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Türkei-Tourismus bricht stark ein


Unsichere Lage
Türkei-Tourismus bricht stark ein

Von afp
01.02.2017Lesedauer: 2 Min.
Leerer Strand in Antalya (Symbolbild).Vergrößern des BildesLeerer Strand in Antalya (Symbolbild). (Quelle: dpa-bilder)
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Immer weniger Touristen kommen als Folge der politischen Instabilität in die Türkei, die Einnahmen brechen ein. Im Vergleich zum Vorjahr kamen 2016 etwa ein Viertel weniger Besucher. Das teilt die türkische Statistikbehörde Tuik mit.

Im vergangenen Jahr, das durch eine Reihe von Anschlägen und den versuchten Militärputsch vom 15. Juli geprägt war, gingen die Einnahmen im Tourismussektor um 29,7 Prozent auf 22 Milliarden Dollar (20,6 Milliarden Euro) zurück. Im Vorjahr hatten die Einnahmen noch bei 31 Milliarden Dollar gelegen.

Den Angaben zufolge brach die Zahl der Besucher 2016 um 24,6 Prozent ein. So kamen nur noch etwas mehr als 31 Millionen Besucher, wohingegen es 2015 noch knapp 42 Millionen waren. Darunter waren rund 20 Prozent Türken, die im Ausland leben. Die Türkei wurde 2016 von mehreren schweren Anschlägen kurdischer Extremisten und von Dschihadisten erschüttert, die sich teils gezielt gegen touristische Ziele wie den Istanbuler Atatürk-Flughafen richteten.

Touristen lassen auch weniger Geld

Auch die Ausgaben, die jeder Tourist in der Türkei tätigte, gingen von 756 auf 705 Dollar zurück. Der Tourismussektor macht in der Türkei rund fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts aus. Der Rückgang in diesem Bereich wirkt sich spürbar auf das Wachstum aus, das im dritten Quartal 2016 erstmals seit sieben Jahren zurückging. Angesichts der anhaltenden politischen Instabilität und Unsicherheit ist bisher kein Anzeichen für eine Erholung im neuen Jahr abzusehen.

Erst in der Neujahrsnacht erschoss ein Attentäter der Dschihadistengruppe Islamischer Staat (IS) im Istanbuler Nachtclub "Reina" 39 Menschen. Anfang April steht ein Referendum über eine umstrittene Verfassungsreform an, mit der Präsident Recep Tayyip Erdogan seine Macht weiter ausweiten will. Die Opposition warnt vor dem Ende der Demokratie im Land und einem weiteren Abgleiten in eine Diktatur.

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