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Earl-Grey-Tee: Ein englischer Klassiker

Kaffee und Tee  

Earl-Grey-Tee: Ein englischer Klassiker

18.11.2013, 11:01 Uhr | ae (CF)

Der Earl-Grey-Tee ist ein Klassiker aus England, den Teetrinker in der ganzen Welt kennen und schätzen. Earl-Grey können Sie zum Beispiel mit Milch, aber auch pur genießen.

Samtiger Geschmack

Typisch für Earl-Grey-Tee ist sein samtiger Geschmack. Er kommt durch das Bergamotte-Öl zustande, das den Teesorten bei der Herstellung der Sorte Earl-Grey zugesetzt wird. Während ursprünglich ausschließlich schwarzer Tee aus China verwandt wurde, spielt die Herkunft der Blätter heute kam noch eine Rolle.

Wichtiger ist das Aroma der Bergamotte, das für den einzigartigen und leicht fruchtigen Geschmack verantwortlich ist. Gerade bei sehr preiswerten Tees kommt allerdings häufig nur noch so genanntes naturidentisches Aroma zum Einsatz und kein echtes Öl. Teekenner empfehlen daher, lieber etwas mehr in einen wirklich guten Earl-Grey-Tee mit ausschließlich natürlichen Zutaten zu investieren.

Pur oder mit Milch

Earl-Grey-Tee wird in England klassischerweise ohne Zusätze getrunken, allenfalls mit etwas Mich und Zucker. Ob Sie das Aroma des Tees pur genießen oder ihn verfeinern, ist Geschmackssache. Für den Teegenuss ohne Zusätze ist allerdings qualitativ hochwertiger Tee besonders wichtig.

So kam der Tee zu seinem Namen

Earl Grey, der von 1764 bis 1845 lebte, war britischer Premierminister. Mit dem nach ihm benannten und heute weltbekannten Tee hatte er vermutlich gar nichts zu tun. Zwar gibt es einige Geschichten über die angeblich zufällige „Erfindung“ wie jene von einer stürmischen Schifffahrt. Angeblich soll sich die Ladung - einerseits Tee, andererseits Bergamotte-Öl - vermischt haben.

Englands Premierminister Grey persönlich soll dann angeordnet haben, den vermeintlich zerstörten Tee zunächst zu probieren statt die Ladung zu vernichten. Doch Experten halten es für die wahrscheinlichste Variante, dass die Benennung des Earl-Grey-Tees eher eine Marketing-Idee ist. Mit der Namensgebung könnten Earl Greys Verdienste um die Verbreitung des Tees gewürdigt werden. Es war es nämlich, der dafür sorgte, dass sich nicht länger nur gut situierte Engländer Tee leisten konnten.

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