudem enthalten Äpfel viele Kohlenhydrate, aber kaum Fett.


Exotische Früchte richtig öffnen und essen: Kaki, Papaya & Co.

Aromatische Palmfrucht: Die harte Schale der Kokosnuss ist schwer zu knacken. Dabei ist es mit der richtigen Technik ganz einfach: Zuerst durchbohren Sie die Augen der Kokosnuss mit einem Korkenzieher oder Schraubenzieher und lassen durch die entstandenen Löcher das Kokoswasser ablaufen. Dann schlagen Sie vorsichtig mit der spitzen Seite eines Hammers um die Mitte der Kokosnuss herum, bis sich ein Riss bildet. So lässt sich die Kokosnuss relativ leicht aufbrechen.
Aufgeschnittene Papaya: Die reife Frucht hat eine gelbliche Schale, die sich leicht eindrücken lässt. Das Fruchtfleisch der Papaya besitzt eine Menge gesunder Nährstoffe. Aber auch ihre Kerne sind essbar. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, eine Papaya zu essen. So geht es am einfachsten: Schneiden Sie die Frucht längs in zwei Hälften, entfernen die Kerne und löffeln das Fruchtfleisch aus.
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Äpfel richtig lagern: Kühlschrank oder Keller?

Doch kaum hängt der Apfel nicht mehr am Baum, verändert er sich. Erst reift er nach, schmeckt süßer, aber dann verliert er Vitamine und Feuchtigkeit. Die Folge: Er wird runzelig und mehlig. Doch wie lässt sich das verhindern?

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Wenn Sie die Äpfel bald verzehren, können Sie das Obst für ein paar Tage im Kühlschrank lagern, rät Öko-Test. Das Gemüsefach bietet sich hierfür an. Möchten Sie die Früchte länger aufbewahren, eignet sich laut Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) ein dunkler Raum mit hoher Luftfeuchtigkeit und einer Temperatur von etwa vier Grad. Das kann zum Beispiel ein Keller, eine Garage oder im Winter ein Dachboden sein.

Äpfel: Bei falscher Lagerung werden die gesunden Snacks mehlig und verlieren an Geschmack.
Äpfel: Bei falscher Lagerung werden die gesunden Snacks mehlig und verlieren an Geschmack. (Quelle: Catherine Waibel/dpa-tmn-bilder)

Äpfel aufbewahren: Das sollten Sie beachten

Um den Reifeprozess weiter zu verlangsamen, sollten Äpfel möglichst einzeln gelagert werden. Das heißt, ohne dass sie anderes Obst und Gemüse berühren. Der Grund: Wenn Äpfel gelagert werden, geben sie ein Gas namens Ethylen ab. Es beschleunigt den Reifungsprozess der umliegenden Früchte. So werden zum Beispiel Bananen neben Äpfeln schneller braun. Deshalb sind Äpfel für gemischte Obstschalen generell ungeeignet.

Unser Tipp
Sie können sich das Reifegas aber auch zu Nutze machen. Denn Äpfel lassen zum Beispiel unreife Avocados aus dem Supermarkt schneller reifen. Wickeln Sie die Frucht mit einem Apfel in ein Tuch ein und lagern Sie beides einige Tage bei Zimmertemperatur.

Für das Aufbewahren von Äpfeln bieten sich Obstkisten, Kartons oder Regalbretter an, die mit verschiedenen Lagen aus Pappe ausgestattet wurden. Dabei kommt der Stiel nach unten, der vertrocknete Blütenansatz nach oben. Folgende Tipps sollten Sie zusätzlich beachten:

  • Keine angeschlagenen Äpfel
    Wollen Sie Äpfel lagern, sollten Sie zunächst einmal nur gesunde Äpfel ohne Risse oder andere Mängel auswählen. Äpfel mit sichtbaren Druckstellen sind auszusortieren. Verzehren Sie diese alsbald.
  • Nicht stapeln
    Öko-Test empfiehlt, Lageräpfel nicht zu stapeln. Ansonsten können leicht Druckstellen entstehen und die Früchte schimmeln. Besser ist, die Äpfel nebeneinander zu legen.
  • Äpfel kontrollieren
    Schadhaftes Obst sollten Sie regelmäßig aussortieren. Die Fäulnis kann sich sonst schnell ausbreiten und noch makellose Früchte befallen.

