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Brauereien warnen vor einer Bierkrise

dpa, Theresa MĂŒnch

Aktualisiert am 30.06.2018Lesedauer: 3 Min.
Leere BierkrĂŒge: In Norwegen musste eine Brauerei schon schließen.
Leere BierkrĂŒge: In Norwegen musste eine Brauerei schon schließen. (Quelle: vm/getty-images-bilder)
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Sommerwetter und Fußball-WM – selten wird in Europa so viel Bier getrunken. Ausgerechnet jetzt droht in einigen LĂ€ndern ein Engpass. Könnte auch Deutschland das Bier ausgehen?

Laue, helle SommernĂ€chte, Mitzittern beim Fußball, dazu ein kĂŒhles Helles. Zu kaum einer Zeit wird in Europa mehr Bier verkauft als wĂ€hrend einer Fußballweltmeisterschaft. Doch in Großbritannien und Norwegen schauen Pubs und HĂ€ndler derzeit besorgt in ihre Lager. Denn in Nordeuropa ist das lebensmittelreine CO knapp. Die erste Brauerei hat deshalb die Produktion eingestellt.

"Wenn die Brauereien nicht am Wochenende beliefert werden, wird ihnen allen das CO ausgehen", warnte der Chef des norwegischen Brauereiverbands schon im dortigen Rundfunk. "Das werden wir in ein oder zwei Wochen in allen Lokalen und GeschĂ€ften spĂŒren."

Auch in Großbritannien rechnet der dortige Pub- und Brauereiverband damit, dass Sorten ausgehen. Die grĂ¶ĂŸte britische Pub-Kette Wetherspoon kann laut BBC schon nicht mehr alle ĂŒblichen Biere und Cider anbieten.

Wie kommt es zu dem CO2-Engpass?

Das flĂŒssige CO fĂ€llt als Nebenprodukt der Ammoniakerzeugung fĂŒr DĂŒngemittel an. Da DĂŒngemittel vor allem zwischen August und MĂ€rz produziert werden, laufen viele Anlagen im Sommer nicht. In diesem Jahr haben einige Hersteller laut Fachblatt "Gasworld" wegen niedriger Preise lĂ€nger zu als gewohnt.

Schlechtes Timing angesichts des guten Wetters und der Fußball-WM. Versorger Praxair musste in Norwegen PrioritĂ€ten setzen und beliefert zuerst "Kunden, die Leben, Gesundheit, Tierwohl und Sicherheit bewahren". Denn auch in KrankenhĂ€usern wird CO gebraucht, die Brauereien mĂŒssen zurĂŒckstecken.

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Bisher musste nur die nach eigenen Aussagen Ă€lteste norwegische Brauerei Aass vorlĂ€ufig zumachen. Hier wird derzeit weder Bier noch die beliebte gelbe Limo produziert. "Es ist eine kritische Situation", sagte Direktor Christian Aass. "GlĂŒcklicherweise haben wir noch Waren auf Lager. Wir mĂŒssen jetzt sehr gut planen."

Brauereien fahren Produktion runter

Andere haben die Produktion runtergefahren, entscheiden von Tag zu Tag. Auch Norwegens grĂ¶ĂŸter Bierproduzent Ringnes musste PrioritĂ€ten setzen. "Bislang haben wir es aber geschafft, sowohl Softdrinks als auch Bier herzustellen", sagt ein Sprecher. An einen landesweiten Mangel glaube er deshalb nicht.

Die deutsche Radeberger-Gruppe spĂŒrt die Knappheit an Quell-KohlensĂ€ure ebenfalls. "Es ist richtig, dass es VersorgungsengpĂ€sse im Markt gibt, die dank Wetter- und Weltmeisterschaftseffekten durch eine positive Absatzentwicklung im Bier- und GetrĂ€nkemarkt weiter forciert werden", sagt eine Sprecherin. Radeberger könne das in den Brauereien und Mineralbrunnen aber bislang noch erfolgreich ausgleichen.

Brauer-Bund gibt Entwarnung fĂŒr Deutschland

Der Deutsche Brauer-Bund verspricht: "Es ist genug Bier fĂŒr alle durstigen Kehlen da." Das Reinheitsgebot verbiete ohnehin den Zusatz von CO, das Bier bekomme seinen Sprudel wĂ€hrend der GĂ€rung. Und das CO, das beim UmfĂŒllen in den Tanks gebraucht werde, falle in der Regel dabei auch noch mit ab. Die deutschen Brauereien kauften daher ĂŒberhaupt nur geringe Mengen zu.

Auf CO angewiesen sind auch Softdrink-Hersteller wie Coca Cola. In Großbritannien seien Fertigungslinien kurzzeitig unterbrochen worden, teilt das Unternehmen mit. Bisher könne aber noch alles geliefert werden.

In etwa einer Woche könnte laut Aass wieder CO zu haben sein. Zwei britische Fabriken sollen bald wieder hochfahren, die norwegische möglicherweise am 12. Juli. Bis dahin, rĂ€t der britische Pub-Verband, mĂŒssten Bierliebhaber eben flexibel sein. "Das ist die ideale Gelegenheit, etwas Neues auszuprobieren, wenn dein normales Bier nicht zu haben ist."

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