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Lungenbeschwerden durch Luftbefeuchter

Lungenbeschwerden durch Luftbefeuchter

17.02.2012, 09:38 Uhr | dpa-tmn

Lungenbeschwerden durch Luftbefeuchter. Zimmerbrunnen können Lungenbeschwerden auslösen. (Quelle: imago images)

Zimmerbrunnen können Lungenbeschwerden auslösen. (Quelle: imago images)

Im Winter sind Erkältungen an der Tagesordnung. Luftbefeuchter und Zimmerbrunnen sollten eigentlich die Erkältungssymptome lindern und das Wohlbefinden steigern. Doch wenn man nicht aufpasst, machen sie krank.

Luftbefeuchter und Zimmerbrunnen, aber auch Dampfbügeleisen, deren Wasserinhalt länger nicht gewechselt wurde, können eine Entzündung der Lungenbläschen hervorrufen. Wenn man sie nicht regelmäßig reinigt, fangen sie an, mit der Feuchtigkeit auch Infektionen und Schimmelsporen zu verbreiten. Daher sollte man schon beim Kauf daran achten, dass das Gerät komplett zerlegbar ist und dass alle Innenteile einfach zugänglich sind.

So gefährlich können Luftbefeuchter sein

Manche Menschen reagieren auf die Geräte allergisch und entwickeln eine sogenannte Befeuchterlunge, die sich mit Fieber, Reizhusten und zunehmender Atemnot bemerkbar macht, erklärt Dieter Köhler von der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin in Werne. Die Beschwerden sollten nicht auf die leichte Schulter genommen werden, da eine Befeuchterlunge nicht nur akut auftreten, sondern auch chronisch werden kann. Die Symptome bessern sich, sobald der allergieauslösende Keim gemieden wird.

Es ist nicht leicht zu erkennen, welches Allergen genau die Befeuchterlunge im Einzelfall auslöst. Die Symptome treten nämlich nicht unmittelbar nach dem Kontakt mit dem Allergieauslöser auf. Deswegen wurden die Beschwerden auch lange nicht mit Luftbefeuchtern in Verbindung gebracht. Um die Allergenquelle ausfindig zu machen, rät Köhler, sich an Lungenfachärzte und Lungenfachkliniken mit allergologischer Spezialisierung wenden.

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