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Grillanzünder, Holzkohle und Grillbriketts kaufen


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Worauf Sie beim Kauf von Grillanzündern, Holzkohle und Grillbriketts achten sollten

Von ots
Aktualisiert am 02.09.2016Lesedauer: 3 Min.
Flüssige Grillanzünder sehen viele Experten kritisch. Feste Zündhilfen sind sicherer. Beim Kauf sollte man ebenso wie bei Holzkohle und Grillbriketts auf DIN-zertifizierte Produkte achten.
Flüssige Grillanzünder sehen viele Experten kritisch. Feste Zündhilfen sind sicherer. Beim Kauf sollte man ebenso wie bei Holzkohle und Grillbriketts auf DIN-zertifizierte Produkte achten. (Quelle: obs/TÜV Rheinland AG)
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Experten warnen vor fahrlässigem Verhalten beim sommerlichen Grillen. Immer wieder komme es zu teilweise schweren Grillunfällen. Fast immer seien ungeeignete Zündhilfen die Ursache. Verbraucher können sichere Grillanzünder schon im Laden leicht erkennen. Doch selbst sicherheitsgeprüfte flüssige Grillanzünder bergen noch erhebliche Risiken. Viele Experten raten deshalb ganz von den flüssigen Zündhilfen ab. Worauf Sie beim Kauf von Grillanzündern, Holzkohle und Grillbriketts achten sollten.

Über 4000 Grillunfälle werden in Deutschland jährlich registriert. Laut der "Aktion Das sichere Haus" (DSH), einem gemeinnützigen Verein zur Unfallverhütung im häuslichen Umfeld, enden etwa 400 davon mit schwersten Verbrennungen. Ein Großteil ließe sich vermeiden, wenn die Glut im Holzkohlegrill stets nur mit geeigneten Grillanzündern entfacht würde.

Niemals Spiritus als Grillanzünder verwenden

"Leider hantieren noch immer viele Grillfreunde mit Spiritus oder gar Benzin", klagt Agatha Swierczynski, Produktmanagerin beim TÜV Rheinland. Auch andere Brandbeschleuniger wie Petroleum oder Terpetin sind als Grillanzünder absolut ungeeignet. "Verdunsten diese Brennstoffe, entsteht ein hochexplosives, brennbares Gas-Luft-Gemisch in Form einer Glocke mit bis zu drei Metern Durchmesser", erklärt die DSH in ihrer Broschüre "Sicheres Grillen"*. Beim Anzünden der Kohle könne es dann zu einer Verpuffung und einer meterhohen Stichflamme kommen. Das Risiko schwerer Verbrennungen ist groß.

Nur DIN-zertifizierte Grillanzünder kaufen

Auf ihre Sicherheit geprüfte Grillanzünder erkennt man am DIN-Zertifizierungszeichen auf der Verpackung. Bei diesen Zündhilfen wird über laufende Kontrollen sichergestellt, dass sie weder verpuffen noch explodieren können. Die Vorteile der geprüften bestehen jedoch nicht nur in einem Sicherheitsplus. Zur Norm gehört auch, dass die Anzünder innerhalb von maximal 25 Minuten Holzkohle oder Grillbriketts so entzünden, dass sie mit einer dünnen Ascheschicht bedeckt und keine offenen Flammen zu sehen sind. "Außerdem ist in diesem Zeitraum eine rückstandsfreie Verbrennung vorgeschrieben", berichtet Swierczynski. "Das ist extrem wichtig, denn schließlich soll das Grillgut ja nach Fleisch, Fisch oder Gemüse schmecken und nicht nach der verwendeten Anzündhilfe."

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Flüssige Grillanzünder bergen Risiken

DIN-zertifizierte Zündhilfen gibt es in fester und flüssiger Form. Flüssige Grillanzünder werden aber von vielen Experten kritisch gesehen. Sie sind zwar sicher, wenn sie ausschließlich gemäß der Herstellerangaben verwendet werden. Wenn Kinder sie jedoch irrtümlich für Getränke halten und die Zündhilfen in einem unbeobachteten Moment trinken, besteht Lebensgefahr. Schon ein ganz kleiner Schluck von nur einem Milliliter der meist paraffinhaltigen Anzünder kann eine lebensbedrohliche chemische Lungenentzündung hervorrufen. In der Vergangenheit gab es bereits mehrere Todesfälle. Seit Ende 2010 dürfen flüssige Grillanzünder deshalb eigentlich nur noch in schwarzen undurchsichtigen Flaschen verkauft werden, um das Verwechselungsrisiko für Kinder zu senken.

Vereinzelt findet man aber – vor allem in Online-Shops – noch immer flüssige Grillanzünder in durchsichtigen Flaschen. Vor allem Eltern von Kleinkindern sollten solche Produkte nicht kaufen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt Eltern von Kindern unter vier Jahren, komplett auf Flüssiganzünder zu verzichten und statt dessen feste Anzünder zum Anfeuern des Grills zu verwenden. Flüssige Anzünder müssen so aufbewahrt werden, dass Kinder keinen Zugriff auf sie haben.

Auch die DSH sieht die flüssigen Zündhilfen kritisch: "Sie können verlaufen oder tropfen und dadurch auch dort zünden, wo sie es nicht sollen." Vor allem wenn die Anwendungshinweise missachtet werden, drohe erhebliche Unfallgefahr. "Schütten Sie Anzündflüssigkeit nie direkt aus der Flasche in die Glut", warnen die Sicherheitsexperten. Es bestehe sonst Explosionsgefahr. Sicherer und ebenso gut zündend sind die festen Grillanzünder.

So erkennt man Holzkohle und Grillbriketts von guter Qualität

Damit beim Grillen Lust statt Frust aufkommt, ist aber auch die Qualität der Kohle beziehungsweise der Briketts entscheidend. Auch hier sollten Verbraucher auf eine DIN-Zertifizierung achten. "Das Qualitätszeichen DINplus zeichnet Holzkohle und Grillbriketts aus, die durch einen hohen Kohlenstoffanteil und sehr wenig Asche besonders lange brennen", informiert TÜV Rheinland. Auch ein gutes Zündverhalten sei bei diesen Produkten sicher gestellt.

Ob man sich dann besser für normale Holzkohle oder für Briketts entscheiden sollte, hängt von den eigenen Vorlieben ab. Holzkohle ist in der Regel etwas günstiger und zündet schneller – gut also für Ungeduldige, die schnell ein paar Steaks oder Würstchen grillen wollen. Briketts halten dafür die Hitze länger. Wer für eine größere Gruppe grillt und den Rost mehr als ein- oder zweimal vollmacht, der ist mit Briketts besser bedient.

*Die Broschüre "Sicheres Grillen", den die "Aktion Das sichere Haus" zusammen mit dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft herausgegeben hat, können Sie sich als pdf-Datei kostenfrei hier herunterladen.

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