Experten: Äpfel mit dem Beutel-Trick lagern

Wer keinen Keller oder Boden zum Lagern hat, für den haben die Ernährungsexperten einen Trick parat: Das Obst kommt in einen verschließbaren Folienbeutel, der zuvor mit kleinen Luftlöchern versehen wurde. Dafür einfach mit einer Gabel Löcher in den Beutel piksen. Durch die hohe Luftfeuchtigkeit und die sauerstoffärmere Atmosphäre in dem Beutel wird der Alterungsprozess der Äpfel verlangsamt, so das BZfE.

Äpfel lagern: Welche Sorten sind geeignet?

Laut Öko-Test eignen sich frühe Apfelsorten wie Delbarestival, Klarapfel, Alkmene oder Gravensteiner nicht für langes Aufbewahren. Sie sollten bis September gegessen werden. Dagegen bieten sich die Sorten

besonders gut zum Lagern an. Ein Grund: Während des Aufbewahrens reifen diese sogenannten Lageräpfel – im Gegensatz zu den Frühäpfeln – weiter. Dabei werden Stärkereste zu Zucker abgebaut und Traubenzucker in den etwas süßeren Fruchtzucker umgewandelt, erläutert die Verbraucherzentrale Bayern.

Info
Viele gelagerte Apfelsorten lassen sich sogar bis in den Mai oder Juni genießen. Dazu gehören unter anderem die alten Sorten Altländer Pfannkuchenapfel und der Rheinische Bohnapfel, der zu den Winteräpfeln zählt.

Verschiedene Apfelsorten für Snack, Kuchen, Bratapfel

Die Wahl der Sorte ist auch vom Verwendungszweck abhängig. Die Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse erklärt, welche Apfelsorten sich für welches Gericht eignen:

  • Backen

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    Für den klassischen Apfelkuchen empfehlen sich eher säuerliche Sorten wie Boskoop, Elstar oder Jonagold. Auch eine französische Tarte Tatin oder ein Apfelstrudel mögen es gerne etwas sauer.
  • Herzhafte Speisen

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    Zu Rotkohl, Schweinebraten oder Speckpfannkuchen passen fruchtig-süße Vertreter wie Golden Delicious, Cameo, Pinova und Shampion am besten. In das rheinische Gericht "Himmel un Ääd" gehören Gala oder Cox Orange. Hier lesen Sie das Rezept.
  • Pur

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    Feste Äpfel geben Rohkostgerichten den nötigen Biss: Die Sorten Evelina und Fuji passen gut zu einem Waldorfsalat. Zu kräftigem Käse macht sich ein Braeburn gut, im Obstsalat schmeckt der saftige Delbarestival.
  • Bratäpfel und Apfelmus

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    Boskoop oder Holsteiner Cox behalten auch im Ofen die Form und sind deshalb am besten geeignet. Laut BZfE gelingen Bratäpfel auch mit der Sorte Gloster. Wer Mus selbst zubereiten will, greift am besten zum Golden Delicious. Ein Tipp: Die Äpfel vor dem Einkochen nicht schälen. Die Pektine unter der Schale sorgen dafür, dass das Apfelmus geliert. Es passt übrigens hervorragend zu Kartoffelpuffer. Hier geht's zum Rezept.

Äpfel lagern: Verlieren die Früchte Vitamine?

Sowohl zu Hause als auch in professionellen Kühlhäusern büßen Äpfel bei der Lagerung an Qualität ein. Das betrifft vor allem den Gehalt an Vitaminen. Besonders empfindlich ist das Vitamin C. Davon verlieren die Früchte je nach Sorte bis zu 50 Prozent. Allerdings gibt es Ausnahmen, zum Beispiel die Sorte Braeburn. Sowohl frisch vom Baum gepflückt als auch über Wochen gelagert gilt sie als Vitaminbombe unter den Äpfeln.

Info
Um den natürlichen Alterungsprozess aufzuhalten, setzt die Industrie auf sogenannte "Controlled-Atmosphere"-Lager, kurz: CA-Lager. Dort werden der Sauerstoff- und Kohlendioxidgehalt, die Temperatur sowie die Luftfeuchtigkeit geregelt. Der Kühlapfel fällt dann in einer abgeschlossenen Kühlzelle in eine Art Dornröschenschlaf – und er bleibt länger frisch.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Öko-Test: "Äpfel lagern: So halten sie am längsten"
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Von Jennifer Buchholz
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