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Schimmel: Im Sommer kann sich Schimmel besonders schnell ausbreiten


Auch im Sommer droht Schimmel in der Wohnung

jmi

25.08.2010Lesedauer: 2 Min.
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Schimmel entsteht nur im Winter? Weit gefehlt. Denn warme Temperaturen und Gewitter machen die Luft erst so richtig feucht. Wer im Sommer nicht richtig und ausreichend lüftet, riskiert Schimmel in der Wohnung.

In schwüler Luft fühlt sich Schimmel wohl

Im Frühjahr, Herbst und Sommer sind besonders viele Schimmelsporen unterwegs. Die feuchte Luft an schwülen Sommertagen, die sich besonders leicht an Wänden niederschlägt, bietet dem Schimmel den idealen Nährboden. Auch der Mensch gibt zusätzlich Feuchtigkeit ab, wenn er schwitzt. Das Wasser aus Vasen und Blumentöpfen verdunstet schneller und kann sich anschließend in schlecht belüfteten Ecken niederschlagen. Wer im Sommer häufig duscht, reichert die Luft zusätzlich mit Wasser an.

Für Durchzug sorgen

Deshalb ist es im Sommer besonders wichtig, ausreichend zu lüften. Wenn es allerdings draußen nicht mehr kälter ist als in der Wohnung, funktioniert der Luftaustausch schlecht. Das Lüften wird damit zu einer besonderen Herausforderung: Lüften Sie am besten früh morgens oder am späten Abend, wenn es draußen noch kühler ist. Der Temperaturunterschied begünstigt den Luftaustausch. Ein Ventilator kann zusätzlichen Durchzug schaffen.

Nach dem Duschen lüften und Wäsche draußen trocknen

Wie lange Sie lüften sollten, hängt von der Außentemperatur ab. Unter Experten gelten 15 Minuten am Stück als absolut ausreichend. Eine Faustregel: Je wärmer die Temperaturen sind, desto ausführlicher sollte man lüften, dafür genügt es seltener. Nach dem Duschen sollten Sie in jedem Fall sofort für Durchzug sorgen, damit der Wasserdampf abziehen kann. Wäsche sollten Sie möglichst nicht in der Wohnung zum Trocknen aufhängen. Wer keinen Balkon, Garten oder eine Waschküche benutzen kann, hängt die Kleider am besten nachts auf, schließt die Tür zum jeweiligen Raum und kippt das Fenster.

Was tun, wenn es schimmelt?

Oft bemerkt man den Schimmel erst, wenn es zu spät ist. Werfen Sie deshalb regelmäßig einen prüfenden Blick auf Ihre Wände. Insbesondere in Ecken, die von Möbeln verdeckt werden, setzt sich der Schimmel gerne fest. Sichtbaren Schimmel erkennen Sie an feuchten, schwarzen, oft gepunkteten Flecken. Auch ein modriger Geruch kann ein Hinweis sein. Wenn Sie Schimmel entdeckt haben, können Sie ihn oberflächlich mit einer Alkohollösung oder speziellen Reinigern entfernen. Informieren Sie aber in jedem Fall den Vermieter. Oft sind Baumängel kombiniert mit falschem Lüften der Grund für den Schimmel. Diese Mängel muss der Vermieter beseitigen. Wird der Schimmel nicht entfernt, können die Sporen eingeatmet werden und Atemwegserkrankungen hervorrufen.

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