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Diese Fleckentferner taugen nichts

Von dpa-tmn, t-online, cch

Aktualisiert am 27.06.2021Lesedauer: 2 Min.
Fleck auf einem T-Shirt: Wer Flecken direkt mit Handseife behandelt, hat eine Chance, dass sie nach dem Waschen in der Maschine verschwinden.
Fleck auf einem T-Shirt: Wer Flecken direkt mit Handseife behandelt, hat eine Chance, dass sie nach dem Waschen in der Maschine verschwinden. (Quelle: FSTOPLIGHT/getty-images-bilder)
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Grasflecken, Schokopudding, Lippenstift, Rotwein oder Motoröl: Frische Flecken lassen sich oft leichter entfernen – daher sollte man sie schnell behandeln. Im Handel gibt es viele Mittel dafür. Wirken sie?

Von vielen Universalfleckentfernern rät die Stiftung Warentest eher ab. Gerade Fett-, Öl- und Pigmentflecken bereiteten den Mitteln oft Probleme. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung von 20 Fleckentfernern – darunter Salze, Sprays, Pulver und Gels – sowie drei Ultraschall-Geräten für die Zeitschrift "test" (7/2021).

Stiftung Warentest: Welche Fleckentferner schnitten am besten ab?

Nur zwei Mittel schnitten mit der Note "gut" ab:

  • das Fleckenspray von dm "Denk mit" (1,45 Euro pro 500 Milliliter) sowie
  • ein Fleckensalz von Sil "1 für Alles" (2,49 Euro).

Sil hat nach Angaben der Tester aber die Rezeptur mittlerweile verändert.

Diese Mittel fielen durch den Test

Am schlechtesten von den Sprays, Gels und Co. bewerteten die Tester

  • "K-Classic Multi-Flecken-Entferner" von Kaufland (1,95 Euro) und
  • "Original Fleckensalze Gallseife" von Dr. Beckmann (1,99 Euro).

Sie erhielten beide die Note "mangelhaft", da sie bei der Entfernung von farbigen, bleichbaren Flecken (Mittel von Dr. Beckmann) beziehungsweise Pigmentflecken (Mittel von Kaufland) nur eine geringe Wirkung zeigten. Auch andere Rückstände konnten sie nicht komplett entfernen.

Ebenso wenig konnten die drei untersuchten Ultraschall-Fleckenstifte überzeugen. Sie sollen durch Schallwellen Schmutzpartikel lösen können. Zum Teil sahen die Flecken nach der Behandlung aber sogar schlimmer als vorher aus. Nur Bratensoße konnten alle Stifte entfernen. Sie erhielten ebenfalls die Note "mangelhaft".

Welche Hausmittel sind eine Alternative?

Laut Stiftung Warentest könne man statt der Fleckenmittel häufig auch ein Vollwaschmittel nutzen – dabei könnten aber nicht nur Flecken, sondern auch Farben ausbleichen. Als weitere Alternative schlagen die Tester ein Hausmittel vor: Direkt den frischen Fleck mit Handseife behandeln – die Stelle abtupfen, ordentlich einseifen, dann die Seife einwirken lassen. Rotwein- und Grasflecken seien dadurch nach der Wäsche fast völlig verschwunden.

Hausmittel wie Salz, Zitrone oder Natron wirken dem Test zufolge nicht so gut: Die mit diesen Mitteln vorbehandelten Flecken waren nach dem Waschen noch deutlich sichtbar.

Insgesamt untersuchte die Stiftung Warentest 20 Mittel zum Vorbehandeln von Flecken und drei Ultraschall-Geräte. Zudem probierten sie einige Hausmittel aus. Die Tester wollten herausfinden, wie wirkungsvoll die Produkte bei 41 verschiedenen eingetrockneten Fleckenarten auf Baumwoll- und Polyester-Stoffen sind.

Für das Gesamturteil spielte die Fleckentfernung die größte Rolle. Textilschonung, Nutzerfreundlichkeit der Verpackung und Umwelteigenschaften wurden bei den Sprays und Co. ebenfalls bewertet. Bei den Ultraschall-Stiften kontrollierten die Tester zusätzliche die mechanische Stabilität und elektrische Sicherheit.

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Verwendete Quellen
  • Testergebnisse Stiftung Warentest
  • Nachrichtenagentur dpa-tmn
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