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Diese Gründe führen am häufigsten zu Lebensmittelrückrufen


Rückrufwelle durch einen Stoff
Das sind die häufigsten Gründe für Lebensmittelrückrufe

Von t-online, cch

30.08.2022Lesedauer: 2 Min.
Rückrufe: Wer ein von einem Rückruf betroffenes Produkt gekauft hat, kann es in der Regel in der Verkaufsstätte zurückgeben. (Symbolbild)Vergrößern des BildesRückrufe: Wer ein von einem Rückruf betroffenes Produkt gekauft hat, kann es in der Regel in der Verkaufsstätte zurückgeben. (Symbolbild) (Quelle: Tempura/Getty Images)
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In Europa wurden 2021 so viele Lebensmittel wie nie zuvor zurückgerufen. Oft waren gesundheitsgefährdende Stoffe der Auslöser – einer besonders häufig.

Er steckte unter anderem in Eiscreme, in Instant-Nudeln und in Gewürzen: Der Stoff Ethylenoxid beziehungsweise dessen Abbauprodukt 2-Chlorethanol führte im vergangenen Jahr zu besonders vielen Lebensmittelrückrufen. Jeder dritte Rückruf war auf dieses oder ein anderes Pflanzenschutzmittel zurückzuführen.

Das machte Pflanzenschutzmittelrückstände zum häufigsten Beanstandungsgrund, wie eine Auswertung des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) zeigt.

Oft lösen Salmonellen Rückrufe aus

Insgesamt gingen 971 Meldungen im Europäischen Schnellwarnsystem für Lebensmittel und Futtermittel (RASFF) ein, die Deutschland betrafen. Der Großteil (91 Prozent) warnte vor Lebensmitteln, die übrigen Meldungen bezogen sich zu ungefähr gleichen Teilen auf Futtermittel und Gegenstände, die in Kontakt mit Lebensmitteln kommen.

Die zweithäufigste Gefahr nach den Pflanzenschutzmittelrückständen waren der Auswertung zufolge Mikroorganismen, also etwa Salmonellen, Listerien oder Escherichia coli. Sie lösten rund ein Viertel der Warnmeldungen aus. Weiter waren die Zusammensetzung der Produkte (6 Prozent), Fremdkörper (6 Prozent), Schimmelpilzgifte (5 Prozent) und Allergene (5 Prozent) häufige Gründe für Rückrufe.

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Rückrufe: Diese Produkte sind besonders oft betroffen

Die Warnmeldungen bezogen sich 2021 am häufigsten auf Obst und Gemüse (13 Prozent). Auch mit Geflügelfleisch, Nahrungsergänzungsmitteln, Kräutern und Gewürzen sowie Getreide und Backwaren war oft etwas faul (jeweils 9 Prozent). Im Vorjahr waren Nüsse und Samen am häufigsten zurückgerufen worden (2020: 24 Prozent, 2021: 8 Prozent).

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Das Schnellwarnsystem RASFF soll Verbraucher in Europa schützen. Insgesamt 31 europäische Staaten tauschen hierüber Informationen zu potenziell gesundheitsgefährdenden Lebensmitteln, Futtermitteln oder Lebensmittelbedarfsgegenständen aus.

2021 gingen dort so viele Meldungen ein wie noch nie: 4.607 Meldungen und 19.000 Folgemeldungen. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Anzahl um rund 20 Prozent gewachsen.

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