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Samowar: Geschichte und Funktion der Teemaschine


Samowar: Geschichte und Funktion der Teemaschine

hm (CF)

Aktualisiert am 07.10.2014Lesedauer: 2 Min.
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Bei der russischen Teezeremonie herrscht Selbstbedienung: man greift zu einem Glas mit Metallhenkel und gießt sich Schwarztee ein.
Bei der russischen Teezeremonie herrscht Selbstbedienung: man greift zu einem Glas mit Metallhenkel und gießt sich Schwarztee ein. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Groß, glänzend und gluckernd zieht der Samowar alle Blicke auf sich – nicht nur in Russland. Was die russische Teemaschine auszeichnet, wie und zu welchen Gelegenheiten sie betrieben wird, erfahren Sie hier.

In Russland heiß geliebt: Der Samowar

Noch vor ungefähr 20 Jahren war der Samowar ein fester Bestandteil der russischen Alltagskultur. Im zaristischen Russland und zu Sowjetzeiten gehörte die Teemaschine in jeden gut sortierten Haushalt jenseits des Urals. Schließlich handelt es sich bei dem starken schwarzen Tee, der im Samowar zubereitet wurde, um das russische Nationalgetränk.

Auch heute wird der Tee zu jeder Gelegenheit getrunken. Der Samowar wird jedoch im Alltag kaum benutzt. Die Teemaschine kann man noch in öffentlichen Einrichtungen wie der Transsibirischen Eisenbahn, Hotels oder Restaurants finden.


Teekultur: Kurioses rund um den Tee

Der Legende nach fielen im Jahre 2737 v. Chr. dem chinesischen Kaiser Shen Nung ein paar grüne Blätter in sein heißes Wasser. Er fand das Getränk sehr wohlschmeckend und anregend. Es waren die Blätter des Teebaums, und somit soll mehr oder weniger zufällig der Tee entdeckt worden sein.
Briten lieben ihren Tee, und das möglichst kräftig und mit Milch. Queen Anne machte das Getränk populär, und schnell entstanden Teegärten, in denen sich die feine Gesellschaft bei Tanztees amüsierte. Unter Queen Victoria etablierte sich der sogenannte Five O'Clock Tea, der auch heute noch von vielen Briten als tägliche Auszeit zelebriert wird. Diese Mahlzeit besteht außer Tee noch aus jeder Menge Sandwiches, Gebäck und Pralinen, da die Hofdamen damit ihren Hunger bis zum Dinner überbrücken wollten.
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Samowar: Funktionsweise des Selbstkochers

"Samowar" bedeutet so viel wie "Selbstkocher". Im Gegensatz zu anderen Teemaschinen wie dem Teekessel oder dem türkischen Çaydanlik muss der Samowar nämlich nicht auf einer Herdplatte erhitzt werden, sondern verfügt über eine integrierte Heizstelle. Traditionell handelt es sich dabei um eine mit Kohle gefüllte Kammer. Heutzutage ist eine Teemaschine mit elektrischer Heizspirale üblicher.

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Darüber hinaus verfügt der Samowar über zwei übereinander gestapelte Kessel. Im unteren, größeren Kessel wird Wasser erhitzt und warmgehalten. Im oberen Kessel wird ein starkes Teekonzentrat zubereitet. Hierfür werden 20 Teelöffel Schwarztee, meist Assam, mit einem Liter Wasser aufgegossen. Der Tee soll etwa zwei bis fünf Minuten ziehen, bevor er abgeseiht wird.

Teezeremonie nach russischer Art

Am Samowar herrscht Selbstbedienung. Jeder, dem der Sinn nach einem heißen Tee steht, kann zu einem Glas mit Metallhenkel greifen, sich etwas von dem Schwarzteekonzentrat eingießen und das Glas mit heißem Wasser auffüllen. Anschließend wird der Tee mit Zucker oder Marmelade gesüßt und nach Geschmack mit Zitrone, Zimt oder kandierten Früchten verfeinert.

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