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Erdnussallergie bei Kindern: Mögliche Therapie

Erfolgreiche Gegenwirkung  

Erdnussallergie bei Kindern: Mögliche Therapie

26.11.2014, 14:52 Uhr | uc (CF)

Erdnussallergie bei Kindern: Mögliche Therapie. Kleiner Junge sitzt am Tisch und öffnet eine Erdnuss. (Quelle: Getty Images/michellegibson)

Erdnussallergie bei Kindern: Neue Therapie aus Großbritannien zeigt Erfolg. (Quelle: michellegibson/Getty Images)

Eine Erdnussallergie bei Kindern ist für alle Betroffenen nicht gerade einfach. Doch mithilfe einer Therapie kann der allergischen Reaktion entgegengewirkt werden. Erste Erfolge wurden bereits verzeichnet.

Erdnussallergie bei Kindern: Welche Hilfe gibt es?

Ist es tatsächlich so einfach, der Erdnussallergie bei Kindern entgegenzuwirken? Allem Anschein nach erweist sich eine Therapie von Wissenschaftlern aus Großbritannien, über die unter anderem das Magazin "Focus" im Frühjahr 2014 berichtete, als erfolgreich.

Dass die Betroffenen einer Allergie für den Stoff, gegen den sie reagieren, sensibilisiert werden, ist im Grunde genommen noch keine Neuheit. Allerdings war eine solche Therapie bei Allergikern gegen Erdnüsse zuvor nur im Zusammenhang mit massiven Nebenwirkungen erfolgreich. Anders scheint dies bei der Therapie seitens der Universität Cambridge zu sein.

Großbritannien mit erfolgreicher Therapie

Vor allem die Erdnussallergie bei Kindern lag dabei im Fokus. Über einen Zeitraum von sechs Monaten wurden ihnen Kleinstmengen der Nüsse verabreicht. Mit dem Ergebnis, dass nach Ablauf der Testphase ein Erfolg zwischen 84 und 91 Prozent verzeichnet wurde. Konkret heißt dies, dass die Testpersonen am Ende bis zu fünf Nüsse ohne Beschwerden essen konnten.

Sensibilisierung ohne Spritzen

Auch in Deutschland haben Ärzte bereits auf diese Weise versucht, der Erdnussallergie bei Kindern entgegenzuwirken. Die Erfolgsquote: 14 von 23 getesteten Patienten konnten am Ende der Therapie, die mit kleinen Krümeln begann, eine komplette Erdnuss essen, wie Dr. Katharina Blümchen von der Charité in Berlin im Interview mit "Aponet" berichtet.

"Sie müssen jetzt nicht mehr alles meiden, wo auf der Verpackung steht 'Kann Spuren von Erdnuss enthalten'. Es kam bis jetzt zu keinen größeren Problemen, wenn die Kinder irgendwo zufällig noch eine Erdnuss zu sich genommen haben." Eine Therapie mit Potenzial, weshalb die Testphase mit einer größeren Teilnehmerzahl wiederholt wurde.

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